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Früher Doppelschlag für Amberg

ERSC Amberg gewinnt beim EHC Waldkraiburg

Lesedauer: 2 Minuten
ERSC Amberg gewinnt beim EHC Waldkraiburg
ERSC Amberg gewinnt beim EHC Waldkraiburg © Yasmin Neumann

Der ERSC Amberg gewinnt in der Bayernliga 4:1 beim EHC Waldkraiburg. Torhüter Timon Bätge kassiert trotz langer Druckphasen der Gastgeber nur ein Tor.

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Ein Gegentor in 60 Minuten: Ambergs Torhüter Timon Bätge war am Freitagabend in der Raiffeisen-Arena nur einmal geschlagen. Vor 526 Zuschauern gewann der ERSC Amberg 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) beim EHC Waldkraiburg. Zuvor hatten beide Teams ihre zwölf Bayernliga-Duelle der vergangenen 21 Spielzeiten je sechsmal gewonnen.

Beiden Teams fehlten Spieler. Bei Amberg waren unter anderem Jaroslav Hafenrichter und Cooper Fensterstock nicht dabei, bei Waldkraiburg Florian Maierhofer, René Mertz, Patrick Zimmermann und Paul Hipetinger. Im Waldkraiburger Tor stand Christoph Lode.

Amberg startete schneller und ging nach 3:52 Minuten in Führung: Mauritz Silbermann schoss aus dem linken Bullykreis, Tim Ludwig fälschte den Puck mit dem Schläger zum 0:1 ab. Knapp drei Minuten später schloss Daniel Schröpfer einen Konter mit einem Querpass vor dem Tor zum 0:2 ab. Erst danach fand Waldkraiburg ins Spiel und verkürzte in der 15. Minute: Jakub Šrámek zog durch den Slot, wartete, bis Bätge am Boden lag, und hob den Puck mit der Rückhand aus spitzem Winkel zum 1:2 ins Netz.

Bätge hält die Führung fest

Im Mitteldrittel hatte Waldkraiburg mehr vom Spiel, traf aber nicht. Nach rund fünf Minuten scheiterte Matej Houdek nach Zuspiel von Nico Vogl frei im Slot an Bätge, auch das einzige Powerplay des Abends brachte nichts ein. Etwa vier Minuten vor der Pause kamen Bartek Bison, Vogl und Šrámek innerhalb eines Angriffs zum Abschluss, zweimal parierte Bätge, einmal blockte ein Amberger Verteidiger.

40 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels erhöhte Amberg. Tomas Schmidt schoss neben das Tor, der Puck sprang von der Bande zurück und Brendan Walkom traf ins kurze Eck zum 1:3. Waldkraiburg blieb auch danach überwiegend im Angriffsdrittel, Amberg verteidigte die Räume vor dem eigenen Tor eng. Knapp drei Minuten vor dem Ende nahm Trainer Jürgen Lederer Lode für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Jakub Bitomsky eroberte die Scheibe und traf aus dem eigenen Drittel ins leere Tor zum 1:4.

Lederer sah nach dem Spiel über weite Strecken einen guten Auftritt seiner Mannschaft. Amberg habe die Partie mit Konsequenz, Cleverness und einem starken Torhüter für sich entschieden.

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