Young Stars zeigen Reaktion: 10:2-Erfolg in Netphen

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Schon nach wenigen Minuten agierten die Young Stars in Überzahl, in der Netphen zunächst gut gestaffelt stand. Hamm hatte jedoch die nötige Geduld und ging, als die Gastgeber wieder vollzählig waren, mit 1:0 in Front, als Jiri Svejda einen Abpraller von Mark Jablonski verwertete (5.). Fünf Minuten später erhöhte Milan Vanek auf 2:0 (10.). Die Gäste waren über weite Strecken die überlegene Mannschaft, reagierten jedoch nicht auf die kleinlichen Entscheidungen des Schiedsrichters und waren somit oft mit einem Akteur weniger auf dem Eis. Die Siegerländer wussten diese numerische Überlegenheit allerdings nicht für sich zu nutzen. So scheiterte etwa Jan Zavada an LHH-Goalie Benjamin Voigt (12.). Stattdessen traf Vanek in der Schlussminute zum 3:0 (20.). „Es war wichtig, dass wir diesmal schon im ersten Drittel unsere Chancen genutzt haben und das Ganze früh in die richtige Richtung gelenkt haben“, atmete der Coach der Young Stars auf.

Im zweiten Durchgang waren es dann überwiegend die Gastgeber, die aufgrund von Strafzeiten mit einem Akteur weniger auf dem Eis waren. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Vanek auf 4:0 (23.), ehe er, einen Abpraller von Carsten Plate verwertend, auch den fünften Treffer für die Hammer erzielte (31.). Darauf ließen die Hammer nahezu im Minutentakt jedoch einige gute Möglichkeiten liegen. So scheiterte Christoph Feske aus kurzer Distanz (32.), Mark Jablonski nach einem Alleingang (33.) und Niko Bitter aus spitzem Winkel (35.). Doch kurz darauf gelang Karl Jasik nach einem schönen Solo das 6:0 für die Gäste (36.).

52 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts verkürzten die Gastgeber durch Philip Brozé auf 6:1 (41.). Der Jubel des EHC hielt aber nicht lange an, denn Svejda (45.) und Vanek aus der Distanz (48.) schraubten das Ergebnis auf 8:1. In der restlichen Spielzeit erhielt dann Marvin Nickel seine Bewährungschance im Gehäuse der Hammer und vereitelte sowohl einen Penalty von Zavada (56.) als auch einen Konter von Brozé (58.). Nachdem Vanek zum sechsten Mal erfolgreich gewesen war (58.), musste auch Nickel noch einmal hinter sich greifen, als Zavada die Scheibe über die Linie bugsierte (59.).