Preussen-Torwart wechselt sich bei Niederlage selber ausSaale Bulls Halle gewinnen beim ECC Preussen Berlin mit 8:0

Preussen-Goalie Erik Reukauf nach seiner Selbstauswechslung. (Foto: Rolf Lux)Preussen-Goalie Erik Reukauf nach seiner Selbstauswechslung. (Foto: Rolf Lux)
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Es gab schon vor dem Spiel nicht wirklich viele Faktoren, die für die Gastgeber sprachen und so war die Entwicklung vor 229 Zuschauern in der Eissporthalle am Glockenturm vorgezeichnet. Das Team des ECC Preussen Berlin war wieder angefüttert mit U20- und Förderlizenzspielern, die Saale Bulls sind mitten im Kampf um die bestmögliche Play-off-Platzierung. Da war es auch klar, dass sich das Fehlen des kompletten ersten Blocks bemerkbar macht bei den Hausherren – denn diese sind für die Tore zuständig mit unter anderem Marvin Krüger, Hannes Ulitschka und Quirin Stocker. Alle fehlten also verletzungsbedingt und so kam es, wie es kommen musste: Die Saale Bulls Halle spielten ein ums andere Mal ihre Klasse aus und gingen in der achten Spielminute durch Spöttel in Führung, diese wurde durch Tore von Johannes Ehemann und Schaludek auf 3:0 im ersten Drittel ausgebaut.

Im Mittelabschnitt stabilisierten sich die Preussen etwas, mussten aber dennoch gleich zu Beginn in der 21. Minute das 0:4 (Nathan Burns) schlucken und in der 34. Minute das 0:5 durch Tim May in Unterzahl, weil Can Matthäs auf der Berliner Strafbank schmorte. Manchmal gelang es auch den Mannen von Uli Egen in die gegnerische Zone zu gelangen, aber zu oft verfing man sich in der Hallenser Abwehr und musste schon wieder an die eigene Defensive denken. So ging es auch im Schlussdrittel weiter und wieder Tim May und zweimal Tyler Mosienko erhöhten auf 8:0 aus Sicht der Gäste. Nach dem letzten Treffer verließ plötzlich der Berliner Torwart Erik Reukauf wutentbrannt ob der löchrigen Abwehr sein Tor und machte sich sichtbar Luft auf der Mannschaftsbank. Zum Glück hatte Morten Braun genügend Abstand gehalten und konnte nach einer Auszeit der Preussen das Gehäuse der Gastgeber bis zum Ende hüten. Nach diesem Highlight blieb es also bei diesem Spielstand.

Gästecoach Ryan Foster war auch in seiner zweiten Woche als Trainer bei den Saale Bulls zufrieden und bemängelte nur Einzelheiten im ersten Drittel. Uli Egen verwies einmal mehr auf die wieder angeschwollenen Verletzungsprobleme, die weiten Auswärtsspiele zuletzt in Tilburg und zuvor in Duisburg. Da fehle durch zusätzlichen Arbeitsalltag bei vielen die Frische und so konnte er auch den eigentlichen Leistungsträgern keinerlei Vorwürfe machen. Das Ziel, die Saison nicht als Letzter zu beenden, bleibe aber bestehen. Dazu hat man mindestens in den folgenden Heimspielen am Mittwoch gegen Leipzig und am Sonntag, 3. März, beim Karnevalsspiel zum Preis von 8 Euro maximal gegen die Rostock Piranhas Gelegenheit. Am Sonntag geht es aber erstmal auswärts zu den Hannover Scorpions und die Halle Saale Bulls haben spielfrei. 

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