Alliance of European Hockey Clubs offiziell in Berlin gegründetBündnis europäischer Eishockey-Clubs

Marc Lüthi wurde von den 72 Vertretern in Berlin zum Chef der neugegründeten E.H.C. gewählt. (Foto: Imago)Marc Lüthi wurde von den 72 Vertretern in Berlin zum Chef der neugegründeten E.H.C. gewählt. (Foto: Imago)
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Bereits im März wurde die Vereinigung, die sich die European Club Association im Fußball zum Vorbild nimmt, provisorisch gegründet. Nach dem Fußball, Basketball und Handball hat nun auch das Eishockey eine europäische Clubvertretung.

Die Ziele des E.H.C. sind u.a. die Sicherung einer finanziellen Stabilität, vereinfachte Abstimmung eines internationalen Kalenders sowie die Stärkung der eigenen Position gegenüber den nordamerikanischen Ligen.

72 Clubvertreter waren am Mittwoch in der deutschen Hauptstadt zum ersten jährlichen Meeting des E.H.C. ein. Auch IIHF President René Fasel sprach auf der Tagung zu den Gästen. "Unser Ziel ist es, mittelfristig 120 Clubs in Europa zu vertreten", sagt der Beiratschef des ERC Ingolstadt Jürgen Arnold, der in das Präsidium der Interessenvertretung gewählt wurde. Zum Präsidenten des E.H.C. wurde Marc Lüthi (SC Bern) von den Anwesenden gewählt. Zu seinen Vertretern zählt neben Arnold auch Hakan Loob (Färjestads BK).

Neben dem ERC Ingolstadt befinden sich mit der Düsseldorfer EG, den Eisbären Berlin, den Krefeld Pinguine, den Adler aus Mannheim, dem EHC Red Bull München, den Fischtown Pinguins Bremerhaven, den Grizzlys Wolfsburg, den Kölner Haie, den Thomas Sabo Ice Tigers, den Iserlohn Roosters und interessanterweise auch die Hamburg Freezers.

Die weiteren E.H.C.-Clubs kommen aus Österreich, Tschechien, Finnland, Großbritannien, Ungarn, Norwegen, Polen, der Schweiz, Slowakei und Schweden. Aus der KHL hat sich bisher kein Club dem E.H.C. angeschlossen.

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