EHC Waldkraiburg gewinnt 10:1 in Landsberg

Zwei Tage nach dem 1:4 gegen Amberg trifft der EHC Waldkraiburg beim HC Landsberg zehnmal. Mit 18 Punkten liegt er einen Zähler hinter dem Spitzentrio.
Gegen Amberg hatte der EHC Waldkraiburg am Freitag nur einmal getroffen, zwei Tage später waren es beim HC Landsberg zehn Tore. Vor 1.098 Zuschauern im Hungerbachdom gewannen die Gäste am Sonntagabend 10:1 (0:3, 1:4, 0:3). Jakub Šrámek traf viermal, Kapitän Nico Vogl kam auf fünf Scorerpunkte. In der Tabelle liegt Waldkraiburg mit 18 Punkten auf Rang vier, die drei Teams davor haben je 19. Im direkten Vergleich mit Landsberg führt Waldkraiburg nun mit acht zu sieben Siegen.
Nach 36 Sekunden stand es 0:1: Mikko Haaparanta fand Felix Lode, der fast von der blauen Linie traf. In der 8. Minute eroberte Šrámek an der rechten Bande den Puck, zog nach innen und traf aus dem rechten Bullykreis ins kurze Eck. Das 0:3 in der 15. Minute bereitete Santeri Ovaska vor, der sich vor dem Tor bedrängt im Fallen noch für den Querpass auf Leon Decker entschied.
Torhüterwechsel nach dem 0:5
Im zweiten Drittel kam Landsberg zunächst druckvoller aus der Kabine, das nächste Tor erzielte aber Waldkraiburg. Andris Džeriņš spielte Patrik Forsberg frei im Slot an, dessen Schuss prallte vom Torhüter ab und senkte sich zum 0:4 ins Netz. Keine zwei Minuten später umkurvte Šrámek zweimal das Landsberger Tor, spielte Doppelpass mit Bartek Bison und traf über den Pfosten zum 0:5. Für Landsbergs Torhüter Michael Karg kam danach Moritz Borst.
Den einzigen Landsberger Treffer erzielte Frantisek Wagner in der 28. Minute: Christoph Lode kratzte einen Puck von der Torlinie, direkt vor Wagners Schläger. Im Powerplay stellte Waldkraiburg wenig später den alten Abstand wieder her, nach langem Pass von Vogl und Zuspiel von Džeriņš lenkte Ovaska zum 1:6 ab. Dreieinhalb Minuten vor der zweiten Pause traf auch Džeriņš aus einem Gewühl zum 1:7.
Im Schlussdrittel setzte Šrámek nach einem geblockten Schuss nach und schob Borst den Puck zum 1:8 durch die Beine. Fünfeinhalb Minuten vor dem Ende fälschte er einen Schuss von Vogl zum 1:9 ab, sein vierter Treffer. Den Endstand stellte Verteidiger Patrick Zimmermann bei vier gegen vier her: Er eroberte an der eigenen blauen Linie den Puck, lief allein Richtung Tor, zog an einem Verteidiger vorbei und traf ins rechte obere Eck.















