Wölfe verlieren erstes Derby in Chemnitz

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In einer zerfahrenen Partie mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten, musste sich das Team von Trainer Jaroslav Stastny den Wild Boys am Ende verdient mit 3:6 (1:2, 1:2, 1:2) geschlagen geben. Ärgerlicher als die Niederlage ist jedoch die Verletzung von Wölfe-Verteidiger Patrick Preiß, welcher noch während des Spiels ins Krankenhaus musste und mit doppeltem Daumenbruch für mehrere Wochen ausfallen wird. An dieser Stelle wünschen wir Patrick gute Besserung und schnellstmögliche Genesung.

Für beide Mannschaften sollte das erste Meisterschaftsspiel eine erste Standortbestimmung werden, um die Ergebnisse aus der Vorbereitung richtig einschätzen zu können. Nach dem gestrigen Spiel muss man aus Wölfesicht konstatieren, dass der Mannschaft die nur sehr kurze Vorbereitungsphase anzumerken war, denn bereits in den ersten Minuten war zu erkennen, dass die Gastgeber, welche doch schon ein paar mehr Trainings- und Spieleinheiten absolviert hatten, eingespielter und spritziger wirkten. Das erste Tor des Abends war dann auch den Wild Boys vorbehalten, als Kevin Geier in Überzahl zum 1:0 (2.) für die Hausherren traf. In der Folge war aber dann von schönem Spielfluss beider Teams wenig zu sehen, denn die kleinliche Regelauslegung des Schiedsrichters sorgte immer wieder für lange Unterbrechungen und tat dem eigentlich fairen Spiel nicht sonderlich gut. Die Wölfe kamen erst nach gut acht Minuten besser ins Spiel und nutzten ebenfalls ein Powerplay zum 1:1-Ausgleich durch Petr Kukla (10.). Spielerische Highlights blieben auch bis zur ersten Pause weiter Mangelware. So brachte erst erneut eine Überzahlsituation den nächsten Treffer, als Jörg Pohling mit einem Distanzschuss die Chemnitzer wieder mit 2:1 in Führung brachte.

Zu Beginn des zweiten Drittels übernahmen die Wölfe zunächst das Kommando auf dem Eis und konnten den Spielstand in der 22. Minute durch Christian Müller wieder zum 2:2 ausgleichen. Bis in die Schlussphase des Mittelabschnitts hinein gelang es beiden Mannschaften nur selten, sich gute Chancen herauszuarbeiten. Das Spiel war geprägt von Kampf und teilweise auch Krampf, so dass erst wieder ein Powerplay für Torgefahr sorgen sollte. Als gleich zwei Wölfespieler die oft besuchte Strafbank drücken mussten, gingen die Gastgeber durch Michael Frank erneut mit 3:2 (37.) in Führung. Fast im Gegenzug hatte der EHV 09 durch Dustin Hered den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber am Pfosten des Chemnitzer Gehäuses. Auf der Gegenseite hatten die Wild Boys mehr Glück, als Kevin Geier eine unübersichtliche Situation vor dem EHV-Kasten nutzte und die Scheibe zum 4:2 (39.) ins Tor stocherte.

Auch der Schlussabschnitt war wieder von vielen Strafzeiten geprägt, doch anders als im vorherigen Spielverlauf taten sich nun beide Teams schwer, in Überzahl zum Erfolg zu kommen. Die Wölfe kämpften zwar weiter verbissen, mussten aber immer wieder schnelle Konter der Wild Boys zulassen und scheiterten ihrerseits mit guten Chancen an Roman Kondelik im Gehäuse der Chemnitzer. In der 47. Minute fiel dann bereits die Vorentscheidung, als Kevin Geier mit seinem dritten Treffer im Spiel die Führung der Gastgeber auf 5:2 ausbaute. Der EHV 09 konnte zwar durch Roy Hähnlein, welcher Kondelik ein schönes “Altdeutsches“ ins Nest legte, auf 5:3 (53.) verkürzen, doch selbst in Überzahl gut zwei Minuten vor Schluss und die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers, brachte nicht mehr den erhofften Anschlusstreffer. Stattdessen machten die Wild Boys 20 Sekunden vor dem Ende den Sack zu und erzielten per Empty-Net-Goal den 6:3-Endstand.

Tore: 1:0 (1:48) Geier (Hofverberg, Haiduk/5-4), 1:1 (9:17) Kukla (Jenka, Heumann/5-4), 2:1 (15:17) Pohling (Geier, Hofverberg/5-4), 2:2 (21:02) Müller (Löffler, Losch/5-4), 3:2 (36:18) Frank (Haiduk, Hofverberg/5-3), 4:2 (38:51) Geier (Haiduk, Hofverberg), 5:2 (46:04) Geier (Haiduk, Frank), 5:3 (52:06) Hähnlein (Hered, Sekera), 6:3 (59:40) Vymazal (Pohling/ENG). Strafen: Chemnitz 32, Schönheide 30 + 10 (Löffler) + 10 (Müller). Zuschauer: 550.

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Crocodiles Hamburg Hamburg
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Hannover Scorpions Scorpions
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Hannover Scorpions Scorpions
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Crocodiles Hamburg Hamburg
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- : -
Herner EV Herne

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Freitag 16.04.2021
Eisbären Regensburg Regensburg
2 : 3
Selber Wölfe Selb
Sonntag 18.04.2021
Selber Wölfe Selb
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