In letzter Zeit hört man immer wieder von manipulierten Tennismatches. Die Fälle scheinen sich zu häufen.

Einzelsportarten eignen sich im Gegensatz zu Mannschaftssportarten deutlich besser für ein sogenanntes Matchfixing (Spielmanipulation). Das ist naheliegend, hier kann ein einzelner entscheiden, ob er einen Ball ins Aus schlägt oder einen Doppelfehler beim Aufschlag provoziert.

Eine Manipulation bei einer Mannschaftsportart ist deutlich schwieriger und auffälliger.

Deshalb kommt es im Tennis oftmals auch zu eigenmotivierten Betrugsfällen durch einzelne Spieler selbst.

Happybet
97/100
Bet365
94/100
Betway
94/100
Neobet
93/100
Betano
92/100

Bei Mannschaftsportarten werden in der Regel Spieler oder auch Schiedsrichter von kriminellen Banden angeworben. So z.B. beim Fall der deutschen Fußball Schiedsrichters Robert Hoyzer, der von den Berliner Sapina Brüdern zur Spielmanipulation angestiftet wurde.

Beim Tennis wurden Fälle bekannt, bei denen Spieler aus Eigenmotivation ihre Spiele manipulierten.

Das geht vom Verlust einzelner Punkte, da bedarf es eines Komplizen der Live wettet, über den Satz- bis hin zum Matchverlust. Es ist schon vorgekommen, dass ein angeschlagener Spieler trotzdem zu seinem Match angetreten ist, vorher aber gegen sich gewettet hat.

Jüngst wurden auch verschobene Doppelpartien bekannt. Neben reinen Spezialisten gibt es auch klassische Einzelspieler, die eben auch mal für ein Doppel bei dem gleichen Turnier melden. Da ist ein Ausscheiden nicht so problematisch.

Wetten diese Spieler bei Buchmachern, die sich einer Überwachungsorganisation angeschlossen haben, wird es schnell verdächtig. Ein Doppel bei einem Challengerturnier in Runde eins oder zwei hat in der Regel keinen besonders großen Markt. Das heißt das Einsatzvolumen auf so ein Match ist relativ gering. Wird manipuliert, steigt das Einsatzvolumen ungewöhnlich hoch an.

Die Kontrollmechanismen greifen und der Betrug fliegt im Idealfall auf.

Manipulierte Matches- / Wettbetrug ist nie im Interesse der Wettanbieter. Sie verlieren ja enorm viel Geld. Deshalb wir von den Anbietern auch versucht so effizient wie möglich gegen Wettbetrug vorzugehen. Besteht ein berechtigter Verdacht, kann der Buchmacher die Wette auch aussetzten, vom Markt nehmen.

Die Einsätze werden dann rückerstattet.