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Vorentscheidung in Marburg

Vorentscheidung in Marburg

Lesedauer: 3 Minuten
Unicorns in der Vorbereitung auf die Saison 2010

Unicorns treten am Sonntag bei den Mercenaries zum Spitzenspiel in der GFL-Süd an.

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von Axel Streich

Auf die Unicorns wartet am Sonntag um 16.00 Uhr eine schwere Aufgabe: Im
Auswärtsspiel bei den Marburg Mercenaries fällt im Georg-Gaßmann-Stadion die
Vorentscheidung um die Meisterschaft in der GFL-Süd. Das Hinspiel konnten
die Haller mit 40:24 gewinnen.

Die Vorzeichen stehen vor dem Spitzenspiel in der GFL-Süd am kommenden
Sonntag auf eine spannende und hart umkämpfte Begegnung. Beide Kontrahenten
haben bislang nur eine Niederlage einstecken müssen: Die TSG-Footballer
mussten ihr Interconference-Heimspiel gegen die deutschen Meister aus Berlin
mit 24:27 verloren geben, die Marburger patzten hingegen beim Haller
40:24-Sieg im Hagenbachstadion. Nur weil Marburg bisher zwei Spiele weniger
als Hall bestritten hat, stehen sie derzeit hinter den Unicorns auf dem
zweiten Platz.

„Der Druck ist am Sonntag für beide Teams gleich groß“, sagt Halls Head
Coach Siegfried Gehrke. „Da treten zwei starke Mannschaften gegeneinander an
und allen ist klar, dass der Sieger am Sonntag einen großen Schritt Richtung
Südmeisterschaft machen wird.“ Wer das Meisterschaftsrennen weiterhin aus
eigener Kraft gewinnen und sich nicht auf einen Ausrutscher des Kontrahenten
verlassen will, der muss am Sonntag zwei Punkte holen.

Da kommt es den Hallern gar nicht gelegen, dass sich zu den
Langzeitverletzten Felix Brenner, Gabriel Erler und Stefan Wahl am
vergangenen Samstag mit Sven Mielke ein weiterer Spieler mit Verletzung
gesellt hat. Fraglich sind auch noch die Einsätze von Felix Hegemann,
Christian Rothe und Eren Savasli, die ebenfalls Blessuren aus dem Spiel
gegen Weinheim mitgenommen haben.

Verstärkt wird das Haller GFL-Team am Sonntag allerdings durch Spieler aus
der eigenen A-Jugend. Diese verlor am vergangenen Sonntag ihr Halbfinale um
die deutsche Jugendmeisterschaft und der älteste Jahrgang darf nun im
Herren-Team eingesetzt werden. Von den 16 Spielern, die ins Lager der
Aktiven wechseln, werden am Sonntag auf jeden Fall Quarterback Marco
Ehrenfried und Runningback Brian Rushing mit nach Marburg fahren.

Neben einem durchweg gut besetzten Kader verfügen sie mit Receiver Brandon
Langston und Allrounder Joe Sturdivant über zwei exzellente, amerikanische
Spieler. In der Offense-Line der Hessen finden sich gleich drei
Nationalspieler und zuletzt konnte Runningback Patrick Trumpfheller in zwei
Spielen mit über 100 Yards Raumgewinn glänzen. Letzter Beleg für die
Spielstärke der Marburger: Am Samstag gelang ihnen ein hoher 44:7-Sieg bei
den Cowboys in München, die über eine recht starke Defense verfügen.

Gegen die Weinheim Longhorns zeigten die TSGler am vergangenen Samstag
wieder die von ihnen gewohnte Leistung. Die Defense zeigte Dominanz und die
Offense hatte nach den Aussetzern in Stuttgart eine Woche zuvor den Rhythmus
wieder gefunden. „Eine echte Vorbereitung auf ein Team wie Marburg war das
aber leider nicht“, sagt Siegfried Gehrke. Er weiß, dass die Mercenaries
eine ganz andere Herausforderung darstellen werden.

Quelle: Schwäbisch Hall Unicorns

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