Cheyne Matheson vorerst ohne deutschen Pass

Die Erding Gladiators müssen ihre Kaderplanung anpassen. Cheyne Matheson erhält vorerst keinen deutschen Pass und steht nicht zur Verfügung.
Die Erding Gladiators müssen ihre Planungen für die kommende Bayernliga-Saison kurzfristig ändern. Cheyne Matheson wird vorerst keinen deutschen Pass erhalten und steht dem Verein daher nicht wie ursprünglich vorgesehen zur Verfügung.
Die Verantwortlichen hatten ihre Kaderplanung bereits seit längerer Zeit darauf ausgerichtet, dass der kanadische Angreifer künftig keine Kontingentstelle mehr belegen würde. Trotz intensiver Gespräche mit den zuständigen Behörden konnte das Einbürgerungsverfahren jedoch nicht rechtzeitig vor Saisonbeginn abgeschlossen werden.
Wie der Verein mitteilt, hat Matheson die erforderlichen Prüfungen zwar erfolgreich absolviert. Das Verfahren verzögert sich allerdings aufgrund fehlender Unterlagen aus früheren Zeiten, sodass eine Einbürgerung aktuell nicht möglich ist.
Für die Gladiators bedeutet dies, dass die Personalplanung kurzfristig angepasst werden musste. Nach Angaben des Vereins wurde im Hintergrund bereits an entsprechenden Lösungen gearbeitet.
Gleichzeitig bedanken sich die Erding Gladiators ausdrücklich bei Cheyne Matheson für seinen Einsatz im Trikot des Vereins. Der Kanadier entwickelte sich mit seiner kämpferischen Spielweise und seiner positiven Art schnell zu einem Publikumsliebling. Unvergessen bleibt insbesondere sein entscheidender Treffer im Bayernliga-Finale gegen den EHC Königsbrunn.
Auch wenn derzeit noch keine endgültige Lösung gefunden wurde, arbeiten Verein und Spieler weiter daran, das Einbürgerungsverfahren erfolgreich abzuschließen. Parallel suchen beide Seiten nach einer Möglichkeit, Matheson weiterhin das Eishockeyspielen in Bayern zu ermöglichen.














