2. Bundesliga: Spannende Serie zwischen Regensburg und Straubing

Die nicht ganz ernst zu nehmende Jahresvorschau aus dem ESBG-BereichDie nicht ganz ernst zu nehmende Jahresvorschau aus dem ESBG-Bereich
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Eine nicht mehr erwartete Welle der Euphorie durchströmt

die Eishockeylandschaft in der südlichen Oberpfalz. Zwei Matchbälle konnten

die „Rengschburger“ gegen die „Taigas“ abwehren. Eingedenk des

Frisurenunikats von Stürmerlegende Erich Kühnhackl wurde die Beschaffenheit

dieses Hoffnungsstroms  nicht ganz überraschend

als Scheitelwelle identifiziert. Wann und ob diese Welle brechen wird ist

inzwischen wieder völlig offen. Am morgigen Mittwoch steht für Ancicka und

Kollegen die Korrektur der zweiten Heimpleite an. Sollte die tatsächlich

gelingen, wird zwei Tage später zwischen den knapp fünfzig Kilometer entfernt

liegenden Städten der Ausnahmezustand verhängt werden. Nicht der in diesen

Tagen gerne kolportierte H5N1 Virus, sondern einer der Glückshormone ausschüttet

–  mit der profanen 

Bezeichnung 4-3 – verursacht im gegebenen Falle die regionalen Unruhen.

Wer es auch schaffen wird von den beiden Donaustädtern, der nächste Gegner

steht bereits in den Startlöchern.

„Abwarten und Fisch essen“ heißt es derweil für die

Kufencracks in Bremerhaven. Zügig befreit von der lästigen Hürde namens

Wolfsburg warten die Seestädter gemütlich auf ihren nächsten – freilich

nicht ganz so ausgeruhten Kontrahenten. Der Gedanke an einen DEL-Aufstieg der

Fischtown Pinguins ist so unrealistisch nicht mehr. Für die DEL-Oberen mit

ihrem Hang zu futuristischen Arenen und dem entsprechenden Verzehr- und

Eventpublikum würde ganz sicher ein Traum wahr. Wo anders als im Dome der

Moderne am Willhelm-Kaisen-Platz mit seiner atemberaubenden Architektur und dem

unerschöpflichen Platzangebot soll der Wohlfühlfaktor höher sein? Gut,

vielleicht muss der VIP-Raum anfänglich auf ein paar Boote im nahe gelegenen

Hafen ausgegliedert werden und für Hinterland unerfahrene Großstadtklubs eine

Wegweisung a la Stadlfest mit Pappschildern an den Straßenkreuzungen

eingerichtet werden. Aber wen stört das schon. Welche Anzahl an Punkten das

norddeutsche Eishockey-Bauwerk bei der umfassenden Tauglichkeitsprüfung der DEL

erreichen wird, dürfte ein hohes Maß an Spannung hervorrufen. Der bisherige

Spitzenwert wackelt freilich bedrohlich.

(Oliver Rabuser)

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