EV Dingolfing schlägt EHC Königsbrunn erneut

Der EV Dingolfing gewinnt beim EHC Königsbrunn mit 3:2 und entscheidet damit auch das zweite Duell innerhalb von drei Wochen für sich.
Nach 30 Sekunden lag Königsbrunn am Freitagabend in Führung: Nach einem Bully versprang die Scheibe vor dem Dingolfinger Tor und Marco Sternheimer drückte den Puck zum 1:0 über die Linie. Die Gastgeber traten mit vier kompletten Reihen an, im Tor begann Stefan Vajs. Dingolfing kam mit drei Reihen und ohne Blake Luscombe, der sich im Training einen Kreuzbandriss zugezogen hat und voraussichtlich für den Rest der Saison ausfällt.
Die Gäste kamen nach dem frühen Rückstand ebenfalls zu Abschlüssen und glichen in der 8. Minute im Powerplay zum 1:1 aus. Königsbrunn leistete sich in dieser Phase mehrere Ungenauigkeiten im eigenen Drittel. In der 15. Minute traf Mitch Walinski mit einem verdeckten Schuss zum 1:2, es war sein zweites Tor des Abends.
Umstrittenes 1:3
Im Mittelabschnitt kassierte Königsbrunn mehrere Strafen und verbrachte insgesamt elf Minuten in Unterzahl. Dingolfing kam in dieser Phase zu mehreren Chancen und erzielte in der 32. Minute das 1:3. Die Königsbrunner reklamierten, das Tor sei zuvor verschoben gewesen, die Schiedsrichter gaben den Treffer jedoch. Bis zur zweiten Pause fielen keine weiteren Tore.
Anschlusstreffer in der 53. Minute
Im Schlussdrittel kam Königsbrunn zu mehr Abschlüssen, scheiterte aber mehrfach an Dingolfings Torhüter Schedlbauer. In der 53. Minute fälschte Tim Bullnheimer einen Schuss von Steffen Tölzer zum 2:3 ab. Danach erhielt Königsbrunn nach mehreren Strafen gegen Dingolfing Gelegenheiten im Powerplay, traf aber nicht. Auch mit Vajs’ Herausnahme zugunsten eines sechsten Feldspielers gelang der Ausgleich nicht mehr.
Königsbrunns Trainer Maxi Helling sagte nach dem Spiel: „Wir sind gut gestartet, das erste Drittel war auf Augenhöhe, dennoch haben wir kurz vor der Pause einen zweiten Treffer kassiert. Im Mittelabschnitt haben wir einige Strafzeiten gezogen und waren lange in Unterzahl, sind aber noch mit einem blauen Auge davongekommen. Leider haben wir im letzten Drittel zu wenig aus den vielen Gelegenheiten gemacht. In Überzahl waren wir zu harmlos, da müssen wir uns in den nächsten Partien deutlich steigern und besser zusammenspielen.“














