René Röthke: „Ich werde euch vermissen!“Erste Personalentscheidung bei den Straubing Tigers

René Röthke wird die Straubing Tigers nach dem Ende der laufenden Saison verlassen. (Foto: Sandra Wichmann)René Röthke wird die Straubing Tigers nach dem Ende der laufenden Saison verlassen. (Foto: Sandra Wichmann)
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René Röthke ist gebürtiger Berliner und hat sich trotz seiner „saupreußischen“ Herkunft in die Herzen der niederbayerischen Fans gespielt. Alleine das ist schon eine Leistung, denn in Niederbayern zählt der Weißwurstäquator noch was. Allerdings ist auch Familie Röthke längst in Straubing angekommen, der Stürmer schreibt auf Facebook: „Meine Familie und ich sind in den vergangenen Jahren in Straubing heimisch geworden und unsere wundervolle Tochter Sienna Rose wurde hier geboren. Alleine deshalb werden wir immer mit dieser Stadt verbunden sein.“

Doch das schafft man nicht, wenn man sein Trikot spazieren fahren würde. So schreibt Röthke in seiner Mitteilung an die Fans: „Neun Jahre habe ich dieses Trikot getragen – in jedem einzelnen Spiel voller Stolz.“ Der Supertechniker und gnadenlose Vollstrecker war er nie, doch der Name Röthke steht in Straubing für Einsatz, Leidenschaft, Kampfbereitschaft, Teamgeist, Stolz – also alles, über das sich der Club definieren möchte.

René Röthke kam 2009/10 zu den Tigers, doch diese Saison wird seine letzte sein. Röthke: „Leider muss ich Euch heute mitteilen, dass meine Zeit bei den Straubing Tigers mit Ablauf dieser Saison zu Ende gehen wird.“ Ginge es nach ihm, wäre er noch geblieben: „Gerne hätte ich meine zehn Jahre bei den Tigers vollgemacht. Doch vom Verein wurde mir schon vor längerem zu verstehen gegeben, dass man in Zukunft nicht mehr mit mir plant.“

Viele Straubinger Fans zeigen sich von der Entscheidung überrascht und von der Sportlichen Leitung enttäuscht, vor allem da Röthke unter dem neuen Coach Tom Pokel regelrecht aufgeblüht ist. Auf der anderen Seite ist es nicht so ungewöhnlich, dass man mit 35 Jahren nicht mehr so leicht in der DEL einen Vertrag bekommt. Doch René Röthke war und ist stets topfit und kam auch aus jeder Sommerpause in ausgezeichneter Verfassung zurück. Egal wie man es sieht, Straubing verliert im Sommer auf jeden Fall eine Identifikationsfigur, ein Vorbild für den Nachwuchs und einen Spieler, der immer alles für seine Farben gegeben hat. Somit ist der große und übereinstimmende Tenor beim Anhang ein dickes: „Danke, René!“

Wie es weitergeht, ist indes noch nicht klar. Er schreibt: „Wo der Weg und die Zukunft mich hinführen, das weiß ich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Ich bin aber definitiv topfit für weitere Jahre auf dem Eis.“ Eines ist ihm aber schon jetzt klar: „Was ich schon jetzt weiß: Ich werde Euch vermissen!“

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