ZSKA siegt ohne Federow

Letzten Endes fehlte der Name der russischen Eishockey-Ikone Sergej Fedorow doch auf dem Spielberichtsbogen für die Begegnung seines Clubs ZSKA gegen Magnitogorsk. Dennoch reichte es für die Moskowiter zum knappen Penalty-Sieg. Und: Felix Schütz verliert mit Wladiwostok unglücklich in Tscherepowez.
Ilja Zubow erlöste mit seinem verwandelten Penalty die ZSKA-Fans unter den lediglich 3.874 Zuschauern und stellte den glücklichen 2:1-Heimsieg der Moskowiter sicher. Die Nachricht vom Comeback Sergej Fedorows, der im März vergangenen Jahres den Platz in der Kabine gegen den hinter dem Schreibtisch des General Managers von ZSKA Moskau eingetauscht hatte, ließ zuvor die Eishockeywelt aufhorchen. Einen Zweijahreskontrakt als Spieler habe er unterschrieben, hieß es, und prompt erschien der 43-Jährige auch in voller Montur zum Training. Er habe sich durchaus gut gefühlt nach der Einheit unter Chefcoach John Torchetti, ließ Fedorow wissen. Von einer Bevorzugung seiner Person aber mag der dreifache Stanley-Cup-Sieger und Weltmeister indessen nichts hören. „In der Kabine bin ich ein Spieler wie jeder andere. Über meinen Einsatz entscheiden allein die Trainer“, sagte Fedorow gegenüber russischen Medien. Noch vor Spielbeginn (19 Uhr Moskauer Zeit) verbreitete ZSKA selbst die Nachricht, dass Fedorow gegen Metallurg Magnitogorsk nicht auflaufen werde. Nun wird gerätselt, ob es beim nächsten Heimspiel am Sonntag gegen Neftechimik Nischnekamsk zum Comeback Fedorows kommt. Admiral Wladiwostok: Nur ein Punkt trotz viermaliger Führung Das Team um den Ex-Kölner Felix Schütz hätte mit einem Dreipunkte-Erfolg über Sewerstal Tscherepowez einen deutlichen Schritt in Richtung Play-off-Plätze machen können. Viermal war Admiral in Führung gegangen, woran Felix Schütz mit Vorlagen zum 1:0 und 4:3 direkt beteiligt war. Es sollte dennoch nicht reichen. Keine fünf Minuten vor Ertönen der Schlusssirene kassierte die fünftjüngste KHL-Mannschaft (Durchschnittsalter 25,2 Jahre) noch den Ausgleich. Ärgerlich! Im fällig gewordenen Penalty-Schießen traf vor 3.565 Zuschauern lediglich Wladimir Antipow für Sewerstal Tscherepowez, das in der Westkonferenz nach diesem schwer erarbeiteten 5:4-Heimerfolg Rang elf belegt. Admiral trennen in der Ostkonferenz drei Zähler vom ersten Play-off-Rang, den derzeit trotz seiner Niederlage in Riga noch Neftechimik Nischnekamsk hält. Ergebnisse vom 11. Oktober: ZSKA Moskau – Metallurg Magnitogorsk 2:1 n.P. (0:0; 0:1; 1:0; 0:0; 1:0)
Lokomotive Jaroslawl – Amur Chabarowsk 0:1 n.P. (0:0; 0:0; 0:0; 0:0; 0:1)
Atlant Mytischtschi – Sibir Nowosibirsk 1:2 n.V.(0:1; 0:0; 1:0; 0:1)
Donbass Donezk – Medvescak Zagreb 2:5 (1:2; 0:1; 1:2)
Dynamo Minsk – Spartak Moskau 3:1 (1:1; 0:0; 2:0)
Dynamo Riga – Neftechimik Nischnekamsk 2:1 (1:0; 0:1; 1:0)
Slovan Bratislava – Salawat Julajew Ufa 2:1 n.P. (1:1; 0:0; 0:0; 0:0; 1:0)
Lev Prag – Traktor Tscheljabinsk 7:2 (2:1; 3:0; 2:1)














