Zum Abschluss zweimal auswärts

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Beide Spiele können in aller Ruhe angegangen werden und Spielertrainer Zbynek Marak hat noch einmal die Möglichkeit, seine Reihen auf die bevorstehende Pokalrunde einzustimmen. Seit letztem Sonntag ist den Black Dragons Platz drei nicht mehr zu nehmen, also wird man mit der bestmöglichen Ausgangsposition in den Pokal starten. Im Falle eines Finaleinzugs hätte man im Best-of-Three-Modus zuerst Heimrecht. Auch die Tornados können im letzten Heimspiel der Saison unbeschwert aufspielen. Platz vier ist ihnen sicher, weder nach oben noch nach unten kann irgend etwas passieren. Allerdings werden die Tornados alles daran setzen, das letzte Heimspiel der Saison, bekanntermaßen nimmt man nicht an der Pokalrunde teil, siegreich zu gestalten und ihre Fans versöhnlich in die „Sommerpause“ zu verabschieden. Da in den Begegnungen der beiden Teams regelmäßig die Heimmannschaft gewinnt, sind die Ostsachsen auch dieses Mal klar favorisiert. Für Erfurt geht es natürlich in erster Linie darum, ohne Verletzungen und große Sperren zu bleiben. Trotzdem will man natürlich den Fans und auch den Nieskyer Spielern ein gutes Spiel präsentieren.

Einen Tag später geht es dann noch einmal zur Übermannschaft der Liga, den Saale Bulls aus Halle. Nur ungern erinnert man sich an die letzte Partie mit dem MEC 04, als es auf eigenem Eis eine der höchsten Pflichtspielniederlagen der letzten zehn Jahre (1:12) gab. Trotz aller guten Vorsätze war man vor knapp 14 Tagen nicht ansatzweise in der Lage, den Hallensern ernsthaften Widerstand entgegen zu setzen. Allerdings muss man auch sagen, dass zu diesem Zeitpunkt mit Paul Klein, Oliver Otte, Sean Fischer und Andreas Nickel gleich vier Leistungsträger gesperrt fehlten, die am Sonntag aller Voraussicht nach wieder dabei sein werden. Ganz wichtig wird im letzten Spiel sein, keine gr0ßen Strafen zu kassieren, da diese dann in die
Pokalrunde übergehen würden.

Natürlich sind die Bulls haushoher Favorit. Gerade in den letzten beiden Wochen haben sie sich auf die Verzahnungsrunde mit den Besten der Oberligen West und Nord „eingeschossen“. Mit Duisburg, Bad Nauheim und wahrscheinlich Braunlage hat man wohl die schwierigere der beiden Zwischenrundengruppen erwischt und muss versuchen, wenigstens Zweiter zu werden um in die Endrunde zu gelangen. Dass die Hallenser das schaffen können, ist allerdings unbestritten. Sogar der Aufstieg in die 2. Liga ist in der Saalestadt kein Tabuthema mehr. Es könnte also durchaus sein, dass wir in den kommenden Jahren auf die Saale Bulls als Gegner verzichten müssen. Nichtsdestotrotz will man sich im allerletzten Hauptrundenspiel nicht noch einmal so abschießen lassen, wie zuletzt und den Bulls einen guten Kampf liefern. Und vielleicht ist ja doch eine kleine Überraschung möglich.

Natürlich ist die Hauptfrage für Erfurt an diesem Wochenende, wer die Gegner im Pokal sein werden. Leipzig steht dabei so gut wie fest, aus der Gruppe FASS, Jonsdorf und Schönheide wird die dritte Mannschaft der Gruppe A gesucht. Da ist im Moment noch alles offen.

Unter www.radio-dragonszone.de werden beide Spiele wieder live übertragen. Allerdings sei hier schon der Hinweis gestattet, dass es aufgrund klimatischer und funktechnischer Probleme im Freiluftstadion von Niesky zu kleineren Störungen kommen kann.

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