HC Plzeň steht nach fünf Spieltagen ohne Punktverlust an der CHL-Tabellenspitze

Zwei Drittel der CHL-Gruppenphase sind bereits gespielt. Heute und morgen stehen die Spieltage vier und fünf an.
Die Champions Hockey League ist leider nicht der beliebteste Wettbewerb der Teamfunktionäre im europäischen Vereins-Eishockey. Das mag mit den enormen Reisestrapazen zusammenhängen, die die Teams immer wieder auf sich nehmen müssen. Knappe 2.300 Kilometer Luftlinie trennen beispielsweise die beiden Teilnehmer Skellefteå AIK und Genf-Servette HC, die sich am dritten Spieltag das Eis teilten.
Eventuell spielt auch der mangelnde finanzielle Anreiz eine Rolle, warum Teams immer wieder nicht ihre Top-Teams an den Start schicken, sondern die Kader mit jungen Talenten auffüllen, oder Spielern, die in den heimischen Ligen oft mal auf der Tribüne sitzen. Was an den ersten vier Spieltagen noch als Vorbereitungsspiel gesehen werden kann, wird im Oktober für manche Vereine bereits zur Herausforderung.
Beim Klagenfurter AC fehlten im Spiel gegen den finnischen Vizemeister KooKoo Kouvola sage und schreibe neun Spieler. Sechs verletzte und drei kranke Spieler standen Headcoach Kirk Furey nicht zur Verfügung. Das Trainerteam hat es dem Team beim Abschlusstraining am Montag freigestellt, überhaupt zum Training auf dem Eis zu erscheinen.
Am Ende verlor das Team vom Wörthersee nach beachtlicher Leistung mit 3:5 und hat damit keine Chancen auf das Weiterkommen in die K.o.-Phase mehr.
Spektakulär, als einziges Team ungeschlagen und vor der Saison nicht zu erwarten thront der HC Plzeň mit fünf Siegen aus fünf Spielen an der Spitze der Tabelle. Mit Siegen gegen Rögle BK (Schweden) und den HC Fribourg-Gottéron (Schweiz) hat das tschechische Team in der aktuellen CHL-Saison bereits einige Mitfavoriten auf den Titel besiegt. Am heutigen Dienstag wurde der Vize-Champion der Saison 2023/24, Skellefteå AIK, mit 4:2 besiegt.














