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Niederbayern besiegen desolate Iserlohn Roosters

Erster zweistelliger DEL-Sieg für Straubing Tigers – verrückte Torwart-Rochade in Köln

Lesedauer: 2 Minuten
Sebastian Wieber kam zu seinem DEB-Debüt beim 11:4-Sieg der Straubing Tigers gegen Iserlohn.
Sebastian Wieber kam zu seinem DEB-Debüt beim 11:4-Sieg der Straubing Tigers gegen Iserlohn. © dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto

20 Jahre ist es her, dass die Straubing Tigers in die Deutsche Eishockey-Liga aufgestiegen sind. Am Freitag haben die Niederbayern nun erstmals einen zweistelligen Sieg in der höchsten Spielklasse gefeiert. Straubing gewann gegen die völlig desolat auftretenden Iserlohn Roosters mit 11:4. Dabei gab es gleich mehrere gute Geschichten – zumindest aus Sicht der Gastgeber.

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So durfte sich der 19-jährige Max Bleicher über sein erstes DEL-Tor freuen. Aus einem schmerzhaften Grund kam außerdem der 23-jährige Torhüter Sebastian Wieber zu seinem Debüt in der ersten Liga – weil Florian Bugl bereits kurz nach Spielbeginn das Eis verlassen mussten, nachdem er sich offenbar ohne Fremdeinwirkung verletzt hatte. Gegenüber Magenta-Sport erklärte der junge Goalie, dass er morgens noch nichtsahnend in der Uni gesessen habe – und abends zu seinem DEL-Debüt kam. Drei Tore erzielte JC Beaudin für die Tigers.

Roosters-Trainer Stefan Nyman war freilich gar nicht gut gelaunt. Er sprach nach der Partie von einer inakzeptablen Leistung der Sauerländer.

Eine verrückte Torhüter-Rochade mit Auswirkungen bis hin zur Regionalliga West gab es zwischen den Kölner Haien, den Füchsen Duisburg und Dinslakener Kobras. Nach der Verletzung von Felix Brückmann fiel beim KEC nun auch Janne Juvonen krankheitsbedingt aus, sodass Nico Wiens und Aaron Kaiser, an sich per Förderlizenz als Torhüterduo bei den Füchsen Duisburg in der Oberliga im Einsatz, die Stellung halten mussten. Wiens feierte bei seinem Debüt im Haie-Trikot am Mittwochabend noch einen Shutout beim 3:0-Sieg in der Champions Hockey League gegen Herning Blue Fox, konnte nun aber die 1:4-Niederlage gegen die Schwenninger Wild Wings nicht verhindern und stand ohnehin nur bei zwei Gegentoren auf dem Eis. Danach folgten noch zwei Empty-Net-Goals.

Die Füchse Duisburg wiederum setzten Marko Brlic im Tor ein, der mit einer Förderlizenz an sich für die Dinslakener Kobras in der Regionalliga spielt. Brlic, der schon lange das EVD-Trikot trägt, wurde von den Duisburger Fans beim 6:3-Sieg gegen Erfurt gefeiert. Die Dinslakener Kobras wiederum setzten in der Regionalliga auf Mathis Kaiser und feierten mit ihm einen 6:1-Sieg gegen den vom früheren Nationalspieler Andreas Lupzig gecoachten TuS Wiehl.

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