Die Aufholjagd des EC Red Bull Salzburg geht weiter

An Spitze der ICEHL bleibt zunächst alles beim Alten. Die beiden Widersacher, HC Bozen und Black Wings Linz, gewannen ihre Heimspiele und haben im Augenblick sieben Punkte Vorsprung auf ein breites Mittelfeld, das von Olimpija Ljubljana angeführt wird.
Drei Plätze dahinter, flankiert vom Klagenfurter AC und HC Pustertal, hat sich mittlerweile der EC Red Bull Salzburg eingenistet, während Meister Graz in Budapest eine überraschende Niederlage hinnehmen musste und auf Platz sieben abgerutscht ist.
Ganze 1.420 Besucher konnte der Kassierer in der Budapester Tüskecsarnok-Arena begrüßen und die durften sich am Ende freuen, dass sie für ihr Geld eine äußerst starke Leistung von Ferencvaros Budapest gegen die Graz 99ers gesehen hatten. Im Gegenteil, mancher wird sich gefragt haben, warum die Ungarn im Augenblick nur auf Platz zwölf stehen. Ferencvaros zeigte nämlich taktisch ein perfektes Spiel. Graz spielte, kombinierte und traf nicht und so stand es nach 40 Minuten 3:0 für die Gastgeber. Dann holten die Steiermarker den Hammer raus, glichen aus, um dann in der Overtime nach einer Unkonzentriertheit dem heimischen Angreifer Rasmus Heljanko die Möglichkeit zu Siegestreffer zu geben, die dieser auch ausnutzte.
Die Aufholjagd von Red Bull Salzburg geht weiter. Gegen die Vienna Capitals reichte es nach hartem, aber fairen Kampf zu einem mühevollen 2:1. Damit haben die Salzburger immerhin Anschluss an das obere Mittelfeld gefunden.
Konzentration war auch das Stichwort in Linz. Gegen den Tabellenvorletzten aus Innsbruck schien den Linzern ein Blitzstart zu reichen. 3:0 nach acht Minuten, alles klar! Eben nicht, denn die Haie kamen zurück und erst ein Empty-Netter 48 Sekunden vor dem Ende durch Shawn Quellette-St. Amant beendete den heimischen Fans ihre Qualen.
Ein Spiel der Kontingentspieler gab es in Bozen zu sehen. Alle fünf Tore fielen durch nordamerikanische Spieler, wobei beim zweiten Bozener Treffer Torhüter Louis Domingue sogar einen Assist erhielt.














