Colts und Bears im Super Bowl

Der Fluch ist gebannt. Indianapolis besiegt seinen Angstgegner. Und die Bears mühen sich gegen die Saints.
Der Fluch ist gebannt. Die Indianapolis Colts stehen im Super Bowl. Im AFC-Finale besiegten sie ihren Angstgegner die New England Patriots in einem Herzschlagfinale. Zuvor hatten sich die Chicago Bears in einem eher mäßigen NFC-Finale gegen die New Orleans Saints durchgesetzt.
Es war ein über lange Strecken konfuses Spiel in Chicago. Der Knackpunkt war wohl ein Safety, den die Saints im dritten Viertel beim Stand von 14:16 kassierten. Danach lief in der Offense nichts mehr zusammen und die Bears kamen im Angriff endlich richtig in Schwung. Quarterback Rex Grossman, der bis dahin einen schlechten Tag hatte, dirigierten einen guten Drive und von da an lief’s für Chicago fast automatisch.
Das Spiel für die Bears gewann allerdings die Defense, die nach dem schwachen Saisonende nun wieder voll da ist.
Voller Dramatik, Klasse und Emotionen war das AFC Finale zwischen den Indianapolis Colts und New England Patriots. Zunächst sah alles nach dem typischen Verlauf eines Play Off-Spiels zwischen beiden Teams aus. Die Colts waren der Favorit, die Patriots punkteten. 21:6 führte das Team um QB Tom Brady zur Halbzeit und Indi schien chancenlos.
Doch dann kam die Zeit von Peyton Manning. Zwei lange Touchdonw-Drives, insgesamt 349 Yards durch die Luft, ein Touchdown geworfen, einen selbst erzielt. Doch mit der ersten Führung des Spiels für die Colts begann wieder mal das große Zittern in Indianapolis. Denn Tom Brady hatte noch eine Minute Zeit für einen seiner berühmten letzten Drives. Doch diesmal versagte der Zauber. Eine Interception besiegelte den Sieg der Colts.
Nach zwei Play Off-Niederlagen gegen die Patriots, schafften Manning und Co. Endlich den Sprung in das Spiel der Spiele.
OW














