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Finale der CHL-Saison 2025/26

Frölunda Göteborg ist zum fünften mal CHL-Sieger

Lesedauer: 2 Minuten
Rekordmeister Frölunda Göteborg

Im schwedischen Duell um die Krone des europäischen Vereinseishockeys bezwingt Frölunda Göteborg das Team von Luleå HF mit 3:2 nach Verlängerung.

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Seit der Einführung der Champions Hockey League in der Saison 2014/15 stand insgesamt 13 Mal ein schwedisches Team im Finale. Knapp zwei Drittel der Finalteilnehmer kommen aus der vermutlich besten europäischen Liga. Im Finale der aktuellen Saison 2025/26 standen sich mit Frölunda Göteborg und Luleå HF gleich zwei Teams aus der SHL gegenüber.

Im sechsten CHL-Finale gewinnt das Team aus der schwedischen Hauptstadt um Headcoach Robert Ohlsson zum fünften Mal die Trophäe und bleibt dadurch unangefochtener Rekordmeister.

Das Spiel hatte von der ersten Sekunde an absoluten Finalcharakter. Tore wollten in den ersten 20 Minuten jedoch noch keine fallen – ebenso blieben beide Strafbänke leer. Chancen und Körpereinsatz gab es dennoch reichlich.

Im zweiten Spielabschnitt musste nach neun Minuten Jere Innala (Göteborg) wegen Beinstellens für zwei Minuten in die Kühlbox. Nicklas Lasu fing kurz vor Ablauf der Strafzeit einen katastrophalen Querpass an der blauen Linie ab und stand wenig später alleine vor Luleå-Goalie Matteus Ward. Lasu vollendete mit einem schönen Schlenzer unhaltbar zum 1:0 für die Hausherren im ausverkauften Scandinavium in Göteborg. Beide Teams zeigten eine überragende Defensivleistung und ließen in den ersten 40 Spielminuten insgesamt nur 28 Schüsse zu (17:11).

Im Schlussdrittel wurde es auf beiden Seiten dann zunehmend offensiver. Nur 104 Sekunden nach Beginn fälschte Eetu Koivistoinen einen Schuss von Mathias Bromé unhaltbar zum 1:1-Ausgleich ab. Nur sechs Minuten später zeigte auch Frölundas Stürmer Jacob Peterson seine Qualitäten im Abfälschen von Schüssen. Dem Schlagschuss im Powerplay von Henrik Tömmernes gab auch er eine andere Richtung und es stand 2:1 für Göteborg (48.).

Als die allermeisten Fans in der Arena schon den Countdown einläuteten, war es Otto Leskinen, der die verführte Party abrupt beendete, als er 17 Sekunden vor Schluss aus sehr spitzem Winkel erneut ausglich und das Spiel mit 2:2 in die Verlängerung beförderte.

Die neue Olympia-Tradition, in der Finalspiele länger als 60 Minuten gehen, führte somit auch die Champions Hockey League weiter. Ein weiteres Powerplay für Göteborg – verschuldet durch Mathias Bromé – führte dann zum viel umjubelten Siegtor: Mit einem krachenden One-Timer hämmerte Innala den Puck unhaltbar in die Maschen.

Wertvollster Spieler der CHL-Saison 2025/26 wurde Frölunda-Kapitän Max Friberg.

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