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Wer gewinnt die Europa League 2026? EL-Favoriten & Geheimfavoriten 

Prognose & Tipps
© Prognose & Tipps (Bild generiert mit KI)

Bevor am 24. September die neue Europa-League-Saison beginnt, lohnt es sich für Wettfreunde, einen Blick auf die diesjährigen Favoriten und möglichen Überraschungen zu werfen. 

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Europa League Favorit #1: Aston Villa 

In der vergangenen Saison spielte der Premier-League-Club noch in der Champions League und erreichte dort das Viertelfinale. Dieses Jahr soll in der Europa League ein internationaler Titel her. 

Trotz der Favoritenrolle in der EL läuft es in der Liga überhaupt nicht rund für Villa. Nach fünf Spieltagen ist man weiter sieglos und hat mickrige drei Punkte auf dem Konto. Auch im EFL-Cup ist man nach drei Runden bereits gegen Brentford nach Elfmeterschießen rausgeflogen (4:2). Davon sollte sich Aston Villa aber nicht abschrecken lassen. Vergangene EL-Saison gewann Tottenham Hotspur die Liga trotz desolater Leistung in der Premier League. 

Auf dem Transfermarkt wurde, wie für Aston Villa mittlerweile üblich, viel mit Leih-Deals gearbeitet. Topspieler wie Marcus Rashford und Marco Asensio haben den Verein nach Leihende verlassen. Dafür neu geliehen wurden Harvey Elliott (Liverpool) und Jadon Sancho (Manchester United). 

Der Kader ist in der Defensive sehr breit aufgestellt. Auch das Mittelfeld ist voller Qualität. Jedoch sind einige Mittelfeldakteure wie Amadou Onana und Youri Tielemans derzeit verletzt. Offensiv sind mit Olli Watkins und Jadon Sancho einige der besten Offensivspieler der EL in ihren Reihen. In der Breite fehlt es dort dennoch an Qualität, was sich zum Ende der Saison noch bemerkbar machen könnte. 

Unser Fazit: Insgesamt dennoch eines der Teams mit der höchsten Kaderqualität, was sie zu einem der Topfavoriten auf den Europa-League-Titel werden lässt. 

Europa League Favorit # 2: AS Rom 

Nachdem man in der letzten EL-Saison bereits im Achtelfinale gegen Athletic Bilbao scheiterte, soll es diese Saison wieder ins Finale gehen

Mit vier Spielen und drei Siegen ist die Roma gut in die Saison gestartet. Alle Siege waren dabei ein 1:0 für AS Rom und auch die Niederlage war ein 0:1 gegen den FC Turin. Die Offensive ist noch nicht so richtig in Schwung gekommen bei der Roma, während die Defensive zu überzeugen weiß

Diesen Transfersommer hat sich AS Rom hauptsächlich auf jüngere Spieler konzentriert. Mit Wesley (21) von Flamengo und Neil El Aynaoui (24) vom RC Lens sind zwei talentierte Neulinge für die Kaderbreite gekommen. Durch Leih-Deals hat man sich auch offensiv gut verstärkt. Leon Bailey (Aston Villa) und Evan Ferguson (Brighton) aus der Premier League bringen neue Qualitäten in die Mannschaft. 

Der Kader von AS Rom ist im Großen und Ganzen gut zusammengestellt. Im Gegensatz zu Aston Villa hat die Roma eine ordentliche Breite im Kader. In der Defensive sind Spieler wie Ndicka und Mancini, im Mittelfeld Kone und Cristante und im Angriff Kapitän El Shaarawy und Artem Dovbyk. Jeder von ihnen war bereits letzte Saison bei der Roma, wodurch der Kern bereits ein eingespieltes Team ist. 

Unser Fazit zum AS Rom: Die Breite im Kader und die hohe defensive Qualität lassen AS Rom dieses Jahr zu den Topfavoriten in Fragen Europa League zählen. 

Europa League Favorit #3: FC Porto 

Nachdem man mehrere Jahre in der Champions League vertreten war, spielt man dieses Jahr etwas enttäuschend nur in der Europa League um den Titel

Der FC Porto befindet sich in absoluter Topform. Die bisherige Saison war makellos. Nach sechs Spielen stehen sechs Siege zu Buche, unter anderem ein 1:2-Erfolg im Topspiel gegen Sporting Lissabon. Das Gegentor in diesem Spiel war das einzige in der bisherigen Saison für Porto

In diesem Sommer hat man einige Neuzugänge verpflichtet. Unter anderem Victor Froholdt von Kopenhagen und das spanische Toptalent Gabri Veiga von Al-Ahli. Das Hauptaugenmerk wurde dabei auf junge Spieler gelegt, welche bestenfalls eines Tages für mehr Geld den Verein verlassen. Wie auch Francisco Conceição, der in diesem Sommer für 32 Millionen zu Juventus Turin gewechselt ist. 

Die Mannschaft ist mit einem Durchschnittsalter von knapp 25 Jahren noch sehr jung und außerdem voller Talent. Kapitän Diogo Costa ist seit Jahren Stammtorhüter bei Porto und gehört zu den besten der Welt. Im Sturm haben sie mit Samu Aghehowa einen spanischen Nationalspieler, der kommenden Sommer für viel Geld wechseln könnte und auch diese Saison bereits vier Tore erzielt hat. 

Trotz der jungen Mannschaft haben die meisten bereits Champions-League-Erfahrung gesammelt. In der Europa League hat man dadurch den Anspruch, zu gewinnen. 

Europa League Favorit #4: Nottingham Forest 

Zuletzt in den 90ern hat Nottingham in der Europa League gespielt. Nachdem sie vergangene Saison lange auf einem Champions-League-Platz standen, rutschten sie zum Ende der Saison noch auf einen Europa-League-Platz. 

Nach dem Auftaktsieg gegen Brentford (3:1) brach die Form ein wenig ein. Nach zwei Niederlagen und zwei Unentschieden steht man nach fünf Spieltagen nur auf Platz 15. Auch im EFL-Cup blamierte man sich mit 3:2 gegen Swansea aus der 2. englischen Liga. Bereits nach zwei sieglosen Spielen wurde Trainer Espirito Santo durch Ange Postecoglu ersetzt. Diesem gelang der Europa-League-Erfolg bereits in der vergangenen Saison mit Tottenham.   

Während der Transferphase hat sich in der Mannschaft viel getan. Neu für die Offensive wurden beispielsweise Omari Hutchinson und Dan Ndoye für insgesamt 85 Millionen Euro verpflichtet. Per Leihe kamen ein Oleksandr Zinchenko von Arsenal London sowie ein Douglaz Luiz von Juventus Turin. 

Die Mannschaft um Trainer Ange Postecoglou hat einige Topspieler in ihren Reihen. In der Abwehr Murillo und Milenkovic, im Mittelfeld Elliot Andersen und Morgan Gibbs-White und im Angriff Chris Wood und Dan Ndoye. 

Auch wenn es in der Premier League noch nicht läuft, ist Nottingham Forest aufgrund der hohen Kaderqualität ein Kandidat auf den Europa-League-Titel. 

Europa League Geheimfavorit: VfB Stuttgart 

Nachdem man sich über den Erfolg im DFB-Pokal für die Europa-League qualifiziert hat, möchte man das Ding in Stuttgart auch gewinnen. Zu den absoluten Topfavoriten gehören sie nicht, aber eine Überraschung ist nicht ausgeschlossen. 

Schon vor der offiziellen Saison gab es die erste Niederlage für den VfB. Im Supercup gegen Bayern München unterlagen sie knapp mit 1:2. Auch der Bundesligaauftakt lief alles andere als geplant. Gegen Union Berlin verlor man 2:1. Im Duell mit Gladbach wurde dann der erste Sieg eingefahren (1:0). Durch die Niederlage gegen Freiburg (3:1) und den Sieg gegen St. Pauli (2:0) bleibt die Stuttgarter Saison bislang eher durchwachsen

In diesem Sommer hat der VfB Stuttgart ein Transferplus von knapp 64 Millionen Euro erwirtschaftet. Hauptgründe dafür waren die Abgänge von Nick Woltemade (85 Mio. €) zu Newcastle United und Enzo Millot (30 Mio. €) zu Al-Ahli. Auf der Zugangsseite stehen dafür spannende Spieler wie Badredine Bouanani (OGC Nizza), Tiago Tomas (VfL Wolfsburg) und Lorenz Assignon (Stade Rennes). Das Loch, das Woltemade in die Offensive gerissen hat, wurde nicht mehr geschlossen. 

Der Kader ist insgesamt gut besetzt mit Topspielern wie Angelo Stiller und Ermedin Demirovic. Das Problem ist, dass Stuttgart in der Kaderbreite ihre Qualität nicht halten kann. Durch die Verletzung von Undav sieht es in der Offensive bereits sehr eng aus. Im Verlauf der Saison wird zwingend auf junge Spieler gesetzt werden müssen. 

Auch wenn in der Breite bei Stuttgart etwas die Qualität verloren geht, können sie mit ihrer ersten Elf jedem Gegner in der Europa League gefährlich werden und womöglich für eine Überraschung sorgen

Unsere Prognose Sieg AS Rom 

Die Roma hat dieses Jahr einen sehr durchmixten Kader mit älteren und jüngeren Spielern. Ihre großen Defensivqualitäten und die Topspieler wie Paulo Dybala sind Gründe, warum sie den Titel gewinnen werden. AS Rom weiß, wie es ist, in einem europäischen Finale zu stehen. Viele der Spieler waren bereits 2023 dabei, als man im EL-Finale gegen Sevilla im Elfmetterschießen verlor. Dieses Jahr werden sie sich das Ding nicht nehmen lassen. 

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Die Ligaphase startet am 24. September 2025. Der Europa-League-Sieger wird am 20. Mai 2026 im Besiktas-Park ermittelt. Bis dahin bleibt es spannend, zu sehen, wer von den Favoriten das Rennen macht oder ob doch eine ganz andere Mannschaft in den Fokus rückt.