Wer wird Weltmeister 2018? Wetten auf den WM-Sieger

Ob Jogi Löw wieder Grund zum feiern hat? (picture alliance/Federico Gambarini/dpa)Ob Jogi Löw wieder Grund zum feiern hat? (picture alliance/Federico Gambarini/dpa)
Lesedauer: ca. 9 Minuten

+++ Update vom 27.06.2018 +++

Die Spannung steigt. Die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Ab dem 14. Juni 2018 in Russland um den goldenen Pokal. Sechs Konföderationen, 209 Mannschaften, 868 Spiele, 2454 Tore: Es war ein langer Weg, um die 32 Nationen zu ermitteln, die an der WM-Endrunde teilnehmen dürfen. Doch wer zählt neben Deutschland, Brasilien, Spanien oder Frankreich zu den WM-Favoriten 2018? Wir blicken auf die aussichtsreichsten Kandidaten und Geheimfavoriten.

Die Favoriten auf den WM Sieg im Überblick

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Deutschland

Der deutschen Nationalmannschaft werden selbstverständlich gute Chancen ausgerechnet, da die Elf von Bundestrainer Joachim Löw als Titelverteidiger und Confederations-Cup-Sieger ins Turnier geht. Auch wenn etliche Stars, die 2014 in Brasilien noch mit dabei waren (Philipp Lahm, Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger, Miroslav Klose, Per Mertesacker), mittlerweile den Adler nicht mehr auf der Brust tragen. Das DFB-Team ist eine Turniermannschaft und zeigte bereits bei vergangenen Großturnieren, dass mit ihnen stets zu rechnen ist. Seit 2002 erreichte die DFB-Elf bei jeder WM zumindest das Halbfinale. In der WM-Qualifikation 2018 stellte „die Mannschaft“ mit 10 Siegen in 10 Spielen und einem Torverhältnis von 43:4 sogar einen neuen Rekord auf. Dennoch warnt der Bundestrainer: "Es wird ein Turnier, bei dem Unmenschliches abverlangt wird von uns. Wir sind  Weltmeister und Confed-Cup-Sieger. Von daher sind wir die Gejagten. Es wird wahnsinnige Widerstände geben. Jeder will uns vom Thron stoßen.“ Wie der Stotterstart bewies. 0:1 gegen Mexiko. 2:1 Last-Minute-Sieg gegen Schweden durch einen – zugegeben – genialen Freistoß von Toni Kroos. Dennoch ist das Achtelfinale noch nicht sicher. Am Mittwoch steigt das Endspiel gegen Südkorea. Ein Sieg mit zwei Toren Unterschied ist Pflicht. Sonst droht das peinliche Aus.     

Brasilien

Natürlich zählt der Rekordweltmeister zu den Top-Favoriten. Die „Seleção“ qualifizierte sich souverän als Gruppensieger für Russland und hat einiges gut zu machen. Schließlich gab es im Halbfinale der Heim-WM eine nationale Tragödie, als sich der fünfmalige Weltmeister 2014 sang- und klanglos mit 1:7 gegen Deutschland verabschiedete. Die Tränen sind mittlerweile getrocknet, die Mannschaft wurde verjüngt, ist aber dennoch mit Superstars gespickt. Allen voran 222-Millionen-Mann Neymar (Paris Saint-Germain). Bei Philippe Coutinho, Roberto Firmino (beide FC Liverpool), Douglas Costa (Juventus Turin) und Casemiro (Real Madrid) schnalzen die Fans mit der Zunge. Hinzu kommen Routiniers wie  wie Marcelo (Real Madrid), Dani Alves (PSG), Paulinho (FC Barcelona) und Fernandinho (Manchester City). Auch Brasilien rumpelt in der Vorrunde durch das Turnier. 1:1 gegen die Schweiz, 2:0 gegen Costa Rica durch zwei Tore in der Nachspielzeit. Die Ansprüche liegen deutlich höher.    

Frankreich

Viele haben den Vize-Europameister auf dem Zettel. Selbst DFB-Coach Jogi Löw traut der „Équipe Tricolore“ einiges zu: „Frankreich ist gespickt mit vielen guten Spielern. Das ist absolute Spitze - vor allem in der Offensive“, erklärte der 57-Jährige mit viel Respekt. Bereits bei der Europameisterschaft 2016 im eigenen Land galt Frankreich als Top-Favorit. Die „Bleus“ schalteten im Halbfinale die DFB-Elf aus, scheiterten aber im Finale nach 120 dramatischen Minuten an Portugal (0:1). In der WM-Qualifikation musste die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps lediglich eine Niederlage einstecken (1:2 in Schweden) und beendete die Gruppenphase auf Rang eins, vor Schweden und den Niederlanden. Die größten Hoffnungsträger Frankreichs bei der WM-Endrunde sind natürlich die Superstars Antoine Griezmann (Atlético Madrid) und Paul Pogba (Manchester United). Mit Thomas Lemar (AS Monaco), Dembele (FC Barcelona) oder Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain) stehen Teamchef Didier Deschamps zudem Top-Talente zur Verfügung, die international schon viel Erfahrung haben. Den Schritt ins Achtelfinale hatten die Franzosen bereits getan. Gegen Dänemark ging es nur noch um die Sicherung von Platz eins. Dazu reichte ein 0:0.

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Argentinien

Der zweimalige Weltmeister (1978, 1986) dürfte auch 2018 in Russland ein Wörtchen um den WM-Pokal mitreden. Nach der schmerzlichen Finalniederlage 2014 gegen Deutschland soll nun endlich wieder der  Titel her.  Die Hoffnung liegt auf den schmalen Schultern von „La Pulga“ (spanisch für „der Floh“). Die „Albiceleste“ baut auf den fünfmaligen Weltfußballer Lionel Messi vom FC Barcelona. „Er ist der einzige Unantastbare. Außer ihm darf sich keiner so fühlen“, sagt Trainer Jorge Sampaoli. Vielleicht verfügen die Südamerikaner über den besten Angriff aller Nationalteams bei der WM. Lionel Messi, Sergio Agüero, Angel Di Maria, Gonzalo Higuain, Paulo Dybala – der Gaucho-Sturm ist vollgepackt mit Weltstars. Doch bekanntlich gewinnen Defensivabteilungen Titel. Und argentinische Verteidiger sind immer wieder für Patzer gut. Nach einer katastrophalen Gruppenphase (1:1 gegen Island, 0:3 gegen Kroatien) standen die Gauchos unter Schock. Vier Minuten nur trennten den Vize-Weltmeister und Superstar Lionel Messi bei der WM in Russland im finalen Gruppenspiel vom peinlichen Vorrunden-Aus. Ein Aus, das wohl den Rauswurf von Trainer Jorge Sampaoli und den Rücktritt des fünfmaligen Weltfußballers Messi aus dem Nationalteam zur Folge gehabt hätte. Ein sehenswerter Volleyschuss von Marco Rojo von Manchester United bescherte schließlich den 2:1 (1:0)-Sieg gegen Nigeria und das Achtelfinale am Samstag gegen Frankreich. Und so herrschte bei den Nigerianern um den deutschen Trainer Gernot Rohr großer Frust. Streng genommen waren es gerade einmal zwei Szenen, in denen Messi seine Genialität aufblitzen ließ. Doch die hatten es in sich. In der 14. Minute erzielte er sein erstes WM-Tor nach 660 erfolglosen Minuten, kurz vor der Pause traf er mit einem Freistoß den Pfosten. In der 2. Halbzeit war er kaum noch zu sehen. Um so größer war die Erleichterung des 31-Jährigen, dass die Kollegen das Spiel noch herumrissen. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir so viel leiden müssen“, sagte Messi nachher: „Es war eine schwierige Situation, es stand viel auf dem Spiel. Umso größer war die Erlösung.“

Spanien

Die „Furia Roja“ war vor wenigen Jahren noch das Maß der Dinge im Weltfußball. Die Spanier gewannen 2010 den WM-Titel und gewannen 2008 und 2012 die EM. Bei der WM 2014 flogen sie allerdings peinlich in der Vorrunde raus, und bei der vergangenen EM gab es das frühe Aus im Achtelfinale gegen Italien. Die Spanier haben sich allerdings gefangen, spielten eine starke Quali und sich damit in den Favortienkreis. Cheftrainer Julen Lopetegui brachte frischen Wind ins Nationalteam. Den Erfolg zurückbringen sollen unter anderem Torhüter David de Gea (Manchester United), Ballkünstler Thiago (FC Bayern München), Offensivspieler Isco (Real Madrid) sowie Torjäger Álvaro Morata (FC Chelsea). Unterstützt werden die jungen Wilden von Altmeistern wie Gerard Piqué (FC Barcelona), dem knallharten Fußball-Rüpel Sergio Ramos (Real Madrid) sowie den genialen Mittelfeldstrategen Andrés Iniesta und Sergio Busquets (beide FC Barcelona). Spanien steht nach dem Remis gegen Marokko im Achtelfinale. Die Marokkaner lieferten im letzten Gruppenspiel einen großen Kampf, der fast in der Sensation geendet hätte. Spanien schaffte den Ausgleich zum 2:2 in letzter Sekunde und verhinderte die Blamage. 

England

Der Weltmeister von 1966 hat viele Top-Talente  in seinen Reihen, die trotz ihres jungen Alters schon die Fähigkeit besitzen Spiele zu entscheiden. Neben den obligatorischen Schwächen bei Elfmetern hatte England bei den vergangenen Turnieren aber immer auch das große Problem, aus seinen guten Einzelspielern ein funktionierendes Kollektiv zu formen. Mit Gary Cahill (32/FC Chelsea) steht nur ein Profi mit mehr als 50 Länderspielen im Kader. Trainer Gareth Southgate über seine junge, hungrige Mannschaft: „Ich glaube, das ist ein Aufgebot, von dem wir begeistert sein können. Das ist eine junge Gruppe, aber angereichert mit einigen wichtigem, erfahrenen Akteuren.“ Angeführt werden die „Three Lions“ von Mega-Knipser Harry Kane (Tottenham Hotspur). Mit Trent Alexander-Arnold vom FC Liverpool und dem dritten Torhüter Nick Pope (FC Burnley) gehören dem Aufgebot zwei Spieler ohne Länderspieleinsatz an. Wie erwartet verzichtet England auf den langjährigen Nationaltorhüter Joe Hart von West Ham United. England begeistert mit mit Offensivspektakeln. Allen voran Kapitän Kane mit fünf Toren. 

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Belgien

Bereits bei der EM 2016 in Frankreich hatten viele Experten Belgien auf der Rechnung. Doch das talentierte Team scheiterte im Viertelfinale an Wales (1:3). Der Kern der Mannschaft hat sich kaum verändert, allerdings steht nicht mehr der ehemalige Bundesliga-Profi Marc Wilmots an der Seitenlinie, sondern der Spanier Roberto Martínez. Die hochgelobte „Goldene Generation“, zu der die Superstars Thibaut Courtois, Eden Hazard (beide FC Chelsea), Kevin de Bruyne (Manchester City) und Romelu Lukaku (Manchester United) zählen, ist mittlerweile im besten Fußballeralter. Der Kaderwert von über 500 Millionen Euro sagt alles über die Qualität. Und so war das Achtelfinale nur Formsache. Hazard, de Bruyne und Lukaku (4 Tore) zaubern.

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Frankreich9.00
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Argentinien
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Belgien8.00Jetzt wetten
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Welche Geheimtipps haben wir für euch?

Kroatien

Kroatien muss sich bei der WM vor niemandem verstecken. Vom Tor bis in die Sturmspitze sind die Kroaten mit Topspielern der besten europäischen Vereine ausgestattet. Das Herzstück bildet die Mittelfeldzentrale mit Ivan Rakitic vom FC Barcelona und Luka Modric von Real Madrid. Kroatien ist mit zwei Siegen und ohne Gegentor in die Fußball-WM gestartet und steht bereits im Achtelfinale. Dabei wurde der zweimalige Weltmeister Argentinien um Superstar Lionel Messi mit 3:0 gedemütigt.

Portugal

Der Europameister hatte viel Dusel. In der WM-Quali kam das Team nur dank eines 2:0 Siegs gegen die Schweiz am letzten Spieltag aufgrund des besseren Torverhältnisses das Ticket für Russland. Ihr Spielstil war nicht schön, für viele Fans sogar nervig, aber dennoch erfolgreich. Und wer Cristiano Ronaldo in den eigenen Reihen hat, zählt automatisch zu den Favoriten. Der viermalige Weltfußballer, viermalige Champions-League-Sieger sowie erfolgreichste Torschütze bei Europameisterschaften und EM-Rekordspieler hat fast alles gewonnen. Zur Perfektion fehlt nur noch der Weltmeistertitel. Dafür gibt er alles. Vier der fünf portugiesischen Tore in der Gruppenphase schoss der Superstar. Noch Fragen?

Polen

Dank einer beeindruckenden Quali ist Polen still und heimlich auf Platz 6 der FIFA-Weltrangliste geklettert. Trainer Adam Nawalka hat ein sehr gut funktionierendes Kollektiv geformt. Wenn Bundesliga-Torschützenkönig Robert Lewandowski von Bayern München loslegt, ist den Gegnern Angst und Bange. Dazu kam es nicht. Polen verpasst chancenlos das Achtelfinale. Raus ohne Applaus. „Aus nichts kann ich nichts machen“, klagte der Torjäger des FC Bayern nach dem 0:3 (0:1)-Debakel gegen Kolumbien und seinen Münchner Vereinskollegen James, „es gibt keinen Spieler auf der Welt, der den Ball erobert, fünf Gegner und den Torwart ausspielt und dann ein Tor schießt.“

Uruguay

Die Südamerikaner setzen in Russland auf eine "Rentner- Gang". Die Erfolgs-Achse des zweimaligen Weltmeisters bilden Keeper Fernando Muslera (31), Abwehrchef Diego Godin (32), Spielmacher Cristian Rodriguez (32) und die beiden millionenschweren Super-Knipser Luis Suarez (31/FC Barcelona) und Edinson Cavani (31 Paris Saint-Germain). Uruguay hat nach Siegen gegen Ägypten und Saudi-Arabien (beide 1:0) auch das Endspiel um Platz 1 in Gruppe A für sich entschieden und den überraschend starken Gastgeber Russland mit 3:0 vom Platz gefegt. La Celeste ist auf Kurs.

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Wir wünschen ihnen weiter spannende Spiele und viel Spaß bei der WM in Russland.