Zweimal in der Fremde gepunktet - ECP verliert zweimal im Penaltyschießen

Peiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig SelbstvertrauenPeiting: Zweite Nullrunde - Zu viel Respekt und zu wenig Selbstvertrauen
Lesedauer: ca. 1 Minute

Der EC Peiting kann also doch noch auf fremden Eis punkten. Nach sieben Auswärtsfahrten ohne Punkte sammelte die Mannschaft von Coach Hans Schmaußer sowohl in Berlin als auch in Weiden wichtige Zähler. Zweimal musste der ECP dabei innerhalb von 24 Stunden in die Overtime und ins Penaltyschießen und zweimal zogen sie dabei den Kürzeren. In Berlin verloren die Peitinger 3:4 und in Weiden mit 1:2. „Das ist zwar unglücklich, aber damit können wir leben“, urteilte Schmaußer danach. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass es auch auswärts geht und wird dadurch bestimmt Auftrieb bekommen“, ist Schmaußer zuversichtlich. In der Bundeshauptstadt schmeckte vor allem Rainer Hain die Berliner Luft. Mit dem ersten Dreierpack in dieser Saison avancierte Hain zum Matchwinner auf Seiten der Peitinger. Die bewiesen zudem Moral, als sie den 0:1 Rückstand Grinevitch (11.) in eine Führung durch den Doppelschlag von Hain (14.,18.) umwandelte. Die ECP-Abwehr ließ sich in der Folge weiterhin nur in Überzahl überwinden. Nachdem Angermann (30.) im Mittelabschnitt der Ausgleich gelang und Hain die Peitinger erneut nach vorne schoss, schaffte es Nason (46.) im Schlussdurchgang das 3:3. Bei dem es auch bis zur torlosen Verlängerung blieb. Im Penaltyschießen trafen die Berliner schließlich zweimal. Beim ECP netzte nur Markus Keppeler ein und das war zu wenig für den Zusatzpunkt.

Einen Tag späte in Weiden lieferten die Peitinger eine taktisch kluge Vorstellung ab. Varian Kirst hielt gegen die druckvoll beginnenden Blue Devils seinen Kasten zunächst sauber. „Varian war heute saustark“, lobte Schmaußer. Die Führung durch das Überzahltor von Daniel Jonsson (32.) im Mittelabschnitt brachte der ECP jedoch nicht über die Zeit. Wobei Schmaußer einigen vergebenen Chancen nachtrauerte: „Im letzten Drittel hatten wir einige super Konterchancen, da hätten wir das 2:0 machen müssen“. Den Weidenern gelang durch Piskor (51.) der Ausgleich. Der gleiche Schütze machte nach einer erneut torlosen Verlängerung mit dem zweiten Penaltytreffer für die Blue Devils alles klar. Bei den Peitinger hatte mit Thomas Oppenheimer wieder nur ein Schütze getroffen. Am nächsten Wochenende wartet auf dem ECP nur ein Spiel und das erneut auf fremden Eis. Am Sonntag gastieren sie in Bad Nauheim.