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Augsburg – Köln 2:1

Kranke Panther bezwingen „verschlafene“ Haie

Lesedauer: 3 Minuten

Vier Heimspiele, vier Siege! So lautet die Bilanz der Augsburger Panther seit dem 5:4-Erfolg über Straubing am 30. Dezember. Als Tabellensechster empfingen die Fuggerstädter nun am Freitagabend die Kölner Haie und auch diesmal ging der AEV als Gewinner vom heimischen Eis. Mit 2:1 (2:1, 0:0, 0:0) triumphierten die Schwaben über die Rheinländer und verteidigten damit ihren Rang.

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Bereits vor dem Match hatten die Panther Freudiges zu verkünden: Steffen Tölzer, der seine 400. DEL-Partie feierte, wird auch kommende Saison für den AEV auflaufen. „Ich bin mit Leib und Seele ein Augsburger Panther“, so der Verteidiger. Vor allem seien es aber die Fans, die ihn zur Vertragsverlängerung bewogen hätten. „Außerdem habe ich meine Familie hier. Mir gefällt es so gut in Augsburg. Ich glaube, es gibt keine bessere Stelle zum Eishockeyspielen als hier. Da fällt es einem ziemlich leicht, wieder zu unterschreiben“, schwärmt Tölzer. Zu Ende spielen konnte der 27-Jährige die Partie gegen die Haie jedoch nicht. In der Panther-Kabine grassiert derzeit nämlich ein Magen-Darm-Virus. „Neun bis zehn Spieler konnten gestern gar nicht mittrainieren und Steffen Tölzer musste heute schließlich nach dem zweiten Drittel passen“, bedauerte Coach Larry Mitchell, der umso stolzer auf seine Jungs war, die „am Ende trotz alledem immer noch genügend Luft hatten.“ Schließlich hielten die Schwaben ihre 2:1-Führung aus dem ersten Drittel über weitere 40 Minuten. Köln führt – Augsburg dreht Partie Dabei waren es zunächst die Gäste, die es im gegnerischen Tor klingeln ließen, als die Panther nach nur guten drei Minuten zum ersten Mal in die Kühlbox mussten. Rob Brown pausierte wegen unnötiger Härte und Felix Schütz traf zum 1:0 (5.). Allerdings blieb es bei dem einen Tor der Kölner, die stattdessen immer wieder die Strafbank hüteten. Vor allem in den ersten 20 Minuten geriet das Team von Trainer Uwe Krupp immer wieder in Unterzahl. „Da findest du keinen Rhythmus“, so der Haie-Coach. Und genau das nutzten die Gastgeber aus. Zuerst war es Stephen Werner, der, wie auch T.J. Trevelyan, den Schläger vor Youri Ziffzers Kasten hielt, letztendlich aber den Ausgleichstreffer zugesprochen bekam (8.). In der 17. Spielminute war es dann Peter MacArthur, der die Pantherfans mit seinem Powerplay-Tor zum Jubeln brachte. Kurz darauf hätten die Augsburger ihre Führung beinahe noch ausgebaut, doch das Schiedsrichtergespann entschied, dass Brian Roloffs Schlittschuhtor mit einer Kickbewegung erzielt wurde und damit keines war. "Sie haben so entschieden, wie ich es auch gesehen habe", erklärte Larry Mitchell. Uwe Krupp: „Chancen nicht genutzt“ Somit hieß es nach 20 Minuten 2:1 für die Schwaben, die nach der ersten Pause mit noch mehr Druck aus der Kabine kamen. In die Partie kehrte zugleich auch mehr Spielfluss ein, doch es blieb bei den Möglichkeiten. Ebenso ließ der zweite Treffer der Haie, die zwar stärker wurden, aber hinter ihren Erwartungen blieben, auf sich warten. „Wir hatten einige große Chancen, diese aber nicht genutzt“, musste Uwe Krupp zugeben. Hin und wieder hatte der KEC zwar das 2:2 auf dem Schläger. Doch da auch im letzten Drittel weder die Fugger- noch die Domstädter den Puck ein weiteres Mal im gegnerischen Tor versenken konnten, blieb es beim 2:1 und den drei Zählern für die Panther. „Augsburg hat zwei Tore gemacht, wir eines – das war das Spiel“, brachte es Uwe Krupp auf den Punkt. Vor allem in den ersten 30 Minuten sei der AEV das stärkere Team gewesen. „Wir haben den Start verschlafen, doch im Großen und Ganzen haben wir heute einfach nicht unser bestes Spiel gezeigt“, erklärte Verteidiger Moritz Müller. Larry Mitchell dagegen ist mehr als zufrieden mit seiner Mannschaft: „Kompliment! Jetzt bekommen die Jungs erst einmal zwei Tage frei!“ Um Punkte geht es für die Panther erst wieder am 25. Januar gegen die Düsseldorfer EG – erneut vor Heimpublikum. Die Kölner Haie müssen als Nächstes am Sonntag zu Hause gegen die Thomas Sabo Ice Tigers ran.

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