Alle Wettanbieter ohne Wettsteuer in Deutschland 2023

Seit 2012 sind alle inländischen Buchmacher verpflichtet, 5 % des Betrags aller auf ihren Websites platzierten Sportwetten als Steuer an den Fiskus zu zahlen. Obwohl die meisten Wettanbieter diese Steuer auf unterschiedliche Weise vom Kunden abziehen haben einige wenige beschlossen die Wettgebühr ihren Spielern gar nicht erst in Rechnung zu stellen und aus eigener Tasche zu zahlen. In den folgenden Zeilen findest du alles, was du über Wettanbieter ohne Wettsteuer wissen musst.

🏆 Top 4 Wettanbieter ohne Wettsteuer 2022

/ 100

10 10 10 10 10 10 10 10 8 9

NEUKUNDENBONUS

150% bis zu 100€

  • HappyBet übernimmt die Wettsteuer
  • Hohe Wettquoten
  • Faires Bonusangebot
  • HappyBet übernimmt die Wettsteuer
  • Hohe Wettquoten
  • Faires Bonusangebot

18+, Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe unter bzga.de

/ 100

10 9 9 10 9 9 10 10 8 9

NEUKUNDENBONUS

100% bis zu 100€

  • Keine Wettsteuer auf Kombiwetten
  • Einzahlungen und Auszahlungen per Paypal möglich
  • Made in Germany
  • Keine Wettsteuer auf Kombiwetten
  • Einzahlungen und Auszahlungen per Paypal möglich
  • Made in Germany

18+, Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe unter bgza.de

/ 100

9 9 10 9 8 10 10 9 8 9

NEUKUNDENBONUS

100% bis zu 100€

  • Bestquoten
  • 0% Wettgebühren
  • Zahlreiche Shops in ganz Deutschland
  • Bestquoten
  • 0% Wettgebühren
  • Zahlreiche Shops in ganz Deutschland

18+, Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe unter bgza.de

/ 100

9 9 10 9 9 10 8 9 8 9

NEUKUNDENBONUS

bis zu 180€

  • Automatischer Cashout
  • Wett-Konfigurator
  • Umfangreiches Wettangebot
  • Automatischer Cashout
  • Wett-Konfigurator
  • Umfangreiches Wettangebot

Dank der Welcome Challenge gibt es zusätzlich Preise wie Backup-Wetten und FreeBets im Wert von bis zu 130 € on Top. 18+, Glücksspiel birgt Suchtrisiken. Hilfe unter bzga.de.

MEHR ANBIETER

Heutzutage ist es nicht mehr notwendig einen stationären Buchmacher aufzusuchen um Sportwetten zu platzieren. Dank des digitalen Zeitalters in dem wir leben sind die Sportwetten derzeit überall verfügbar und alle Tipper sind ständig auf der Suche nach dem besten Buchmacher.

Um einen umfassenden Überblick über das Angebot der einzelnen Buchmacher zu erhalten ist es notwendig einen Sportwettentest zu machen, der einen Überblick über ihre Leistungen in verschiedenen Bereichen wie Boni, Promotionen, Quoten, Zahlungsmethoden, Wettgebühren verschafft. Wer von Deutschland aus wettet muss allerdings noch einen weiteren Faktor bei der Wahl des besten Sportwettenanbieter auf dem Wettmarkt berücksichtigen:

Mit der Einführung des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV) im Jahr 2012 wurde festgelegt, dass alle Buchmacher von ihren Spielern in Deutschland eine staatliche Steuer in Höhe von 5 % jeder platzierten Wette abziehen müssen, die sogenannte „Sportwettensteuer“.

Am sinnvollsten wäre es, wenn die Buchmacher diese 5 % direkt von den Wetten ihrer Kunden abziehen würden. In diesem Fall müssten die Spieler die Steuer zahlen, und genau das haben die meisten Wettanbieter getan: Je nach Verrechnungsmodell ziehen sie diese Gebühr von den Kunden entweder von den Wetteinsätzen oder von den Wettgewinnen ab.

Nach der Umsetzung des Wettvertrages haben sich allerdings nicht alle Buchmacher dazu entschlossen, mit der Steuer so zu verfahren. Sportwettenanbieter sind sich bewusst, dass diese 5 % weniger potenzielle Kunden von ihren Portalen abschrecken könnte. Aus diesem Grund hat eine ausgewählte Gruppe von Sportwettenanbieter beschlossen, die Gewinne ihrer Kunden in keiner Weise anzutasten und ihren Anteil an der Steuerpflicht direkt zu übernehmen, so dass die Gewinnmarge nicht betroffen ist.

Natürlich ist die Tatsache, dass es Wettanbieter gibt, die von ihren Spielern keine Wettsteuer absetzen, ein entscheidender Faktor, der das Gleichgewicht leicht ins Wanken bringen und viel mehr Spieler anlocken kann. Das ist für Wettanbieter auf lange Sicht höchstwahrscheinlich sogar profitabler als die Erhebung der Steuer.

Welche Wettanbieter ohne Steuer gibt es?

Bei den in Deutschland lizenzierten Wettanbietern ergibt sich ein gemischtes Bild. Die meisten lizenzierten Buchmacher in Deutschland berechnen ihren Kunden weiterhin die Wettsteuer. Dazu gehören zum Beispiel Admiralbet, Bet-at-home, Sportwetten.de oder Bwin.

Andere, wie z. B. NEO.bet oder Sportingbet, erheben keine Wettsteuer, wenn es sich um Kombiwetten handelt. Schließlich gibt es noch eine kleine Gruppe von Wettanbietern mit Wettlizenz in Deutschland, die beschlossen haben die Wettsteuer überhaupt nicht zu erheben: die sogenannten Wettanbieter ohne Wettsteuer.

Diese exklusive Gruppe der Buchmacher besteht aus Tipico, Wettarena, Tipwin, Happybet und Bet3000, allesamt mit deutscher Glücksspiellizenz. Neu dazu gekommen ist der französische Anbieter Winamax.

Bet3000

Sportwetten ohne Steuer bei Bet3000

Bet3000 ist einer der traditionsreichtesten Buchmacher in Deutschland und hat sich in den letzten Jahren dank seiner Bestquoten zu der Top Anlaufstelle für Sportwettenfans entwickelt. Seit dem Sommer 2020 kannst du bei Bet3000 steuerfrei wetten und in Kombination mit den überragenden Quoten lohnt sich eine Wette hier definitiv. 

Unsere Wertung
Bet3000 Neukundenangebot
100% bis zu 100€
  • Bestquoten
  • 0% Wettgebühren
  • Zahlreiche Shops in ganz Deutschland

Happybet

Steuerfreies Wetten bei Happybet
Steuerfreies Wetten bei Happybet

Happybet ist bisher noch nicht allen Tipstern bekannt, nicht zuletzt da man sich 2017 aus Deutschland zurückgezogen hat. Nun ist der Buchmacher mit deutschen Wurzeln zurück, verfügt seit 2021 als einer der ersten Buchmacher überhaupt über eine gültige deutsche Sportwettenlizenz und kann daher als absolut seriös eingestuft werden.

Seit Ende 2021 übernimmt Happybet die Steuer für seine Kunden. Zusätzlich bietet der Wettanbieter seinen Neukunden einen 150% bis zu 100€ Bonus auf die erste Einzahlung. Weiter hat der Bookie Bonusaktionen wie Quotenboost, Cashback am Montag oder Kombibonus im Wettprogramm. 

Unsere Wertung
Happybet Neukundenangebot
150% bis zu 100€
  • HappyBet übernimmt die Wettsteuer
  • Hohe Wettquoten
  • Faires Bonusangebot

Was ist die Wettsteuer?

Wenn man eines mit Sicherheit über die Glücksspielindustrie sagen kann, dann ist es, dass sie Millionen bewegt. Dieses Potenzial wurde durch die Übertragung der stationären Casinos in die virtuelle Welt noch verstärkt, die es ermöglicht direkt im Internet zu spielen, ohne stationäre Spielorte oder Wettbüros aufsuchen zu müssen. Mit dieser neuen Bequemlichkeit ist der Glücksspielmarkt erheblich gewachsen und hat den Weg für Online-Sportwetten und deren Wettkunden geebnet.

Nach der Gründung der Europäischen Union beschloss Deutschland, eine Regulierung des Online-Glücksspiels einzuführen, das sogenannte Glücksspielgesetz, um einerseits die Sicherheit seiner Bürger zu wahren und zu schützen und andererseits die Tätigkeit zu besteuern, um Steuern für den deutschen Staat zu erheben. Der Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland, auch Glücksspielstaatsvertrag genannt, trat am 1. Juli 2012 in Kraft und wurde von allen 16 Bundesländern ratifiziert.

Der Glücksspielstaatsvertrag enthielt nicht nur direkte Maßnahmen zur Verhinderung von Spielsucht, zur Regulierung des Angebots der Wettanbieter und zum Schutz von Minderjährigen, sondern legte auch eine Steuer von 5 % auf Wetteinsätze fest, die die Buchmacher an die deutschen Steuerbehörden abführen mussten.

Seitdem müssen alle in Deutschland ansässigen Wettkunden, die bei in- und ausländischen Buchmachern Sportwetten abschließen, die Wettsteuer zahlen. In nur drei Jahren seit der Einführung des Gesetzes wurden mehr als 50 Millionen Euro an Steuern auf Grund von platzierten Sportwetten eingenommen.

Aktuelle Zahlen zur Wettsteuer in Deutschland

Bis 2021 wurden seit Einführung der Steuer auf Sportwetten insgesamt mehr als 3 Milliarden Euro eingenommen. Im Jahr 2021 wurde der Glücksspielstaatsvertrag aktualisiert und die Wettsteuer von 5 % auf 5,3 % angehoben.

Wettsteuer bei nicht lizenzierten Wettanbietern

Im Internet gibt es jede Menge Wettanbieter, wie z.B. 1xBet, Betsafe, Betwinner, Intertops und viele mehr, bei denen man ohne Steuer tippen kann. Jedoch besitzen diese Anbieter in der Regel keine deutsche Sportwettenlizenz. Man kann zwar Sportwetten ohne die in Deutschland übliche Steuer abgeben, jedoch gibt es keine Garantie dafür, dass die Websites dieser Bookies sicher & seriös sind oder dass deine persönlichen Daten geschützt sind.

Wettsteuer und Quoten

Deutsche oder im Inland tätige Buchmacher sind vom Staat verpflichtet, eine Wettsteuer in Höhe von 5,3 % auf jede auf ihren Portalen platzierte Wette bei Sportwetten zu entrichten.

Auf der einen Seite gibt es die Gruppe der Bookies, die dieses Prozent von allen Tippern abziehen, die ihre Seite nutzen. Die Sportwettenanbieter berechnen die Wettsteuer jedoch nicht als zusätzliche Gebühr, sondern können sie von ihren Wettkunden aus zwei verschiedenen Quellen abziehen, je nach Berechnungsmodell.

Dabei kann die Wettsteuer entweder vom Wetteinsatz oder vom Wettgewinn abgezogen werden. Die Berechnungsbasis für den Steuerabzug ist je nach Wettanbieter unterschiedlich. Unabhängig davon, ob das eine oder das andere verwendet wird, ist der abzuziehende Endbetrag jedoch derselbe.

Andere Wettanbieter wie Tipico, Bet3000, Winmax oder Tipwin haben jedoch beschlossen, mit dieser Steuer anders umzugehen, was allen Sportwetten-Fans zugute kommt. Es gibt also einige Wettanbieter, die beschlossen haben, diese 5,3 % jeder platzierten Wette direkt zu übernehmen, ohne ihren Kunden eine Steuer in Rechnung zu stellen, was natürlich äußerst attraktiv ist.

Aber welchen Einfluss hat die Wettsteuer auf die Nettoquoten oder die Auszahlungsschlüssel, und sollte ich unabhängig davon, ob ich die Sportwettensteuer zahlen muss oder nicht, nach den besten Quoten suchen? Wir beantworten diese Fragen im Anschluss. Die Quote gibt kurz gesagt an, wie viele Male wir im Falle eines Gewinns den Betrag unseres Einsatzes erhalten werden.

Wenn wir bedenken, dass sich die Wettsteuer direkt auf unsere Gewinne auswirkt, ist es durchaus möglich, dass eine von einem Buchmacher angebotene „hohe“ Quote, der die Wettsteuer vom Tipper abzieht, am Ende die Auszahlungsquote bzw. Nettoquote beeinflusst und nicht so profitabel ist wie erwartet.

Diese Art von Abzug kann sich auch auf jede Art von Quotenboost auswirken. Am besten lässt sich dies anhand des folgenden Beispiels nachvollziehen: Sagen wir, wir setzen 150 € zu einer Quote von 1,7 auf dem Wettportal eines Wettanbieters, der dem Tipper keine Wettsteuer verrechnet. Sollte unsere Wette erfolgreich sein, beträgt unser Nettogewinn 255 €.

Wenn wir den gleichen Betrag, ebenfalls bei einer Quote von 1,7, bei einem Wettanbieter setzen, der die Wettsteuer erhebt, werden 5,3 % (13,52 €) von unserem ursprünglichen Bruttogewinn von 255 € abgezogen, so dass wir einen Nettogewinn von 241,48 € erzielen.

Es liegt auf der Hand, dass es bei gleichen Quoten profitabler ist, bei einem Wettanbieter zu wetten, der die Wettsteuer nicht abzieht, als bei einem, der sie doch abzieht.

Setzen wir nun 150 € zu einer Quote von 2,5 bei einem Wettanbieter ohne Wettsteuer. Unser Nettogewinn wird 375 € betragen. Wenn wir diese 150 € bei einem Buchmacher, der uns die Wettsteuer direkt verrechnet, zu einer höheren Quote, z. B. 2,6, setzen, beträgt unser Nettogewinn nach Abzug von 5,3 % 369,33 €.

Daraus lässt sich schließen, dass höhere Quoten nicht unbedingt mit höheren Gewinnen bzw. Nettoquoten einhergehen, wenn man die Wettsteuer in Betracht zieht.

Unter Berücksichtigung der obigen Ausführungen können wir feststellen, dass: Wenn die Quoten gleich sind, ist es immer vorteilhafter, bei einem Wettanbieter zu wetten, der keine Wettsteuer erhebt. Am Ende wird bei dem die Auszahlungssumme höher sein.

Die von einem Buchmacher angebotenen Quoten können sich verringern, wenn die Wettsteuer berücksichtigt wird, und die sich daraus ergebende Nettoquote kann von der Quote abweichen.

Wie wird die Wettsteuer verrechnet?

Die Einführung des Wettvertrages bzw. der Sportwettensteuer hatte eine Reihe von Auswirkungen auf die verschiedenen Bereiche der Wettbranche, und die Wettanbieter waren gezwungen zu entscheiden, wie sie das entsprechende Prozent jeder platzierten Wette einziehen wollten.

Daraus wurde der Schluss gezogen, dass der Abzug auf zwei verschiedene Arten bzw. Verrechnungsmodelle erfolgen kann: durch Abzug vom Wetteinsatz oder durch Abzug von den Wettgewinnen. In diesem Sinne wurde der Markt in zwei verschiedene Gruppen aufgeteilt: eine Gruppe von Anbietern, die die 5,3 % vom Einsatz abziehen, und die andere Gruppe von Anbietern, die die 5,3 % vom Wettgewinn abziehen.

Aber sind die beiden Abzugsmöglichkeiten gleichwertig? Bleibt die Auszahlungssumme unabhängig von der benutzte Berechnungsbasis gleich? Was ist der Unterschied zwischen den beiden und welche Option ist für mich als Tipper profitabler? Im Folgenden stellen wir dir beide vor, damit du die Unterschiede aus erster Hand erfährst und die beste Entscheidung treffen kannst.

Verrechnung vom Wettgewinn

Eine der beiden Möglichkeiten, die Wettsteuer zu erheben, besteht darin, sie vom Bruttowert des Gewinns jeder Wette abzuziehen. Das bedeutet, dass du nicht 100 % deines Gewinns erhältst, sondern dass der Buchmacher 5,3 % deines Gewinns abzieht, so dass dir 94,7 % des Bruttogewinns aus deiner Wette verbleiben.

Am besten lernt man das anhand eines Beispiels. Nehmen wir also folgende Situation an: Wir platzieren eine Einzelwette im Wert von 10 € zu einer Quote von 2,0. Unser Bruttogewinn beträgt dann 20 €. Wenn wir 5,3 % von 20 €, also 1,06 €, vom Bruttogewinn von 20 € abziehen, beträgt das Ergebnis 18,94 €:

1. Berechnung des Bruttowettgewinns10 € x 2.0 (Quote) = 20 €
2. Abzug der Wettsteuer20 € – 1,06 € (5,3%) = 18,94 €
3. Nettogewinn18,94 €

Nehmen wir an, wir platzieren eine größere Wette, dieses Mal für 30 €, wieder mit einer Quote von 2,0. In diesem Fall würde unser Auszahlungsbetrag nach Abzug von 5,3 % des Bruttogewinns 56,82 € betragen.

1. Berechnung des Bruttowettgewinns 30 € x 2,0 (Quote) = 60 €
2. Abzug der Wettsteuer 60 € – 3,18 (5,3%) = 56,82 €
3. Nettogewinn 56,82 €

Viele Anbieter auf dem deutschen Sportwettenmarkt haben beschlossen, die Sportwettensteuer von den Gewinnen abzuziehen. Dies ist unter anderem bei Bet365, Betway, Betano oder Mobilebet der Fall.  Wenn du auf diesen Portalen wettest, werden nach ihrer Berechnungsbasis 5,3 % von deinen Bruttogewinnen als Steuer abgezogen.

Verrechnung vom Wetteinsatz

Die andere Möglichkeit, die Wettsteuer bei Sportwetten abzuziehen, besteht darin, sie nicht von den Wettgewinnen, sondern vom Einsatz abzuziehen. In diesem Fall werden die 5,3 % vom eingesetzten Geld abgezogen, aber die Bruttogewinne entsprechen dem Gesamtgewinn.

Der Wettanbieter zieht 5,3 % von deinem Einsatz ab. Wenn du also wettest, setzt du 94,7 % des Wertes deines Einsatzes.

Noch ein Beispiel: Wir wollen 10 € zu einer Mindestquote von 2,0 setzen. In diesem Fall werden 5,3 % direkt von den 10 € abgezogen, sodass der endgültige Einsatz 9,47 € beträgt. Dieser Betrag würde einen Nettogewinn von 18,94 € bei einer Quote von 2,0 ergeben.

1. Berechnung des Wetteinsatzes

10 € – 0,53 € (5,3%) = 9,47 €
2. Berechnung des Gewinns

9,47 € x 2.0 (Quote) = 18,54 €
3. Nettogewinn

18,54 €

Ein zweites Beispiel dieser Berechnungsbasis: Wenn wir 30 € bei einer Quote von 2,0 setzen, beträgt unser Einsatz nach dem Abzug von 5,3 % 28,41 €.

1. Berechnung des Wetteinsatzes 30 € – 1,59 (5,3%) = 28,41 €
2. Berechnung des Gewinns 28,41 € x 2.0 (Quote) = 56,82 €
3. Nettogewinn 56,82 €

Buchmacher wie Sportingbet ziehen es vor, die 5,3 %ige Wettsteuer direkt vom Wetteinsatz abzuziehen, so dass sich der Wert deines Wetteinsatzes zwar um ein bestimmtes Prozent verringert, du dich aber nicht um steuerliche Abzüge von deinen Gewinnen sorgen musst.

Nachdem wir uns einzeln angesehen haben, wie jede der beiden Methoden des Wettsteuerabzugs funktioniert, stellt sich eine offensichtliche Frage, die wir im Folgenden beantworten: Welche der beiden Methoden ist besser?

Vergleich der Verrechnungsarten

Nachdem wir nun wissen, auf welche Weise die Wettsteuer erhoben werden kann, stellt sich die Frage, welches der beiden Verrechnungsarten besser ist, d.h. welches der beiden Verrechnungsarten nach Abzug von der Steuer einen höheren Gewinn für den Wettenden darstellt.

Um diese Frage zu beantworten, vergleichen wir identische Sportwetten nach jedem der beiden Verrechnungsarten, um herauszufinden, welches der beiden nach Verrechnung der Steuer auf lange Sicht vorteilhafter ist.

Verrechnung vom Wettgewinn

Verrechnung vom Wetteinsatz

Wetteinsatz

Quote

Wettgewinn

Wetteinsatz

Quote

Wettgewinn

10 €

1,5

15 € – 0,795 € = 14,2 €

10 €

1,5

9,47 € x 1,5 = 14,2 €

10 €

2,0

20 € – 1,06 € = 18,94 €

10 €

2,0

9,47 € x 2,0 = 18,94 €

20 €

1,5

30 € – 1,59 € = 28,41 €

20 €

1,5

18,94 € x 1,5 = 28,41 €

20 €

2,0

40 € – 2,12 € = 37,88 €

20 €

2,0

18,94 € x 2,0 = 37,88 €

50 €

1,7

85 € – 4,5 € = 80,5 €

50 €

1,7

47,35 € x 1,7 = 80,5 €

50 €

2,5

125 € – 6,62 € = 118,38 €

50 €

2,5

47,35 € x 2,5 = 118,38 €

Aus der oben stehenden Tabelle können wir schließen, dass es überhaupt keine Rolle spielt, ob die Steuer vom Wetteinsatz oder vom Wettgewinn abgezogen wird, der Betrag, den der Wettanbieter für die Steuer abzieht, ist immer genau der gleiche.

Daher sind die beiden Verrechnungsarten der Wettsteuer genau gleich, und es gibt keinen Gewinn oder Verlust, wenn man sich für die eine oder die andere entscheidet.

FAQ – Fragen und Antworten zu Sportwetten ohne Wettsteuer

Was ist die Wettsteuer?

Die Wettsteuer ist eine Steuer, die am 1. Juli 2012 mit dem Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Kraft trat. Der Staatsvertrag hat die Abgabe eingeführt, um für den deutschen Staat Steuern auf den Betrieb von lizenzierten Buchmachern in Deutschland zu erheben. Derzeit beträgt die Wettsteuer 5,3 % jeder Wette, die von in Deutschland ansässigen Wettkunden auf deutschen Wettportalen abgegeben wird.

Wie wird die Wettsteuer abgezogen?

Die Wettsteuer beträgt 5,3 % jeder platzierten Wette. Buchmacher, die ihren Kunden die Steuer in Rechnung stellen, können dies auf zwei verschiedene Arten tun: Der Prozentsatz kann vom Einsatz oder vom Gewinn abgezogen werden.

Was ist der Unterschied zwischen Abzug auf den Einsatz vs. auf den Gewinn?

Wenn die Wettsteuer vom Wetteinsatz abgezogen wird, werden 5,3 % des Gesamteinsatzes, den du platzierst, vom Gesamtbetrag abgezogen. Wenn du zum Beispiel 10 € setzt, beträgt dein Nettoeinsatz 9,47 €. Wenn die Steuer von dem Gewinn abgezogen wird, werden die 5,3 % der Wettsteuer von dem Nettogewinn abgezogen. Wenn du 10 € bei einer Wette gewonnen hast, beträgt dein Nettogewinn 9,47 €. Die beiden Verrechnungsmethoden wirken sich auf die Gewinne auf die gleiche Weise aus, so dass keine der beiden Methoden profitabler ist als die andere.

Welche Buchmacher ziehen keine Wettsteuer ab?

Inzwischen gibt es eine kleine Gruppe von Buchmachern, die ihren Kunden steuerfreie Wetten anbieten, da sie beschlossen haben, den Prozentsatz aus ihrer eigenen Tasche zu nehmen.

Zu den in Deutschland lizenzierten Buchmachern, die derzeit steuerfreie Wetten anbieten, gehören Bet3000, Happybet und Tipwin. Andere Buchmacher wie Sportingbet und Neo.bet bieten teilweise steuerfreie Wetten an, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Ist Wetten ohne Wettsteuer legal?

Ja, es ist legal, ohne Zahlung der Wettsteuer auf den Portalen lizenzierter Buchmacher in Deutschland zu wetten, die beschlossen haben, den Prozentsatz der Wettsteuer zu übernehmen.

Fazit zu Sportwetten ohne Wettsteuer

Wettanbieter ohne Steuer sind für viele Tipster die perfekte Wahl, da sie keine Abzüge auf ihre Gewinne haben. Allerdings gibt es immer noch viele Leute, die befürchten, dass diese Buchmacher nicht seriös sind. Dies ist jedoch keineswegs der Fall. Die meisten Wettanbieter ohne Steuer sind in Deutschland lizenziert und völlig legal. Unser absoluter Favorit ist Bet3000 – Top Quotenschlüssel und keine Wettgebühren bedeutet mehr Gewinne für euch. 

Unsere Wertung
Bet3000 Neukundenangebot
100% bis zu 100€
  • Bestquoten
  • 0% Wettgebühren
  • Zahlreiche Shops in ganz Deutschland