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Vogl und Haaparanta doppelt

EHC Waldkraiburg gewinnt auch beim VfE Ulm/Neu-Ulm

Lesedauer: 3 Minuten
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Zweiter Sieg im zweiten Spiel: Der EHC Waldkraiburg gewinnt in der Bayernliga beim VfE Ulm/Neu-Ulm mit 5:1 und bleibt Tabellenführer.

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Der VfE Ulm/Neu-Ulm begann am Freitagabend druckvoll. Innerhalb der ersten 15 Sekunden musste Waldkraiburgs Torhüter Christoph Lode zweimal eingreifen, auch in den folgenden Minuten waren die Gastgeber das aktivere Team. Bei Ulm sorgte vor allem Bohumil Slavicek für Gefahr, auf Waldkraiburger Seite kam Santeri Ovaska zu einigen guten Aktionen.

Ein erstes Powerplay der Gäste blieb ohne Ertrag, Ulm verteidigte kompakt und störte früh. Den ersten Treffer erzielte trotzdem Waldkraiburg: In der 11. Minute lief Nico Vogl nach Pass von Martin Kokeš frei auf Nikita Manuilov zu und traf rechts unten zum 0:1. Knapp eineinhalb Minuten später fälschte Mikko Haaparanta einen Schuss von Rene Mertz von der blauen Linie ab, der Puck rutschte Manuilov zum 0:2 durch die Beine.

Weitere Gelegenheiten für die Gäste vereitelte Manuilov, in der 16. Minute gegen Bartek Bison und kurz darauf gegen Haaparanta nach einem Angriff über rechts. Auf der Gegenseite verhinderte Lode gegen Ende des Drittels den Anschlusstreffer. Fünf Sekunden vor der Pause kassierte Ulm eine Strafe.

Antwort nach zwölf Sekunden

Das Powerplay zu Beginn des zweiten Drittels spielte Waldkraiburg besser als das erste, ein Tor gelang aber nicht. Wenig später musste Vogl wegen Hakens auf die Strafbank und Daniel Bartuli verkürzte in der 25. Minute in Überzahl auf 1:2. Zwölf Sekunden danach, direkt nach dem folgenden Bully, stellte Jakub Šrámek auf Zuspiel von Bison den alten Abstand wieder her.

Danach verlief die Partie ausgeglichener. Als Vogl in der 29. Minute erneut eine Strafe erhielt, setzte sich Ulm im Waldkraiburger Drittel fest, Lode verhinderte mit einer Parade den zweiten Gegentreffer. Auch bei gleicher Spielerzahl blieb Ulm vor allem mit Slavicek gefährlich. Auf der anderen Seite verpasste Andris Džeriņš den Abpraller nach einem Schuss von Vogl nur knapp. Ein weiteres Powerplay kurz vor der zweiten Pause brachte den Gästen Chancen durch Vogl und Bison, aber keinen Treffer.

Zwei Tore im Schlussdrittel

Im letzten Abschnitt kam Ulm seltener gefährlich vor das Waldkraiburger Tor. Nach einer weiteren Ulmer Strafe scheiterte Haaparanta nach einem Solo durch das Angriffsdrittel an Manuilovs Schoner. In der 48. Minute kam Philipp Lode vor dem Tor an den frei liegenden Puck, doch Ulms Verteidiger Lorenz Landerer klärte mit dem Schläger.

Eine Minute später eroberte Kapitän Vogl auf der rechten Seite vor der blauen Linie die Scheibe, setzte sich gegen einen nachsetzenden Verteidiger durch und traf zum 1:4, seinem zweiten Tor des Abends. In der 54. Minute passte Leon Decker quer durchs Drittel zu Haaparanta, der aus dem rechten Bullykreis ins linke obere Eck traf. Auch für den Finnen war es der zweite Treffer.

In der 57. Minute lief Slavicek allein auf Lode zu, der Waldkraiburger Torhüter parierte. Kurz darauf lag der Puck noch einmal im Tor der Gäste, die Schiedsrichter hatten die Szene jedoch bereits zuvor abgepfiffen und blieben nach kurzer Beratung bei ihrer Entscheidung.

Nach dem 8:1 im Derby gegen Dorfen zum Saisonauftakt führt der EHC Waldkraiburg nach dem zweiten Spieltag die Tabelle der Bayernliga an.

LV Bayern
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