Zweistellig gegen Deggendorf

"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz"Rote Teufel" warten noch auf die Lizenz
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Den höchsten Saisonsieg fuhren die Roten Teufel Bad Nauheim gegen Deggendorf Fire in der Oberliga ein: Mit 11:2 (4:2, 5:0, 2:0) schlugen die Hessen die Gäste, wobei sich Kevin Richardson mit insgesamt acht Punkten (4 Tore, 4 Assists) als Mann des Abends für die Hausherren herauskristallisierte. Dabei hatten die Bayern in der Anfangsphase durchaus auch ihre Chancen, so dass Fendt im Powerplay beispielsweise einen 2:0-Rückstand nach Treffern von Eade und Richardson zum 2:1 verkürzen konnte. Doch die Gäste brachen in der Folgezeit gänzlich ein und kassierten selbst in Unterzahl drei Gegentore, so dass die Kurstädter bis auf 9:2 nach dem zweiten Drittel davonziehen konnten. Der einzige Wermutstropfen war hierbei eine Matchstrafe gegen Chris Eade aus der 25. Minute, als der Kanadier seinen Gegenspieler mit dem Ellenbogen im Gesicht traf, was eine Verletzung nach sich zog. Aber die Roten Teufel zeigten sich unbeeindruckt und spielten gegen einen teilweise desolaten Gegner munter auf und kamen so zu ihren Toren. Am Ende stehen drei völlig verdiente Punkte, so dass es am Sonntag in Landsberg nun nachzulegen gilt.

„Leider hat der Schiedsrichter erneut eine solch merkwürdige Sache gepfiffen, denn das war aus meiner Sicht keine Matchstrafe gegen Chris Eade. Glücklicherweise kann am Sonntag Dennis Cardona mit nach Landsberg fahren, so dass wir nach der Rückkehr von Christian Franz diesen Ausfall kompensieren können. Ansonsten bin ich natürlich völlig zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn wir teilweise Schatten in unserem Spiel hatten“, so Trainer Marcus Jehner nach der Partie. Von Gäste-Coach Weber liegen keine O-Töne vor, nachdem dieser nicht zur Pressekonferenz erschien und sich mit dem knappen Kommentar entschuldigte, „dass ich nichts zu diesem Spiel sagen möchte“.