HC Bozen und Black Wings Linz bleiben an der Spitze

Die drei Spitzenteams der ICEHL aus Bozen, Linz und Klagenfurt hatten sämtlichst Auswärtsaufgaben zu erledigen und bestanden diese Tests hundertprozentig. Damit hat sich eine Lücke von der Spitze zum Mittelfeld aufgetan, das im Augenblick von Olimpija Ljubljana angeführt wird. Dieses Mittelfeld reicht bis Platz 13, vom HC Innsbruck eingenommen, weil der Tabellenletzte aus Vorarlberg mit erst einem Zähler eine besondere Stellung einnimmt.
Immerhin aktivierten die Vorarlberger noch knapp über 1.400 Interessierte, die die Partie gegen Spitzenreiter HC Bozen sehen wollten und diese wurden trotz der letztendlich klaren Niederlage nicht enttäuscht. Erst nach 50 Minuten konnte sich Cristiano Digiacinto von den Foxes mit einem Doppelschlag zum Matchwinner küren lassen.
Ebenfalls drei Tore Vorsprung wie die Bozener hatten die Black Wings Linz, und hier hieß der Gegner immerhin Graz 99ers, der Titelverteidiger. Die Grazer hätten wohl zu gerne einen bestimmten Linzer Stürmer in ihren Reihen gehabt. Die Rede ist von Brian Lebler. Der 38-jährige Kanadier, der seit 2011 in Linz aktiv ist, von zwei Ausnahmen in Ingolstadt (2015/16) und Salzburg (2022) abgesehen, erzielte einen lupenreinen Hattrick, weil die Grazer Defensive ihm dreimal laufen ließ. Clever vor allem sein drittes Tor, als er den 99ers-Torhüter Henri Kiviaho mit einem Schuss aus totem Winkel überraschte.
Nicht mit drei Toren Vorsprung, aber ein Tor reicht ja im Endeffekt auch: Der Klagenfurter AC nahm die Hürde beim HC Mailand produktiv und effizient, weil auch der KAC einen Stürmer in seinen Reihen hatte, der doppelt traf. Daniel Obersteiner, ein Eigengewächs, das seit elf Jahren für den KAC aufläuft und inzwischen in der ersten und zweiten Mannschaft 489 Spiele für den KAC absolviert hat, traf zur 1:0- und 2:1-Führung. Weil Keeper Mareks Mitens mit 92,6 Prozent Fangquote bestens aufgelegt war, konnte der HC Mailand in dessen Halle mit 3:2 besiegt werden.














