Heute: Deutschland - Südkorea: Quoten, Vorschau & Wett Tipps

Trifft Müller endlich wieder? (picture alliance / Pressefoto Ulme)Trifft Müller endlich wieder? (picture alliance / Pressefoto Ulme)
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Für die deutsche Nationalmannschaft steht am Mittwoch das zweite Endspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland an. Südkorea zählt, sonst nichts. Auch wenn der Last-Minute-Sieg gegen Schweden in Deutschland für viel Euphorie gesorgt hat: Bundestrainer Joachim Löw will von Achtelfinal-Gerede nichts hören, DFB-Manager Oliver Bierhoff warnt sogar eindringlich. Demut ist angesagt. Vor dem Gegner. Und der eigenen Leistung.

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Um unabhängig vom Ausgang der Parallelpartie zwischen Spitzenreiter Mexiko (6 Punkte) und Schweden (3) das Achtelfinale zu erreichen, muss Weltmeister Deutschland (3) die Südkoreaner (0) mit mindestens zwei Toren Unterschied schlagen.  Toni Kroos sei Dank: Deutschland hat das Erreichen des Achtelfinals bei der WM 2018 wieder in der eigenen Hand. „Am Mittwoch müssen wir wieder da sein“, betonte Kunstschütze Kroos.

Auch ein Sieg mit einem Tor Vorsprung würde reichen, wenn Schweden die Mexikaner mit mindestens zwei Toren Abstand bezwingt - oder wenn Schweden ebenfalls mit nur einem Tor gewinnt, aber dabei weniger Tore erzielt als das DFB-Team. (Zum Beispiel: Deutschland gewinnt 3:2, Schweden siegt 2:1).

Gewinnen sowohl Schweden als auch Deutschland mit 1:0, käme das DFB-Team ebenfalls weiter. Anders sähe es aus, wenn beide mit 2:1 gewinnen würden: Dann wäre Schweden Gruppensieger und die Fair-Play-Wertung müsste entscheiden, ob Deutschland oder Mexiko als Gruppenzweiter weiterkommt. Das wäre nach der Gelb-Roten Karte für Jerome Boateng eher fraglich. Auch Konstellationen bis zum Losentscheid sind möglich. Um den Rechenschieber oder die Glücksfee zu vermeiden, ist also ein möglichst hoher Sieg nötig.

Deutschland: "Das nächste Endspiel für uns"

Viel Zeit bleibt dem Bundestrainer nicht für die Vorbereitung der Partie in Kasan. Am Dienstag fliegt der DFB-Tross in die 700 Kilometer von Moskau entfernte Hauptstadt der Republik Tatarstan an der Wolga. Innenverteidiger Jérôme Boateng ist gesperrt. Mittelfeldspieler Sebastian Rudy muss nach einem Trümmerbruch der Nase und anschließender OP wohl passen. Abwehr-Koloss Mats Hummels kehrt nach Problemen am Halswirbel wieder zurück.

Vielleicht auch Sami Khedira, der wie Mesut Özil im zweiten Gruppenspiel auf der Ersatzbank saß. „Es ist ja kein Weltuntergang, wenn man mal nicht spielt“, erklärte Marcus Sorg, Assistent von Jogi Löw. Özil sucht nach Erdogan-Affäre und Pfiffen noch seine Form. Südkorea kommt da gerade recht. Die Statistiken des Mittelfeldstrategen sind gegen vermeintlich kleine Gegner besonders gut.

„Das wird das nächste Endspiel für uns. Wir versuchen einfach, noch befreiter aufzuspielen, noch bessere Chancen herauszuspielen und sie noch besser zu nutzen“, sagte der Dortmunder Marco Reus, der gegen Schweden im zentralen Mittelfeld eine starke Leistung zeigte. Noch hat Löw seine favorisierte Formation nicht gefunden. In den ersten beiden Partien setzte er schon 18 Spieler ein, so viele wie beim gesamten WM-Turnier vor vier Jahren. Niklas Süle könnte als Ersatz für Boateng als Nummer 19 folgen. Nur vier spielten in Russland alle 180 Minuten: Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Kroos und Thomas Müller. (Du denkst Müller trifft endlich die Bude? Jetzt 5€ mit 11er Quote auf Tor Müller setzen) Dem sportlichen Ziel müssen sich alle unterordnen. „Egal, ob sie Weltmeister sind oder nicht. Oder Confed-Cup-Sieger. Jeder hat seine Stärken, jeder kann eine Position einnehmen, die entscheidend ist“, meinte der Leipziger Timo Werner. Und mit viel Selbstvertrauen duckt sich der WM-Neuling in Sachen Hierarchie nicht vor den arrivierten Weltmeistern im Team: „Ich würde es nicht darauf reduzieren, wer mal was gewonnen hat.“

Südkorea: Bisher komplett harmlos

Aber nicht nur die bisher mehr als harmlosen Südkoreaner, sondern auch die Statistik spricht für einen Deutschland-Sieg. Bei den letzten sechs Weltmeisterschaften wurde immer das dritte Gruppenspiel gewonnen – die jüngsten fünf sogar ohne Gegentor! Zweimal duellierte sich die DFB-Elf bei kontinentalen Titelkämpfen bislang mit den Asiaten - zweimal gingen die Deutschen als Sieger vom Platz. Bei der WM 1994 gewann Deutschland das Vorrundenspiel 3:2, bei der WM 2002 das Halbfinalmatch 1:0. Das letzte Länderspiel ging allerdings verloren, Südkorea siegte 2004 zu Hause 3:1. Fallen auch dieses mal Tore für jedes Team? (Unser Tipp: bei 888sport 5€ mit 13er Quote auf "beide Teams treffen setzen")

Egal! „Wir haben es zum Glück jetzt selbst in der Hand“, bringt es Bierhoff auf den Punkt. Na dann. Alter Schwede, das muss doch klappen! 

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