Wölfe verpassen Überraschung knapp

Wölfe verpassen Überraschung knapp Wölfe verpassen Überraschung knapp
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Ohne Jeschke (krank) und Siegeris (privat), dafür wieder mit Lamich im Angriff gingen die Selber Wölfe in die Partie beim Spitzenreiter SC Riessersee. Die Gastgeber begannen recht forsch und drängten den VER zugleich in die Verteidigungszone. Doch Selb konterte und hatte in der vierten Spielminute die erste größere Möglichkeit. Schneider brachte die Scheibe vor das Tor, Waßmiller versuchte nachzusetzen und schließlich traf Heilman nur an den Pfosten. Die Gastgeber machten aber weiter Tempo. Konnte man eine große Gefahr zunächst noch abwenden, so hatte man schon beim nächsten flotten Angriff das Nachsehen. Der Stadionsprecher konnte die durch Vollmer erzielte Führung noch gar nicht vollständig vermelden, schon hatten die Porzellanstädter mit dem Ausgleichstreffer geantwortet. Über Ryzuk und Setzer gelang Schwarzmeier an die Scheibe, der seine Gegenspieler stehen und im Abschluss Keeper Wild keine Chance ließ. Die Werdenfelser tauchten aber immer wieder gefährlich vor dem Selber Kasten auf. Hatten zudem den Genuss zweier aufeinanderfolgender Überzahlspiele. Einige Male brannte es lichterloh. Dennoch überstanden die Wölfe die Situation schadlos. Kaum wieder vollzählig, versuchten nun der VER das Spiel in die andere Richtung zu verlagern und hatte dabei selbst die eine oder andere Chance. Doch schließlich stand man erneut in Unterzahl auf dem Eis. Wiederum ließ man keinen Gegentreffer zu, zumal Torhüter Kümpel sich einige Male auszeichnen konnte.  

Aus einem ersten Überzahlspiel wurde es für Selb zu Beginn des zweiten Abschnitts schnell ein Unterzahl. Gar kurze Zeit mit drei gegen fünf mussten die Wölfe dagegenhalten. Erneut konnte man die zahlenmäßige Unterlegenheit überstehen, wobei man bei einem Pfostenschuss mächtig Glück und hatte. Die Holden-Schützlinge sahen sich gegen den haushohen Favoriten aber keineswegs beeindruckt und arbeiteten sich konzentriert nach vorne. Schiener und Waßmiller hatten hier noch die besten Gelegenheiten, scheiterten aber am Torwart. Dafür wurde in einer Überzahl kurzer Prozess gemacht. Gerade einmal zehn Sekunden ließ man den Garmischer auf der Strafbank brummen, da feuerte Sekera bereits zur erstmaligen Führung für die fränkischen Farben ab. Die Partie neutralisierte sich, doch urplötzlich gelang der Ausgleich. Lehner zog von der Blauen Linie ab und traf über die Kümpels Schulter in die Maschen. Die Fans der Hausherren jubelten auch kurz danach, doch ein Treffer ihrer Mannschaft wurde nicht anerkannt, da dieser mit dem Schlittschuh erzielt wurde. Umso mehr Freude hatte dagegen in der 38. Minute der mitgereiste Anhang, als Schadewaldt einen schnellen Angriff über die rechte Seite zum 3:2 abschließen konnte. Kurz vor Drittelende verletzte sich Kümpel bei einer Rettungsaktion, so dass fortan Dirksen zwischen den Pfosten stand.

Im Schlussabschnitt agierten die Wölfe defensiv, auf Konterchancen lauernd. Dnan handelte man sich allerdings wieder eine Strafe ein. Doch ausgerechnet mit einem Mann weniger gelang ein vermeintlich erfolgreicher Angriff: Heilmans Schuss sah der Referee allerdings nicht hinter der Torlinie. Anstatt dem Ausbau des Vorsprungs, gelang in diesem Powerplay kurz darauf der Ausgleich durch Völk. Weitere unnötige, aber – wie schon zuvor - berechtigte Strafen handelten sich die Selber ein und gerieten hier nun in Rückstand als Völk erneut zuschlagen konnte. Die Wölfe mühten sich noch einmal nach vorne. Im Abschluss blieben Sekera, Waßmiller und Co. in einer spannenden Schlussphase jedoch erfolglos.

Nach der knappen Niederlage geht es für die Wölfe am Sonntag weiter. In der Autowelt König Arena empfängt der VER Selb um 18 Uhr den EV Landsberg.

Tore: 1:0 (4:26) Vollmer (Staltmayr, Bartlett), 1:1 (4:57) Schwarzmeier (Setzer, Ryzuk), 1:2 (26:57) Sekera (Hendrikson; 5-4), 2:2 (30:32) Lehner (Kink, Bartlett), 2:3 (37:06) Schadewaldt (Sekera, Lamich; 5-4), 3:3 (48:13) Völk (Raubal, Bartlett; 5-4), 4:3 (53:09) Völk (Doyle, Mayr; 5-4). Strafen: Riessersee 8 + 10 (Lehner), Selb 20 + 10 (Sekera). Zuschauer: 1285.

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