EHC Königsbrunn gewinnt nach Verlängerung in Geretsried

Der EHC Königsbrunn gewinnt sein erstes Bayernliga-Spiel beim ESC Geretsried 5:4 nach Verlängerung. Niklas Länger trifft im Drei gegen Drei zum Sieg.
Königsbrunn lag dreimal zurück. Die Wende kam Ende des zweiten Drittels, als Steffen Tölzer innerhalb weniger Sekunden zweimal traf. Der EHC lief mit vier Reihen auf, die River Rats aus Geretsried mit drei. Im Königsbrunner Tor stand Stefan Vajs, Robin Rieger war Backup.
Drei Tore im ersten Drittel
Die Gastgeber gingen in der 2. Minute in Führung, Hochstraßer traf aus spitzem Winkel. Eine erste Überzahl ließ Königsbrunn danach ungenutzt. In der 10. Minute mussten zwei Geretsrieder gleichzeitig auf die Strafbank. Nach 13 Sekunden in doppelter Überzahl glich Kapitän Tim Bullnheimer zum 1:1 aus. Königsbrunn blieb noch in Überzahl, nach einem Fehler beim Wechsel traf aber Hüsken in Unterzahl zum 2:1 für Geretsried. In der 19. Minute traf der EHC nur den Pfosten.
Tölzer trifft zweimal in Folge
Im zweiten Drittel übernahm zunächst Geretsried die Initiative. Königsbrunn vergab eine Chance vor dem leeren Tor und überstand eine doppelte Unterzahl ohne Gegentor. In der 27. Minute traf Peter Brückner nach einem Gewühl vor dem Tor zum 2:2. Vier Minuten später brachte Gunārs Skvorcovs die Gastgeber in Überzahl wieder mit 3:2 in Führung. In der 39. Minute glich Tölzer bei angezeigter Strafe gegen Geretsried per Direktabnahme zum 3:3 aus. Wenige Sekunden später traf der frühere Rekordspieler der Augsburger Panther erneut per One-Timer zum 4:3 für Königsbrunn.
Entscheidung in der Overtime
Im Schlussdrittel gab es wieder viele Strafzeiten. In der 44. Minute bekam ein Geretsrieder Spieler eine Spieldauerstrafe. Der EHC traf in der folgenden fünfminütigen Überzahl aber nicht. Danach hatte Geretsried eine Überzahl, in der Königsbrunn beinahe in Unterzahl traf. ESC-Torhüter Sertl hielt zahlreiche Königsbrunner Schüsse. In der 53. Minute glich Huber in Überzahl zum 4:4 aus. Königsbrunn vergab danach noch eine große Chance und ein weiteres Powerplay. In der Verlängerung traf Niklas Länger im Drei gegen Drei nach Zuspiel von Kevin Hu zum 5:4.
EHC-Trainer Maxi Helling sagt: „Wir haben heute unsere Geschwindigkeit nicht aufs Eis gebracht, auch die Passqualität ließ zu wünschen übrig. Es hat noch an vielen Ecken gefehlt. Im Powerplay haben wir überhaupt nicht gezündet, außer beim ersten Tor in doppelter Überzahl. Das war sicher nicht unser bestes Spiel, aber wir haben heute zumindest gewonnen. Es bleibt noch viel Arbeit für uns. Die Unterstützung unserer mitgereisten Fans war jedenfalls großartig.“














