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Abschlussfeier bei den Freezers

In Hamburg sagt man Tschüss

Lesedauer: 3 Minuten

Die Hamburg Freezers haben die Saison 2014/15 mit einer Party ausklingen lassen. „Die Saison war ein großer Erfolg, trotz all der Umstände oder vielleicht gerade deswegen sind wir alle als Mannschaft noch enger zusammengerückt, jeder ist für jeden eingesprungen“, sagte ein stolzer Uwe Frommhold, Geschäftsführer der Hamburg Freezers, bei seiner Begrüßungsrede und machte eine Geste, die sowohl die Mannschaft als auch die Fans umfasste.

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Mit den Umständen sind ein unglücklicher Saisonstart mit vielen Verletzten, der Trainerwechsel von Benoit Laporte zu Serge Aubin, der ausgedünnte Kader dank immer mehr Langzeitverletzen die ganze Saison durch und der plötzliche Tod eines geschätzten Freundes und Mitarbeiters der Geschäftsstelle, Johannes Volkmer, gemeint – eine ereignisreiche Saison mit Höhen und Tiefen galt es zusammen zu meistern, das schweißt eine Mannschaft noch mehr zusammen. Nach dem ersten siebten Play-off-Spiel in der Historie der Hamburg Freezers war im Viertelfinale Schluss gegen die Düsseldorf EG. Die Hamburger verloren knapp mit 1:2 und wie knapp es wirklich war, zeigte noch einmal die Momentaufnahme des Torraums mit Adam Mitchells Innenpfostentreffer eine Haaresbreite vom Ausgleich entfernt – doch auch knapp vorbei ist nun mal kein Tor. Am Gründonnertag luden die Hamburg Freezers zur Saisonabschlussparty in die o2 World und 2600 Fans kamen, um noch ein letztes Mal ihre Mannschaft zu feiern und in die Sommerpause zu verabschieden. Sieben Spieler werden nach der Sommerpause nicht wieder in Hamburg auf dem Eis stehen und so bedankten sich die Hamburger bei Matt Pettinger (seit 2012 bei den Freezers), Duvie Westcott (seit 2012 bei den Freezers), Bretton Stamler (erst im November dazugekommen), Patrick Pohl (Saison 2014/2015 bei den Freezers), Ralf Rinke (im Februar von den Eispiraten Crimmitschau zurück gewechselt), Niklas Deske (seit 2013, war bei allen sieben Play-off-Spielen in der Saison als Backup-Goalie dabei) und Gino Blank (seit 2014 bei den Freezers, feierte am 15. September 2014 sein DEL-Debüt). Einer, der schon Zukunftspläne geschmiedet hat für die Zeit nach dem Profi-Eishockey, ist Matt Pettinger. Der 35-jährige Alleskönner – er spielte bei den Freezers sowohl Verteidiger als auch Stürmer – sieht seinem Karriereende entgegen: „ Es wird sich viel ändern. Ich werde in den Immobilienmarkt einsteigen, ich habe letzten Sommer meine Lizenz dafür gemacht. Außerdem werde ich so viel Zeit für meine Familie daheim in Kanada haben.“  Sein zwei Jahre älterer Teamkollege Duvie Westcott hingegen hat noch keine konkreten Pläne: „Ich schaue, was so kommt. Bislang war Eishockey mein Leben und immer das, was ich machen wollte. Vielleicht spiele ich ja doch noch mal für ein Team oder wechsle zum Coach.“ Neben viel Lob und Dank an Fans, Mannschaft, Sponsoren und allen Mitwirkenden der Saison 2014/15 gab es eine Tombola, die Versteigerung des Schlägers von David Wolfs ersten NHL-Spiels und die Möglichkeit, gebrauchte Ausrüstungsgegenstände der Spieler zu erstehen.  Anschließend nutzen viele Fans die Möglichkeit, sich von den Spielern Autogramme zu sichern, Fotos mit sich und den Spielern zu machen und sich von dem ein oder anderen persönlich zu verabschieden. Ein DJ sorgte für die passende Musik und so wurde bis Mitternacht noch gemeinsam auf der abgedeckten Eisfläche weiter gefeiert Zwei von denen, die nächste Saison auf jeden Fall wieder auf Hamburger Eis stehen, sind der Däne Morten Madsen, er verlängerte seinen Vertrag gleich um drei Jahre, und Mathieu Roy, er unterschrieb für weitere zwei Jahre bei den Freezers. Einen Erfolg können die Hanseaten auch im eigenen Nachwuchs verbuchen. Die DNL-Mannschaft Young Freezers schaffte im ersten Jahr nachdem Aufstieg den Klassenerhalt und mit Goalie Maximilian Franzreb brachten sie den ersten eigenen Nachwuchsspieler in den DEL-Kader und auch aufs Eis. Die Hamburg Eishockeygemeinde macht sich bereit für den Sommer, freut sich auf die nächste Eishockeysaison und macht es Kevin Schmidt gleich: „Natürlich schaue ich weiter die Play-offs!“

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