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Die triumphale Rückkehr des Josh Wesley

Lesedauer: 2 Minuten
Foto: dpa

Die Gastgeber zeigten sich am 13. Spieltag in der ICEHL nicht gerade spendabel. Sieben Spiele – sieben Siege mit 29:9 Toren, dabei sogar zwei Shutouts. Das bedeutete, dass der HC Bozen weiterhin an der Spitze thront, verfolgt von den punktgleichen Black Wings aus Linz. Hinten vergrößert sich dagegen das Dilemma der Pioneers Vorarlberg, deren Rückstand auf den vorletzten Platz mittlerweile auf zwölf Punkte angewachsen ist.

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Die Rückkehr des verlorenen Sohnes zeigte sich triumphal. Josh Wesley, Sohn der NHL-Legende Glen Wesley, zog es wieder in seinen Lieblingsort in den Südtiroler Alpen. Dabei gestaltete sich erst der Start in das europäische Eishockey mit leichten Problemen. Nach zehn Jahren, die ihn bis in die AHL geführt hatten, versuchte er es erstmals im tschechischen Litvinov, konnte nicht überzeugen, holte sich Kraft wieder in AHL und ECHL, um es dann in Pustertal erstmals 2024/25 zu versuchen. Obwohl zum Publikumsliebling erkoren, versuchte er sich erneut in Tschechien und auch erstmals in der Slowakei, aber bei Vitkovice Ostrava klappte es nicht und weil die Verantwortlichen in Bruneck ihn noch nicht vergessen hatten, glühten die Telefondrähte und so fand sich Josh Wesley blitzschnell in der ICEHL wieder. Vielleicht hatte sich seine Rückkehr in dem malerischen Ort noch nicht herumgesprochen, denn gerade einmal 1.850 Zuschauer kamen in die Intercable-Arena und sie feierten den Neuzugang, als wäre er nie 20 Monate weggewesen. Und Wesley bekam noch seinen persönliches Glücksmoment dazu. In der 30. Spielminute konnte Vorarlbergs Goalie Alex Caffi einen Purdeller-Schuss nur abklatschen, Wesley war zu Stelle und die Hausherren führten 1:0. Am Ende stand es 3:1, der erste Erfolg für Wesley stand in den Büchern und in Bruneck konnte man sich über den erreichten fünften Tabellenplatz freuen.

Der Abwärtstrend des HC Milano geht weiter. Beim Meister Graz 99ers setzte es ein 3:5, wobei die Grazer bei 35:24 Torschüssen auch mit dem Toreschießen geizten. Noch schlimmer war es jedoch in Salzburg. Im Treffen der Red Bulls mit Olimpija Ljubljana überzeugten die Torhüter Atte Tolvanen (Salzburg) und Zan Us (Ljubljana), so dass ein Tor von Peter Schneider für Salzburg zum Sieg reichte.

Und eine Superstory fand seine Fortsetzung. Der bereits in der letzten Woche aufgefallene Marco Costantini, seines Zeichens Keeper beim HC Bozen, ließ im Spiel gegen den HC Innsbruck erneut seine Muskeln spielen und verbuchte seinen zweiten Shutout in der noch jungen Saison, während sein Gegenüber, der deutlich erfahrenere Samuel Harvey auf Innsbrucker Seite mit einer Fangquote von 83,33 Prozent ein Desaster erlebte.

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