Nico Sturm gewinnt mit Minnesota, Moritz Seider verliert mit Detroit

Leon Draisaitl sichert den Edmonton Oilers mit seinem Ausgleichstor einen Punkt bei den New Jersey Devils.
Mit einem 4:2-Sieg bei den Philadelphia Flyers haben Nico Sturm und die Minnesota Wild auch im sechsten Spiel in Folge gepunktet. Der deutsche Nationalspieler blieb in rund zehn Minuten Eiszeit ohne Punkte, setzte aber zwei Hits und ging mit einer ausgeglichenen Plus-Minus-Bilanz aus dem Spiel.
Moritz Seider hingegen musste mit den Detroit Red Wings eine 2:4-Niederlage beim Divisionsrivalen Tampa Bay Lightning hinnehmen. Für das Team aus Florida war Brayden Point mit zwei Toren der Mann des Abends. Moritz Seider stand mehr als 30 Minuten auf dem Eis, gab dabei einen Torschuss ab, setzte vier Hits, blockte sieben (!) Schüsse der "Bolts" und ging mit einem Wert von -1 aus der Partie. Detroits Torwart John Gibson kehrte nach dem ersten Drittel wegen einer nicht näher bezeichneten Unterkörperverletzung nichts an seinen Platz zwischen den Pfosten zurück. Daniil Tarasov übernahm, konnte die Niederlage der Red Wings aber nicht verhindern.
Immerhin einen Punkt holten die Edmonton Oilers bei den New Jersey Devils, für die Connor Hellebuyck sein Heim-Debüt feierte, nachdem er von den Winnipeg Jets über die Staatsgrenze in den Garden State gewechselt war. Leon Draisaitl glich die Partie nach exakt 60 Sekunden im Schlussdrittel zum 3:3 aus, Arseny Gritsyuk verwandelte im Schusswettbewerb den entscheidenden Versuch für die Devils.
Hellebuycks Ex-Team, die Winnipeg Jets, krönten ihre Rekord-Aufholjagd bei den Montreal Canadiens mit dem Overtime-Treffer von Dylan Samberg. 57 Minuten hatten die "Habs" mit einer komfortablen 4:0-Führung wie der sichere Sieger ausgesehen. Dann aber setzten die Gäste aus Manitoba zu einem fulminanten Comeback an: Tyrel Bauer mit seinem ersten NHL-Tor, Dylan DeMelo und Kyle Connor mit einem 27-Sekunden-Doppelpack in der Schlussminute bei gezogenem Torwart sorgten für den späten Ausgleich - und gleich zwei neue Rekorde: Mit nur 159 Sekunden bis zur Schlusssirene war es das späteste Vier-Tore-Comeback der NHL-Geschichte, zudem haben die Jets einen neuen Franchise-Rekord aufgestellt für die vier schnellsten Tore in Folge.
Jungstar Cutter Gauthier von den Anaheim Ducks schrieb ebenfalls Franchise-Geschichte: Er erzielte als erster Spieler der Kalifornier zwei Hattricks in Folge, sein Teamkollege Beckett Sennecke erzielte erstmals in seiner Karriere vier Assists. Am Ende gewannen die Ducks mit 5:4 gegen die strauchelnden Vancouver Canucks. Charlie Coyle erzielte beim 7:2-Kantersieg der Columbus Blue Jackets gegen Ex-Meister Colorado Avalanche vier Punkte (zwei Tore, zwei Assists).
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