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Noch kein neuer Mietvertrag

Große Sorgen in Krefeld

Lesedauer: 2 Minuten
Die Fans stehen hinter den Krefeld Pinguinen. Aber wie sieht es mit der Seidenweberhaus GmbH und der Stadt Krefeld aus? (Foto: Imago)

Steht das DEL-Eishockey in Krefeld vor dem Aus? Wie die Rheinische Post in der Seidenstadt meldet, gibt es arge Probleme. Denn bislang konnten sich die Krefeld Pinguine und die Seidenweberhaus GmbH als Betreiber des König-Palastes noch nicht auf einen neuen Mietvertrag einigen. Doch die Zeit drängt. Bis zum 15. Februar muss die Lizenz für die neue Saison beantragt sein. Die Kurzformel: Ohne Mietvertrag, keine Lizenz.

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Das Problem: Die Konditionen, zu denen die Pinguine Eis im König-Palast anmieten, sind alles anderes als günstig. Kein Wunder also, dass der KEV mehr Einnahmen erzielen will, um sich wirtschaftlich vernünftig aufstellen zu können. Längst sind die Pinguine die sportliche Nummer eins der Stadt – weit vor dem KFC Uerdingen, der als Bayer Uerdingen immerhin 1985 Deutscher Fußball-Pokalsieger war. Doch finanziell kann die Stadt Krefeld nicht einspringen. Wie bei den meisten Kommunen in NRW ist die Haushaltslage der Stadt nicht besonders rosig. Weiter meldet die Rheinische Post, dass aus Haushaltsgründen gar geplant wird, die Rittberger-Halle zu schließen. Doch es sind gerade die guten Trainingsbedingungen in Krefeld mit zwei großen Eisflächen (die andere ist die alte Rheinlandhalle), die dem KEV als starkem Nachwuchsverein seine Bedeutung geben. Vor dieser Saison haben sich, so die RP, 60 Bambini beim KEV angemeldet. Das würde kaum so bleiben, wenn die Stadt Krefeld eine Schließung der Rittberger-Halle tatsächlich in Betracht ziehen würde. Das gleich gilt jedoch auch für die Profis: Die erste Mannschaft ist stets der Motor des Nachwuchses, das Aushängeschild, dass die jungen Sportler anlockt. Sollte es tatsächlich in Krefeld – zumindest in der DEL – nicht weitergehen, gebe es bereits Interessenten für die Lizenz der Pinguine. Laut Rheinischer Post handelt es sich dabei um die Zweitligisten Löwen Frankfurt und Bietigheim Steelers.

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