Young Stars sichern die Klasse

Young Stars sichern die KlasseYoung Stars sichern die Klasse
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Somit treffen die Young Stars, die Montagabend (20 Uhr) noch ein Heimspiel gegen Ratingen haben, am kommenden Wochenende im Platzierungsspiel auf den Königsborner JEC. „Die Freude über den Sieg überwiegt“, sagte Trainer Mirko Reinke, der über das „nicht so grandiose Spiel“ hinweg sah. „Die Mannschaft stand auch etwas unter Druck, aber damit ist sie gut umgegangen.“

Die Hammer waren vor 184 Zuschauern zwar über weite Strecken das Team mit den größeren Spielanteilen, allerdings war die Partie alles andere als glanzvoll. In der Anfangsphase agierten die Kontrahenten relativ verhalten. In der achten Minute nutzten die Young Stars ihre numerische Überlegenheit auf dem Eis aus, und Mark Jablonski markierte  von der blauen Linie das 1:0. Die Gäste kamen überwiegend nach Kontern zu einigen Möglichkeiten, wie etwa Jan Zavada (19.). Kurz vor der Pause verpassten sowohl Jiri Svejda als auch Niko Bitter die gute Möglichkeit, mit einer 2:0-Führung in die Kabine zu gehen (20.).

Im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber etwas mehr Bewegung im eigenen Spiel, was auch der Torausbeute half: 58 Sekunden nach Wiederbeginn verwertete Karl Jasik einen Abpraller von Martin Köchling (21.) und wenig später ein Zuspiel von Sven Johannhardt (28.), ehe Jiri Svejda zum 4:0 einschob (29.). Netphen reagierte in Form einer Auszeit und verkürzte darauf durch zwei Treffer von André Bruch (30. und 39.) auf 4:2. An den Kräfteverhältnissen änderte sich jedoch wenig. Die Young Stars waren weiterhin die überlegene Mannschaft und kreierten einige nennenswerte Chancen, wie etwa Milan Vanek, der den Pfosten traf (22.), oder Tim Pietzko nach einem Alleingang (33.). Mit der Pause erhöhte Milan Vanek auf 5:2 (40.). „Dieses Tor fiel genau zur richtigen Zeit“, atmete Reinke auf.

Im Schlussabschnitt kamen die Siegerländer durch Bruch noch einmal auf 5:3 heran (45.), doch Svejda sorgte mit seinem Treffer zum 6:3 für die Vorentscheidung (49.). „Wir haben uns das Leben manchmal durch unnötige Gegentore selber schwer gemacht“, meinte der LHH-Coach, der zudem anmerkte, dass das Ergebnis aufgrund der optischen Überlegenheit auch deutlich hätte ausfallen können. So vergaben Jasik (43.), Bitter (45.), Christoph Ulrich (52.), zweimal Svejda (56.) und Kapitän Carsten Plate elf Sekunden vor dem Schlusspfiff weitere Möglichkeiten.