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Der Hockeyweb-Countdown bis zum Saisonstart

DEL2-Vorschau 2026/27: EC Bad Nauheim

Lesedauer: 3 Minuten
Bad Nauheims Torhüter Gerald Kuhn ließ in Dresden keinen Gegentreffer zu.
Torhüter Jerry Kuhn hängt noch ein Jahr beim EC Bad Nauheim dran. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)

Am 18. September geht die DEL2 in die neue Spielzeit. Hockeyweb stellt täglich eine Mannschaft vor. Heute werfen wir einen Blick auf den EC Bad Nauheim.

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Das Ziel lautet: Der Umschwung muss nach einer Saison her, in der man sich als Vorletzter der Hauptrunde über die Playdowns in der Liga halten konnte. Nachdem man in den Jahren zuvor im Halbfinale, Finale und dann zweimal in den Pre-Playoffs scheiterte, war es ein deutlicher Rückschritt. Das Ergebnis war ein massiver Personaltausch im Sommer.

Tor: 

Gute Nachricht, Altmeister Jerry Kuhn bleibt im Kasten, wird aber sicherlich mehr Spiele abgeben müssen als in der letzten Saison. Kuhn überschritt regelmäßig die 90 Prozent-Fangquote und setzte damit die Messelatte ziemlich hoch für den Back-up. Diese Rolle ist für den Münchner Julius Schulte gedacht, der per Förderlizenz von den Krefeld Pinguinen kommt. Dritter im Bunde ist Luca Ganz, der beim Oberligisten Höchstadt zum Einsatz kommen soll. 

Verteidigung:

In der Abwehr mussten fünf Abgänge kompensiert werden. Leistungsträger Justin MacPherson ging ins Ausland, in die ICEHL nach Fehervar und Simon Gnyp wechselte zum EHC Freiburg. Für die Abgänge konnte jedoch auch Qualität geholt werden. In erster Linie muss hier der hocherfahrene Rückkehrer Joel Keussen aus Rosenheim genannt werden, der bereits elf Spielzeiten in der DEL2 absolvierte. Und noch ein qualifizierter Akteur aus Rosenheim fand den Weg nach Hessen. Dominik Tiffels, der je knapp über 300 Spiele in der DEL und DEL2 auf dem Eis stand. Als dritter Leitwolf wurde der 32-jährige Kevin Maginot von der DEG an die Wetterau gelotst. Diese drei sollen die ebenfalls neu eingekauften Jesse Kauhanen (Bietigheim) und Paul Lemke (RB Salzburg Jun.) führen. Unterstützt werden sie dabei von Marius Erk und Garret Pruden, die beide ihre Verträge verlängert haben.

Sturm: 

Gleich drei komplette Sturmformationen, darunter vier Ausländer, verließen die Nauheimer, so dass entsprechend nachgerüstet werden musste. Interessant: Auch im Sturm sah man sich im Rosenheimer Kader um und konnte Charlie Sarault für sich gewinnen. Er soll den nach Freiburg abgewanderten Parker Bowles ersetzen. Für Taylor Vause kam der DEL2-erfahrene Matt Marcinew aus Nottingham und dann verpflichtete man die interessante Personalie Allan MacPherson von den Hannover Scorpions. Der Kanadier spielte bereits in Hannover unter Cheftrainer Kevin Gaudet, der von den Fähigkeiten des 35-Jährigen völlig überzeugt ist. In seine sechste Saison für Bad Nauheim geht Jordan Hickmott, der offensiv zu den besten Akteuren im Kader gehört. Weitere Neuzugänge wie Cedric Schiemenz aus Weiden, Pierre Preto aus Regensburg und Julian Kornelli aus Landshut bezeugen den Willen der Verantwortlichen, mit Qualität anzugreifen. Mit Dennis Root (Jungadler Mannheim) und Leon Bußmann, der in der kanadischen BCHL (British Columbia Hockey League) 47 Spiele absolvierte, konnten zwei vielversprechende Talente gewonnen werden. Sie werden von Justin Volek, Lukas Ribarik, Raphael Jakovlev, Sebastian Cimmerman und Marc El-Sayed, die alle ihre Verträge um ein Jahr verlängert hatten, unterstützt. 

Prognose:

Die Qualität für die Pre-Play-Offs ist in jedem Fall gegeben. Eine höhere Platzierung als Platz acht wäre jedoch eine Überraschung.

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