Zwei Heimspiele zum Abschluss

Zwei Heimspiele zum AbschlussZwei Heimspiele zum Abschluss
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Für die Partie gegen Hamm haben sich die Verantwortlichen etwas ganz Besonderes ausgedacht: das Match steht unter dem Motto „Tag der Firmen und Vereine“, so dass Gruppen einiges an Vergünstigungen bei den Eintrittspreise erhalten. Dieses Angebot wurde bereits im Vorfeld sehr positiv angenommen, so hat sich u.a. mit gut zehn Mitgliedern der Caritas Verband Wetzlar angekündigt, der nach dem Spiel die EC-Akteure zu Gesprächen und Autogrammen treffen wird. Der „Tag der Firmen und Vereine“ lohnt sich also, sofern man mit seinen Mitgliedern oder Mitarbeitern gerne mal ein Event veranstalten und ein Eishockeyspiel besuchen möchte.

Zum Sportlichen: Nachdem gestern die Meldung veröffentlicht wurde, dass die Moskitos aus Essen die Saison zu Ende spielen werden, wird es keinen Nachrücker für die Zwischenrunde geben. Dies bedeutet, dass die Roten Teufel sechs Punkte auf Duisburg aufholen müssten, um an den Ruhrstädtern vorbei auf Platz drei zu rutschen. Damit würde man in einer Gruppe mit dem „Lieblingsgegner“ der Top Vier – den Essenern – antreten und so den Duellen mit West-Meister Dortmund aus dem Weg gehen. Hierzu müssten die Füchse allerdings beide Wochenend-Partien verlieren, während der EC seine beiden Heimspiele im Gegenzug erfolgreich gestalten müsste. Letzteres ist aufgrund der durchweg positiven Bilanz gegen Hamm und Neuss die einfachere Aufgabe, während Duisburg zuhause gegen Ratingen und in Essen Federn lassen müsste. Bleibt aber noch der Schiedsspruch im anhängigen Verfahren zum Punkteabzug am Beginn der Saison, der bei positivem Ausgang exakt diese sechs Zähler bringen würde. Da kann die Tabelle also nochmal kräftig durcheinander gewirbelt werden, spätestens bis zum Sonntagabend sollte man hier Gewissheit haben. Nichtsdestotrotz wollen die Roten Teufel nach den doch eher durchwachsenen Spielen in der jüngsten Vergangenheit den Hebel wieder umlegen und überzeugende Leistungen abliefern. „Wer nicht mitzieht, der sitzt auf der Bank“, hat Trainer Fred Carroll in Hinblick auf die am 4. März beginnende Zwischenrunde angekündigt. „Einige Spieler werden sich ausgiebige Videoanalysen anschauen müssen“, sagte der Kanadier nach dem Heimspiel gegen Herne, als er mit dem Abwehrverhalten phasenweise nicht zufrieden war. Da kommt das Wochenende also goldrichtig, um quasi in der Kür vor der Pflicht noch einmal das Potenzial abzurufen und in die Spur für die wichtigsten Spiele der Saison zu finden.

Lippe-Hockey Hamm hat am vergangenen Wochenende beim knappen 2:3 gegen Duisburg gezeigt, dass sie topfit in Hinblick auf die Oberliga-Qualifikationsrunde sind. Vor allem das Match in Bad Nauheim wollen sie nutzen, um sich bestmöglich auf die Abstiegsspiele vorzubereiten, so dass von keinem Spaziergang auszugehen ist. Trotz des Abgangs vom Tschechen Jaroslav Buchal aus disziplanischen Gründen scheint die Mannschaft mit ihrer Geschlossenheit überzeugen zu können, was ein durchaus interessantes Match zu versprechen vermag. Nach dem Trainerwechsel – Reinke für Pokorny – haen die Westfalen immerhin vier der letzten sieben Spiele gewinnen können, und auch gegen Duisburg wäre zumindest ein Punkt verdient gewesen. Setzen kann der junge Neu-Coach (30 Jahre) hier vor allem auf die erfahrenen Stürmer Milan Vanek (50 Punkte) und Jiri Svejda (51 Punkte). Im Tor steht mit Benjamin Voigt zudem ein herausragender Goalie, der vor zwei Jahren mit den Hannover Indians gegen die Roten Teufel den Zweitliga-Aufstieg maßgeblich mitgestaltete.

Zum Ausklang der Vorrunde gastiert mit dem Neusser EV ein Gegner, dem die Kurstädter in vier Partien bereits 39 Tore einschenken konnten. Zuhause setzte es zwei Mal zweistellige Niederlagen für die Rheinländer, die zusammen mit dem Königsborner JEC nur selten mal eine echte Konkurrenz im Laufe der Vorrunde darstellten. Mit 244 Gegentreffern weisen die NEV'ler einen Schnitt von 6,25 Toren pro Match vor, was natürlich viel zu viel ist, will man eine akzeptable Rolle in der Liga spielen. Aber auch nach vorne fehlt die Durchschlagskraft, so kommt es nicht von ungefähr, dass der Topscorer Sebastian Bongartz nur 28 Punkte (13 Tore, 15 Assists) auf dem Konto hat. Alles andere als ein deutlicher Sieg für die Hessen wäre demnach eine gefühlte Niederlage, so dass mit Spannung erwartet wird, wie sich die Mannen von Fred Carroll in diesen beiden Partien präsentieren werden.

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