Niederlagen für das Spitzen-Duo aus Bietigheim und FrankfurtDEL2 kompakt

Die Bietigheim Steelers gerieten gegen den EC Bad Nauheim ins Straucheln. (Foto: dpa)Die Bietigheim Steelers gerieten gegen den EC Bad Nauheim ins Straucheln. (Foto: dpa)
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Die Löwen Frankfurt mussten sich den Heilbronner Falken mit 2:3 (1:0, 0:1, 1:1 0:1) geschlagen geben, obwohl die Schussstatistik mit 51:32 deutlich für die Gastgeber sprach. Schon nach 39 Sekunden traf C.J. Stretch zum 1:0, doch Tyler Gron und Patrik Vogl drehten die Partie. Matt Pistilli erzwang die Verlängerung, die Justin Kirsch nach 56 Sekunden in Überzahl beendete. Der Heilbronner Patrick Kurz handelte sich im zweiten Drittel eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks ein.

Ohnehin schienen die DEL2-Teams an diesem Spieltag beweisen zu wollen, dass die „B-Note“, sprich die Schussstatistik, nicht notwendigerweise etwas mit dem Spielausgang zu tun haben muss. Denn das 30:19 in dieser Wertung der Bietigheim Steelers gegen den EC Bad Nauheim war letztlich gleichbedeutend mit einer 2:4 (0:1, 1:2, 1:1)-Niederlage. Bietigheim lag dabei nicht einmal in Führung Für Bad Nauheim trafen Joel Johansson, Nick Dineen, Eugen Alanov und Dusan Frosch; Dominic Auger und David Wrigley waren für die Steelers erfolgreich. „Ich dachte, dass dieser Tag nie kommen würde, dass ich mal in Bietigheim gewinne“, sagte Bad Nauheims Coach Petri Kujala, der hofft, dass sein Team im Kampf um Platz 10 nachlegt.

Meister Kassel Huskies musste eine 0:1 (0:0, 0:0, 0:1)-Niederlage gegen Neuling Bayreuth Tigers einstecken. Die Gäste können für sich eine defensive Meisterleistung verbuchen. Im ersten Drittel verbuchten die Statistiker nur einen (!) Schuss der Gäste auf das Tor der Huskies. Doch an diesem Bollwerk bissen sich die Kasseler die Zähne aus. Sebastian Busch traf in der 56. Minute zum Sieg für Bayreuth.

Die Dresdner Eisöwen besiegten den EHC Freiburg mit 5:2 (3:0, 0:2, 2:0) und rückten damit auf Rang 3 vor. Brendan Cook (2) und Tomas Schmidt legten ein 3:0 zur ersten Pause vor, ehe Radek Duda und Márton Vas den Anschluss herstellten. Doch Mirko Sacher und Mick Köhler machten alles klar.

Im Kampf um die direkte Play-off-Qualifikation gelang dem ESV Kaufbeuren vor 500 mitgereisten Fans ein 4:1 (0:0, 1:1, 3:0)-Auswärtssieg bei den Ravensburg Towerstars. Matchwinner war Sami Blomqvist mit drei Treffern; außerdem traf Joona Karevaara für die Allgäuer. Das zwischenzeitliche 1:1 der Gastgeber ging auf das Konto von Norman Hauner.

In einem intensiven Spiel gewann der SC Riessersee mit 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) gegen die Lausitzer Füchse. Andreas Eder brachte Garmisch in Front, ehe Dennis Swinnen kurze Zeit ausglich. Wieder dauerte es nur etwas mehr als eine Minute, ehe Florian Vollmer erneut für Riessersee erfolgreich war. Nach diesen verrückten knapp zweieinhalb Minute zu Beginn des zweiten Drittels fielen keine weiteren Treffer, bis Stephan Wilhelm drei Sekunden vor Schluss das leere Füchse-Netz anvisierte.

Ist der Effekt des Trainerwechsels bei den Eispiraten Crimmitschau schon verpufft? Im Duell des Vorletzten gegen den Letzten gewannen die Starbulls Rosenheim deutlich mit 5:1 (1:1, 2:0, 2:0). Zwar brachte Bernhard Keil die Westsachsen in Führung, doch danach waren nur noch die Grün-Weißen durch Joe Lewis, Michael Baindl, Greg Classen, Simon Heidenreich und Tyler McNeely erfolgreich. Der Crimmitschauer André Schitzold kassierte eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks.

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