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Reimer kehrt zurück

Viertelfinal-Neuauflage: Miesbach empfängt Schweinfurt

Lesedauer: 3 Minuten
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Im Frühjahr setzte sich Schweinfurt im Viertelfinale in sechs Spielen durch. Am Sonntag empfängt Miesbach die Mighty Dogs, freitags geht es nach Kempten.

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Sechs Spiele brauchten die Mighty Dogs Schweinfurt im Frühjahr, um den TEV Miesbach im Play-off-Viertelfinale auszuschalten. Am Sonntag um 18 Uhr treffen sich beide Teams zum ersten Mal in dieser Saison wieder, diesmal in der HofEis-Arena. Der Abstand in der Tabelle ist überschaubar: Miesbach ist mit 17 Punkten Fünfter und liegt nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter Amberg, Schweinfurt folgt fünf Punkte dahinter. Vor dem direkten Duell steht für beide am Freitag noch ein Spiel gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte an.

„Bei uns möchte jeder eine neue Heimserie starten, dafür müssen wir so auftreten wie beim Heimspiel gegen Königsbrunn und über 60 Minuten voll bei der Sache sein“, sagt Miesbachs Trainer Dusan Frosch. Beim 3:1 gegen den Meister hatte der TEV nur ein Gegentor zugelassen, zuletzt verlor er zu Hause aber 5:6 gegen Ulm.

Spitzenspiel in Kempten

Am Freitag um 20 Uhr spielt Miesbach beim Tabellendritten ESC Kempten. Beide Teams haben bisher sechs Siege geholt. Mit Filip Kokoska und Eetu Elo stehen zwei Kemptener unter den besten zehn Scorern der Liga. Frosch ist nach dem Ulm-Spiel klar, wo er ansetzen will: „Wir müssen in Kempten wieder defensiver spielen und die Fehler abstellen. Nach diesem Wochenende werden wir sehen, ob wir gegen die Top-Teams der Bayernliga mitspielen können.“

Im Tor beginnt Philip Lehr, zum zweiten Mal nach dem Auftakt in Grafing. Dennis Reimer kehrt nach seiner Schulterverletzung zurück, Aziz Ehliz und Andreas Nowak fehlen weiterhin.

Schweinfurt gegen das Ulmer Powerplay

Schweinfurt empfängt am Freitag im Icedome den VfE Ulm/Neu-Ulm, und dabei treffen zwei der stärksten Überzahlteams der Liga aufeinander. Beide haben schon 14 Powerplay-Tore erzielt, Ulm mit einer Quote von 40 Prozent, Schweinfurt mit 33,3 Prozent. Drei davon fielen zuletzt beim 3:4 gegen Königsbrunn. Ulms Offensive ist nach schwachem Start in Fahrt gekommen: Nach vier Spieltagen standen acht Tore zu Buche, in den fünf Spielen danach waren es 31, darunter das 6:5 in Miesbach. Wie torreich dieses Duell werden kann, zeigte die vergangene Saison, als Schweinfurt im Icedome 9:8 gewann.

Ulm wird inzwischen vom früheren Verteidiger Simon Klingler trainiert. Neu ist unter anderem der Lette Elvijs Biezais, der von den Saale Bulls Halle kam und in der Oberliga in 191 Spielen 317 Punkte sammelte. Mit Kevin Adam steht zudem ein Ex-Schweinfurter im Ulmer Kader. Stammtorhüter David Heckenberger fällt bis voraussichtlich Dezember aus, für ihn kam Lukas Schulte vom Herner EV.

Bei Schweinfurt kehrt Lucas Kleider erstmals in der Hauptrunde ins Aufgebot zurück, auch die Förderlizenzspieler sind wieder dabei. Ričards Bernhards fehlt am Freitag nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Königsbrunn.

Schweinfurts erster Auswärtssieg

Nach Niederlagen in Landsberg (4:6), Grafing (2:5) und Waldkraiburg (0:5) gewann Schweinfurt am vergangenen Freitag 8:5 in Dorfen und holte damit die ersten Auswärtspunkte. Miesbach hat im Sommer unter anderem Michael Grabmaier, Felix Feuerreiter, Daniel Merl und Petr Gulda verloren und dafür in der Region nachgelegt. Maximilian Vollmayer kam nach zwölf Jahren bei den Starbulls Rosenheim, mit denen er in die DEL2 aufstieg. Der US-Amerikaner Kelvin Walz wechselte vom EHC Klostersee, wo er in drei Spielzeiten 128 Punkte in 87 Ligaspielen sammelte.

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