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Hetzel hält Penalty

EHC Königsbrunn beendet Schweinfurts Heimserie

Lesedauer: 2 Minuten
"Hexer" Nico Hetzel (Archivbild) brachte die Dogs mit seinen Paraden zur Verzweiflung.
"Hexer" Nico Hetzel (Archivbild) brachte die Dogs mit seinen Paraden zur Verzweiflung. © Dietmar Ziegler / diz-pix.de

Im Wiedersehen der Finalisten gewinnt der EHC Königsbrunn 4:3 bei den Mighty Dogs Schweinfurt, die zuvor alle Heimspiele gewonnen hatten.

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Mit einer 3:0-Führung ging der EHC Königsbrunn am Sonntag im Icedome in die erste Pause, nach 51 Minuten stand es 3:3. Am Ende gewann der Meister bei den Mighty Dogs Schweinfurt 4:3 (3:0, 0:0, 1:3 aus Königsbrunner Sicht) und fügte dem Vizemeister die erste Heimniederlage der Saison zu. Für Königsbrunn war es nach dem Freitagsspiel gegen Schongau der zweite Sieg des Wochenendes.

Im Königsbrunner Tor stand Nicolas Hetzel, der aus dem Schweinfurter Nachwuchs stammt. Es fehlten Marco Sternheimer, Peter Brückner, Hayden Trupp, Steffen Tölzer und Nico Baur.

Schweinfurt hatte im ersten Drittel mehr vom Spiel, die Tore fielen auf der anderen Seite. In der 5. Minute fand eine verdeckte Direktabnahme von Niklas Länger den Weg ins Netz. Nach einem Konter ließ Schweinfurts Torhüter in der 12. Minute einen Schuss nach vorne abprallen, Anton Seidel traf zum 0:2. Kurz vor der Pause verwertete Tim Bullnheimer einen weiteren Abpraller aus der Drehung zum 0:3.

Penalty und Rauferei

Im zweiten Drittel traf Schweinfurt in der 24. Minute den Pfosten, in der 29. Minute parierte Hetzel einen Penalty. Kurz danach gerieten nach einer Aktion gegen Hetzel David Farny und Ričards Bernhards aneinander. Beide erhielten eine Spieldauerdisziplinarstrafe und sind für das nächste Spiel gesperrt. Königsbrunn überstand eine kurze doppelte Unterzahl ohne Gegentor.

Im Schlussdrittel nutzte Schweinfurt seine Überzahlspiele. In der 41. und 43. Minute verkürzten die Gastgeber jeweils im Powerplay auf 2:3, in der 51. Minute glich die erste Reihe ebenfalls in Überzahl zum 3:3 aus. Den Siegtreffer erzielte Moritz Weißenhorn: Er fischte den Puck an der eigenen blauen Linie aus der Luft, spielte Philipp Markgraf an, bekam die Scheibe im Konter zurück und traf von links ins lange Eck. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Schweinfurts Trainer Sergej Waßmiller den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis, ein weiteres Tor fiel nicht.

„Ich habe heute 19 Warrior auf dem Eis gesehen, es war eine unglaubliche Teamleistung“, sagte Königsbrunns Trainer Matthias Forster. „Wir haben heute äußerst diszipliniert in unserer Struktur gespielt, Hut ab vor dieser Leistung!“

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