Alle Wettanbieter ohne Wettsteuer in Deutschland 2022

Seit 2012 sind alle inländischen Buchmacher verpflichtet, 5 % des Betrags aller auf ihren Websites platzierten Wetten an die Steuerbehörden zu zahlen. Obwohl die meisten Wettanbieter diesen Wert auf unterschiedliche Weise vom Kunden abziehen, haben einige wenige beschlossen, diesen Prozentsatz ihren Spielern gar nicht in Rechnung zu stellen und ihn aus eigener Tasche zu zahlen. In den folgenden Zeilen findest du alles, was du über Wetten ohne Wettsteuer wissen musst.

Top 3 Wettanbieter ohne Wettsteuer 2022

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MEHR ANBIETER

Dank des digitalen Zeitalters, in dem wir leben, sind die Sportwetten in der Welt derzeit am besten, und alle Tipper sind ständig auf der Suche nach dem besten Buchmacher. Um einen umfassenden Überblick über das Angebot der einzelnen Buchmacher zu erhalten, ist es notwendig, sich einen Überblick über ihre Leistungen in verschiedenen Bereichen wie Boni, Promotionen, Quoten, Zahlungsmethoden und so weiter zu verschaffen.

Wer von Deutschland aus wettet, muss allerdings noch einen weiteren Faktor bei der Wahl der besten Option auf dem Wettmarkt berücksichtigen: Mit der Einführung des Glücksspielstaatsvertrags im Jahr 2012 wurde festgelegt, dass alle Buchmacher von ihren Spielern in Deutschland eine staatliche Steuer in Höhe von 5 % des Werts jeder Wette abziehen müssen, die sogenannte „Sportwettensteuer“.

Am sinnvollsten wäre es, wenn die Buchmacher diese 5 % direkt von den Wetten ihrer Kunden abziehen würden. In diesem Fall müssten die Spieler die Steuer zahlen, und genau das haben die meisten Wettanbieter getan: Sie ziehen die Steuer für die Kunden entweder von den Wetteinsätzen oder von den Wettgewinnen ab.

Allerdings haben sich nicht alle Buchmacher dazu entschlossen, so zu verfahren, da sie sich bewusst sind, dass diese 5 % weniger potenzielle Kunden von ihren Portalen abschrecken können. Aus diesem Grund hat eine ausgewählte Gruppe von Buchmachern beschlossen, die Gewinne ihrer Kunden in keiner Weise anzutasten und ihren Anteil an der Steuerpflicht direkt zu übernehmen.

Natürlich ist die Tatsache, dass es Wettanbieter gibt, die von ihren Spielern keine Wettsteuer absetzen, ein entscheidender Faktor, der das Gleichgewicht leicht ins Wanken bringen und viel mehr Spieler anlocken kann, was auf lange Sicht höchstwahrscheinlich sogar profitabler ist als die Erhebung der Steuer.

Was ist die Wettsteuer?

Wenn man eines mit Sicherheit über die Glücksspielindustrie sagen kann, dann ist es, dass sie Millionen bewegt. Dieses Potenzial wurde durch die Übertragung der stationären Kasinos in die virtuelle Welt noch verstärkt, die es ermöglicht, direkt im Internet zu spielen, ohne stationäre Spielorte aufsuchen zu müssen. Mit dieser neuen Bequemlichkeit ist der Glücksspielmarkt erheblich gewachsen und hat den Weg für Online-Sportwetten geebnet.

Nach der Gründung der Europäischen Union beschloss Deutschland, eine Regulierung des Online-Glücksspiels einzuführen, um einerseits die Sicherheit seiner Bürger zu wahren und zu schützen und andererseits die Tätigkeit zu besteuern, um Steuern für den deutschen Staat zu erheben.

Der Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland, auch Glücksspielstaatsvertrag genannt, trat am 1. Juli 2012 in Kraft und wurde von allen 16 Bundesländern ratifiziert.

Der Vertrag enthielt nicht nur direkte Maßnahmen zur Verhinderung von Spielsucht, zur Regulierung des Angebots der Wettanbieter und zum Schutz von Minderjährigen, sondern legte auch eine Steuer von 5 % auf Wetteinsätze fest, die die Buchmacher an die deutschen Steuerbehörden abführen mussten.

Seitdem müssen alle in Deutschland ansässigen Wettspieler, die bei in- und ausländischen Buchmachern Wetten abschließen, die Wettsteuer zahlen. In nur drei Jahren seit der Einführung des Gesetzes wurden mehr als 50 Millionen Euro eingenommen.

Aktuelle Lage der Wettsteuer in Deutschland

Bis 2021 wurden seit Einführung der Glücksspielsteuer insgesamt mehr als 3 Milliarden Euro eingenommen. Im Jahr 2021 wurde der Glücksspielstaatsvertrag aktualisiert und die Wettsteuer von 5 % auf 5,3 % angehoben, was auch heute noch gilt.

Wettsteuer und Quoten

Deutsche oder im Inland tätige Buchmacher sind vom Staat verpflichtet, eine Wettsteuer in Höhe von 5,3 % auf jede auf ihren Portalen platzierte Wette zu entrichten.

Auf der einen Seite gibt es die Gruppe der Buchmacher, die diesen Prozentsatz von allen Tippern abziehen, die ihre Seite nutzen. Dabei kann die Wettsteuer entweder vom Wetteinsatz oder vom Wettgewinn abgezogen werden. Die Modalitäten für den Steuerabzug sind je nach Buchmacher unterschiedlich. Unabhängig davon, ob das eine oder das andere verwendet wird, ist der abzuziehende Endbetrag jedoch derselbe.

Andererseits gibt es einige Wettanbieter, die beschlossen haben, 5,3 % jeder platzierten Wette direkt zu übernehmen, ohne ihren Kunden eine Steuer in Rechnung zu stellen, was natürlich äußerst attraktiv ist.

Aber welchen Einfluss hat die Wettsteuer auf die Quoten, und sollte ich unabhängig davon, ob ich die Sportwettensteuer zahlen muss oder nicht, nach den besten Quoten suchen? Wir beantworten diese Fragen im Anschluss.

Die Quote gibt kurz gesagt an, wie viele Male wir im Falle eines Gewinns den Betrag unseres Einsatzes erhalten werden. Wenn wir bedenken, dass sich die Wettsteuer direkt auf unsere Gewinne auswirkt, ist es durchaus möglich, dass eine von einem Buchmacher angebotene „hohe“ Quote, der die Wettsteuer vom Tipper abzieht, am Ende nicht so profitabel ist wie erwartet.

Am besten lässt sich dies anhand des folgenden Beispiels nachvollziehen. Sagen wir, wir setzen 150 € zu einer Quote von 1,7 auf dem Wettportal eines Anbieters, der dem Tipper keine Wettsteuer verrechnet. Sollte unsere Wette erfolgreich sein, beträgt unser Nettogewinn 255 €.

Wenn wir den gleichen Betrag, ebenfalls bei einer Quote von 1,7, bei einem Anbieter setzen, der die Wettsteuer erhebt, werden 5,3 % (13,52 €) von unserem ursprünglichen Bruttogewinn von 255 € abgezogen, so dass wir einen Nettogewinn von 241,48 € erzielen.

Es liegt auf der Hand, dass es bei gleichen Quoten profitabler ist, bei einem Wettanbieter zu wetten, der die Wettsteuer nicht abzieht, als bei einem, der sie abzieht.

Setzen wir nun 150 € zu einer Quote von 2,5 bei einem Buchmacher ohne Steuer. Unser Nettogewinn wird 375 € betragen. Wenn wir diese 150 € bei einem Buchmacher, der uns die Wettsteuer direkt verrechnet, zu einer höheren Quote, z. B. 2,6, setzen, beträgt unser Nettogewinn nach Abzug von 5,3 % 369,33 €.

Daraus lässt sich schließen, dass höhere Quoten nicht unbedingt mit höheren Gewinnen einhergehen, wenn man die Wettsteuer berücksichtigt. Unter Berücksichtigung der obigen Ausführungen können wir feststellen, dass: Wenn die Quoten gleich sind, ist es immer vorteilhafter, bei einem Wettanbieter zu wetten, der keine Wettsteuer erhebt. Die von einem Buchmacher angebotenen Quoten können sich verringern, wenn die Wettsteuer berücksichtigt wird.

Wie wird die Wettsteuer verrechnet?

Die Einführung der Sportwettensteuer hatte eine Reihe von Auswirkungen auf die verschiedenen Bereiche der Wettbranche, und die Wettanbieter waren gezwungen zu entscheiden, wie sie den entsprechenden Prozentsatz jeder platzierten Wette einziehen wollten.

Daraus wurde der Schluss gezogen, dass der Abzug auf zwei verschiedene Arten erfolgen kann: durch Abzug vom Wetteinsatz oder durch Abzug von den Wettgewinnen. In diesem Sinne wurde der Markt in zwei verschiedene Gruppen aufgeteilt: eine Gruppe von Anbietern, die die 5,3 % vom Wetteinsatz abziehen, und die andere Gruppe von Anbietern, die die 5,3 % vom Wettgewinn abziehen.

Aber sind die beiden Abzugsmöglichkeiten gleichwertig? Was ist der Unterschied zwischen den beiden und welche Option ist für mich als Tipper profitabler? Im Folgenden stellen wir dir beide vor, damit du die Unterschiede aus erster Hand erfährst und die beste Entscheidung treffen kannst.

Verrechnung vom Wettgewinn

Eine der beiden Möglichkeiten, die Wettsteuer zu erheben, besteht darin, sie vom Bruttowert des Gewinns jeder Wette abzuziehen. Das bedeutet, dass du nicht 100 % deines Gewinns erhältst, sondern dass der Buchmacher 5,3 % deines Gewinns abzieht, so dass dir 94,7 % des Bruttogewinns aus deiner Wette verbleiben.

Am besten lernt man das anhand eines Beispiels. Nehmen wir also folgende Situation an: Wir platzieren eine Einzelwette im Wert von 10 € zu einer Quote von 2,0. Unser Bruttogewinn beträgt dann 20 €. Wenn wir 5,3 % von 20 €, also 1,06 €, vom Bruttogewinn von 20 € abziehen, beträgt das Ergebnis 18,94 €:

Berechnung des Bruttowettgewinns 

10 € x 2.0 (Quote) = 20 €

Abzug der Wettsteuer

20 € – 1,06 € (5,3%) = 18,94 €

Nettogewinn

18,94 €

Nehmen wir an, wir platzieren eine größere Wette, dieses Mal für 30 €, wieder mit einer Quote von 2,0. In diesem Fall würde unser Auszahlungsbetrag nach Abzug von 5,3 % des Bruttogewinns 56,82 € betragen.

Berechnung des Bruttowettgewinns 

30 € x 2,0 (Quote) = 60 €

Abzug der Wettsteuer

60 € – 3,18 (5,3%) = 56,82 €

Nettogewinn

56,82 €

Viele Anbieter auf dem deutschen Sportwettenmarkt haben beschlossen, die Sportwettensteuer von den Gewinnen abzuziehen. Dies ist unter anderem bei Bet365, Betway, Betano oder Mobilebet der Fall.  Wenn du auf diesen Portalen wettest, werden 5,3 % von deinen Bruttogewinnen abgezogen.

Verrechnung vom Wetteinsatz

Die andere Möglichkeit, die Wettsteuer abzuziehen, besteht darin, sie nicht von den Wettgewinnen, sondern vom Wetteinsatz abzuziehen. In diesem Fall werden die 5,3 % vom eingesetzten Geld abgezogen, aber die Bruttogewinne entsprechen dem Gesamtgewinn.

Der Wettanbieter zieht 5,3 % von deinem Einsatz ab. Wenn du also wettest, setzt du 94,7 % des Wertes deines Einsatzes.

Noch ein Beispiel: Wir wollen 10 € zu einer Quote von 2,0 setzen. In diesem Fall werden 5,3 % direkt von den 10 € abgezogen, sodass der endgültige Einsatz 9,47 € beträgt. Dieser Betrag würde einen Nettogewinn von 18,94 € bei einer Quote von 2,0 ergeben.

Berechnung des Wetteinsatzes 

10 € – 0,53 € (5,3%) = 9,47 €

Berechnung des Gewinns

9,47 € x 2.0 (Quote) = 18,54 €

Nettogewinn

18,54 €

Ein zweites Beispiel: Wenn wir 30 € bei einer Quote von 2,0 setzen, beträgt unser Einsatz nach dem Abzug von 5,3 % 28,41 €.

Berechnung des Wetteinsatzes 

30 € – 1,59 (5,3%) = 28,41 €

Berechnung des Gewinns

28,41 € x 2.0 (Quote) = 56,82 €

Nettogewinn

56,82 €

Buchmacher wie Bet-at-home ziehen es vor, die 5,3 %ige Wettsteuer direkt vom Wetteinsatz abzuziehen, so dass sich der Wert deines Wetteinsatzes zwar um einen bestimmten Prozentsatz verringert, du dich aber nicht um Abzüge von deinen Gewinnen sorgen musst.

Nachdem wir uns einzeln angesehen haben, wie jede der beiden Methoden des Wettsteuerabzugs funktioniert, stellt sich eine offensichtliche Frage, die wir im Folgenden beantworten: Welche der beiden Methoden ist besser?

Vergleich der Verrechnungsarten

Nachdem wir nun wissen, auf welche Weise die Wettsteuer erhoben werden kann, stellt sich die Frage, welches der beiden Verrechnungsarten besser ist, d.h. welches der beiden Verrechnungsarten einen höheren Gewinn für den Wettenden darstellt.

Um diese Frage zu beantworten, vergleichen wir identische Wetten nach jedem der beiden Verrechnungsarten, um herauszufinden, welches der beiden auf lange Sicht vorteilhafter ist.

Verrechnung vom Wettgewinn

Verrechnung vom Wetteinsatz

Wetteinsatz

Quote

Wettgewinn

Wetteinsatz

Quote

Wettgewinn

10 €

1,5

15 € – 0,795 € = 14,2 €

10 €

1,5

9,47 € x 1,5 = 14,2 €

10 €

2,0

20 € – 1,06 € = 18,94 €

10 €

2,0

9,47 € x 2,0 = 18,94 €

20 €

1,5

30 € – 1,59 € = 28,41 €

20 €

1,5

18,94 € x 1,5 = 28,41 €

20 €

2,0

40 € – 2,12 € = 37,88 €

20 €

2,0

18,94 € x 2,0 = 37,88 €

50 €

1,7

85 € – 4,5 € = 80,5 €

50 €

1,7

47,35 € x 1,7 = 80,5 €

50 €

2,5

125 € – 6,62 € = 118,38 €

50 €

2,5

47,35 € x 2,5 = 118,38 €

Aus der oben stehenden Tabelle können wir schließen, dass es überhaupt keine Rolle spielt, ob die Steuer vom Wetteinsatz oder vom Wettgewinn abgezogen wird, der Betrag, den der Wettanbieter für die Steuer abzieht, ist immer genau der gleiche.

Daher sind die beiden Verrechnungsarten der Wettsteuer genau gleich, und es gibt keinen Gewinn oder Verlust, wenn man sich für die eine oder die andere entscheidet.