„Worst case“ eingetreten: Sonntag Endspiel gegen Netphen

„Worst case“ eingetreten: Sonntag Endspiel gegen Netphen„Worst case“ eingetreten: Sonntag Endspiel gegen Netphen
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Nach der 2:4 (1:1, 1:2, 0:1)-Niederlage bei den Frankfurt Löwen müssen die Hammer gegen die Siegerländer unbedingt gewinnen, um Dritter zu werden und damit den Ligaverbleib zu schaffen. „Das ist natürlich zu wenig für uns“, sagte Reinke nach der Partie in Hessen. „Dabei haben wir im ersten Drittel ein gutes Auswärtsspiel gemacht.“

Tatsächlich waren die ersten 20 Minuten der Oberliga-Aufstiegsrundenpartie. Auf Seiten der Gäste hatte Jiri Svejda bereits nach 47 Sekunden die Möglichkeit, sein Team in Überzahl in Front zu bringen, doch sein Schuss war eine leichte Beute für den Frankfurter Schlussmann Ilja Doroschenko. In Führung gingen die Frankfurter, als Simon Barg von einem Scheibenverlust der Hammer im eigenen Drittel profitierte und Goalie Benjamin Voigt  überwand (8.). Nach weiteren Einschussmöglichkeiten, unter anderem von Karl Jasik (10.) und Niko Bitter (12.) traf Svejda in den rechten Torwinkel zum 1:1 (16.). Die Young Stars wollten im Mittelabschnitt an den disziplinierten Auftritt im Anfangsdrittel anknüpfen – doch drei Strafzeiten für LHH in den ersten vier Minuten verschafften Frankfurt nicht nur die erneute Führung durch Benedikt Peters bei einer 4:3-Überzahl (22.), sondern auch deutlich Oberwasser. „Danach hat das Spiel eine Eigendynamik entwickelt, und wir  haben uns im eigenen Drittel eingeschnürt“, sagte Reinke mit Blick auf die Kräfteverhältnisse. Die Gastgeber bestimmten nun das Geschehen, allein Voigt war es zu verdanken, dass die Führung der Löwen in dieser Phase nicht deutlicher ausfiel. Stattdessen schaffte Jasik nach einem Konter in Unterzahl gar das 2:2 (37.). „Da haben wir die Halle endlich wieder ruhig bekommen“, meinte Reinke angesichts der  stimmungsdämpfenden Wirkung des Treffers bei den Frankfurter Anhängern. Doch die hielt nur kurz an. Denn die Gastgeber schlugen 35 Sekunden später zurück, noch während ihrer Überzahl traf Anton Knihs zum 3:2 (38.). „Das war ein Nackenschlag“, so Reinke, dessen Team im ausgeglichenen Schlussabschnitt keine effektiven Mittel mehr gegen die defensiv sehr kompakten Löwen fand. Die sorgten schließlich in Person von Tim Bornhausen für die Entscheidung (54.).

Tore: 1:0 (7:25) Simon Barg (Max Seyller, Enrico Poßner), 1:1 (15:40) Jiri Svejda (Niko Bitter, Milan Vanek), 2:1 (21:51) Benedikt Peters (Simon Barg, Tim Bornhausen/5-4), 2:2 (36:42) Karl Jasik (Martin Köchling, Benjamin Voigt/4-5), 3:2 (37:17) Anton Knihn (Bejamin Lamm, Simon Barg/5-4), 4:2 (53:28) Tim Bornhausen (Jan-Jaap Natte, Simon Barg).