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Ingolstadt - Wolfsburg 2:4

Angstgegner Wolfsburg

Lesedauer: 2 Minuten
Wolfsburger Jubel in Ingolstadt. (Foto: Imago)

Gegen die Grizzly Adams aus Wolfsburg kann der ERC Ingolstadt zu Hause einfach nicht gewinnen. Bereits zum fünften Mal in Folge nahmen die Gäste die drei Punkte mit, am Freitagabend siegten die Niedersachsen mit 4:2 (1:1, 1:1, 2:0).

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Unter dem Motto „Goldener Oktober“ präsentiert der Meister seinen Fans und Zuschauern im Oktober diverse Aktionen und Überraschungen. Einen Heimsieg gegen das Team von Pavel Gross gab es allerdings nicht zu bewundern, wie ein orangener Faden zieht sich diese Pleiteserie nun in die dritte Saison in Folge. Wolfsburg nur zu Beginn des Spieles noch nicht voll konzentriert dabei, nur gut eine Minute dauerte es bis zur Führung der Panther. Christoph Gawlik erarbeitet sich den Puck an der Bande hinter dem Tor, passt auf Jeffrey Szwez und der lupft den Puck über die Fanghand von Sebastian Vogl ins Tor. Die Grizzlys dadurch aber geweckt und fortan mit den besseren Chancen. Marco Rosa (8.) oder Matt Dzieduszycki (15.) scheiterten noch am Metall bzw. Timo Pielmeier, Tyson Mulock schloss einen schnellen Konter eiskalt ab und konnte ausgleichen (16.). Die Niedersachsen waren es auch, die das Tempo im Mittelabschnitt bestimmten. Ingolstadt ging zwar in Überzahl durch Benedikt Schopper mit 2:1 in Führung, der Ausgleich ließ jedoch keine 40 Sekunden auf sich warten. Puckverlust ERC im Angriffsdrittel und Norman Milley sorgte dafür, dass der Spielverlauf nicht auf den Kopf gestellt wurde. Die beste Möglichkeit für den ERC im Schlussdrittel hatte Petr Taticek in Unterzahl, er scheiterte jedoch am reaktionsschnellen Vogl. In derselben Powerplaysituation, Brocklehurst musste wegen Reklamierens in die Kühlbox, konnte Jeff Likens die Gäste in Führung schiessen. Als Larry Huras zwei Minuten vor Schluss mit einem sechsten Feldspieler auf den Ausgleich drängte, dauerte es nur wenige Sekunden, ehe Sebastian Furchner ins leere Tor zum 4:2-Endstand traf. „Wir haben gut angefangen, danach aber wieder blöde Fehler gemacht“, sagte Christoph Gawlik. „In den ersten zehn Minuten hat man gesehen, wieso der ERC vier Spiele in Folge gewonnen hat. Aber wir haben danach besser ins Spiel gefunden und uns aus dieser kleinen Krise heraus katapultiert“, lautet das Fazit von Pavel Gross nach zuletzt vier Niederlagen in Serie. Ob die Panther aus dieser „Lektion“, wie es Larry Huras bezeichnete, etwas gelernt haben, wird sich am Sonntag in Nürnberg zeigen. Die Ice Tigers haben die letzten drei Partien auswärts verloren und wollen zuhause zurück in die Erfolgsspur.

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