Eisbären Heilbronn setzen sich in Pforzheim durch

Die Pforzheim Bisons verkürzen gegen die Eisbären Heilbronn auf 3:4, verlieren aber noch 3:7. Zwei Gästetore in der 57. Minute entscheiden das Spiel.
Nach 52 Minuten lagen die Pforzheim Bisons am Freitagabend gegen die Eisbären Heilbronn nur noch mit einem Tor zurück. Fünf Minuten später war das Spiel entschieden: Innerhalb von 22 Sekunden stellten die Gäste von 3:4 auf 3:6 und gewannen am Ende 7:3 (2:0, 2:2, 3:1).
Pforzheim begann mit mehreren guten Chancen, die Führung erzielte aber Heilbronn. David Lorenz traf in der 9. Minute, rund 90 Sekunden später erhöhte Stefan Rupp auf 0:2. Im Mitteldrittel setzte Heilbronn die Bisons im eigenen Drittel fest, Moritz Kuen traf zum 0:3 (28.). Jack Tos verkürzte nach einem Zuspiel auf 1:3 (32.), doch nach einer Strafe gegen Kristofer Kratzmann stellte Leon Rausch im Powerplay den alten Abstand wieder her (35.). Heilbronns Torhüter Yanik Haas verhinderte kurz darauf mit einer Parade das 2:4. Das fiel trotzdem noch vor der Pause: Bei fünf gegen drei traf Alexander Kepic in der 38. Minute.
Aufholjagd bis zum 3:4
Zu Beginn des Schlussdrittels wechselte Heilbronn den Torhüter. In der 43. Minute lag der Puck im Heilbronner Tor, die Schiedsrichter erkannten den Treffer aber wegen eines Schlittschuhtors nicht an. Neun Minuten später kam Pforzheim doch heran, Mark Schäffer traf nach längerem Druck im Angriffsdrittel zum 3:4 (52.).
Eine Strafe gegen Pforzheim brachte die Wende zurück zu den Gästen. Dominik Dech nutzte das Powerplay in der 57. Minute zum 3:5, nur 22 Sekunden später schloss Cedric Platz einen Drei-gegen-zwei-Konter zum 3:6 ab. Während einer Heilbronner Strafe nahmen die Bisons ihren Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis, trafen aber nicht mehr. Stattdessen erzielte Marco Haas 90 Sekunden vor dem Ende den 3:7-Endstand ins leere Tor.
Am Freitag, 6. November, empfangen die Bisons um 20 Uhr in der St.-Maur-Halle die Mad Dogs Mannheim.














