Zweiter Fleck auf Peitinger Weste

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
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Zum Schluss der Abstiegsrunde bekam die Peitinger Weste ihren zweiten Fleck. Wie schon gegen Kellerkind Miesbach kassierte der ECP gegen Hügelsheim eine ärgerliche 1:2 Niederlage. Davor zogen sich die Mannen von Coach Hans Schmaußer in Füssen besser aus der Affäre. Trotz eines deutlichen Rückstands gewannen die Peitinger dank eines fulminanten Endspurt noch mit 6:5. Über zwei Drittel präsentierte sich der ECP im Allgäu jedoch von seiner schwächsten Seite. „Wir zeigten keinerlei Laufbereitschaft und gewannen keine Zweikämpfe“, schimpfte Schmaußer. Die Quittung waren fünf Gegentreffer für den jungen Florian Hechenrieder im Peitinger Kasten. Mit dem zweiten ECP-Tor durch Flori Barth (47.) kam jedoch die völlig überraschende Wende. Während die Gäste plötzlich Blut leckten und eine Aufholjagd starteten, brachen die Füssener immer mehr auseinander. Daniel Jonsson (60.) gelang schließlich kurz vor Schluss mit seinem zweiten Tor sogar noch der Siegtreffer. „Das war nicht unbedingt verdient, aber man nimmt halt mit, was man kriegen kann“, war Schmaußer der Erfolg hinterher fast peinlich. Auch gegen Hügelsheim kam zum Abschluss noch einmal das ganze Team zum Einsatz. Der ECP war gegen das Schlusslicht auch drückend überlegen. Nur gegen Gäste-Goalie Ozga fanden die Peitinger keine Mittel. „Wir hatten unheimlich viele Torchancen, haben aber einfach nichts rein gebracht“, grummelte Schmaußer. Nach zwei torlosen Durchgängen leistete sich der ECP dann zwei Fehler in der Defensive, die von den Hügelsheimer schließlich mit den entscheidenden Treffern zum 1:2 Endstand bestraft wurden.