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Neuer Eisbären-Sportdirektor

Stefan Ustorf ist wieder da

Lesedauer: 2 Minuten
Stefan Ustorf bei der Meisterschaft 2011 - Foto: Stock4press

Die Eisbären Berlin gaben in der letzten Woche zwei Neuzugänge bekannt. Zum einen Stefan Ustorf, der als Sportdirektor das Bindeglied von Manager und Team wird, zum anderen mit Petr Pohl einen neuen Stürmer. Gerade die Personalie Ustorf sticht dabei hervor!

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Mitten in der Eishockey-WM machen die Berliner Eisbären Geräusche. Manager Peter John Lee weilt als Mitglied des Kompetenzteams Sport der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Minsk. „Meine erste Aufgabe ist es, hier in Weißrussland Bundestrainer Pat Cortina zu beraten. Ich schaue mich aber auch um, ob es nicht den einen oder anderen Spieler gibt, der zu uns passt und vielleicht ab der nächsten Saison für die Eisbären spielt“, erklärt Lee.
Kurz vor seinem Abflug unterzeichnete Lee noch einen Vertrag mit Ex-Eisbären-Kapitän Stefan Ustorf (Hockeyweb berichtete). Stefan Ustorf wird den Posten des Sportdirektors bekleiden. Der 40-Jährige war schon als Spieler ein Antreiber. „Motivation war in der Kabine Stefans Stärke“, erinnert sich Eisbären-Oldie Sven Felski (39), heute Vorsitzender der Eisbären-Juniors. Ustorf, 127facher Nationalspieler, kennt sich auch auf taktischem Gebiet bestens aus und griff so manches Mal selbst Eisbären-Erfolgstrainer Don Jackson unter die Arme. Natürlich weiß er in der Szene bestens Bescheid und kann Manager Peter John Lee bei der weiteren Spielersuche unterstützen. „Gleichzeitig sehe ich meinen neuen Job auch als eine Art Ausbildung an, um mich in diesem Berufs des Sport-Managers einzuarbeiten“, sagt Ustorf, der die Folgen seiner schweren Gehirnerschütterung zwar nicht überwunden hat, damit aber gelernt hat zu leben. Ehefrau Jodi und die beiden Kinder bleiben vorerst im US-Bundesstaat Ohio. „Für die Kinder ist das wegen der Schule wichtig“, begründet Ustorf die vorübergehende Fernehe.
Mit dem Neuzugang des tschechischen Stürmers Petr Pohl vom HC Karlsbad hat Ustorf noch nichts zu tun. Pohl ist nach acht Jahren wieder einmal ein Tscheche, der zum Eisbären-Kader stößt. Als letzter Crack aus dem Nachbarland stand Tomas Pöpperle im Berliner Tor. Mit ihm holten die Eisbären 2006 ihren zweiten Meistertitel. „Vielleicht ein gutes Omen für die neue Saison“, meint Lee. Pohl gehörte zum 25er Vorbereitungskader der Tschechen für die WM in Minsk. In den 23er Kader für die WM schaffte er es nicht. Pohl hat USA-Erfahrung. Er wurde vom NHL-Klub Columbus gedraftet, musste aber für drei Jahre in der unterklassigen AHL spielen. „Er ist schnell und technisch top. Die Fans werden an ihm ihre Freude haben“, heißt es aus Eisbärenkreisen.

DEL
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