Wölfe tanzen mit dem Indianer-Nachwuchs

War mit zwei Toren maßgeblich am Erfolg der Harzer beteiligt: ESC-Stürmer Maximilian Bauer (links, schwarz), der in dieser Szene vor dem Tor der Braves auf den Puck wartet. Hannovers Maximilian Pohl und Keeper Patrick Wiese wollen das verhindern.War mit zwei Toren maßgeblich am Erfolg der Harzer beteiligt: ESC-Stürmer Maximilian Bauer (links, schwarz), der in dieser Szene vor dem Tor der Braves auf den Puck wartet. Hannovers Maximilian Pohl und Keeper Patrick Wiese wollen das verhindern.
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Vor rund 750 begeisterten Zuschauern im Wurmbergstadion stellten die Braunlager ihre Heimstärke unter Beweis und haben somit weiterhin alle Möglichkeiten, die Meisterrunde zu erreichen. Gegen die Großstadt-Indianer trafen Maximilian Bauer, Erik Pipp und Stefan Bilstein jeweils doppelt.

Gerade einmal zwölf Minuten waren gespielt, da hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Sitzen. Mit stehenden Ovationen wurden die Wölfe bejubelt, die gerade mit 5:1 in Führung gegangen waren. Dabei hatten die Fans zunächst einen Rückschlag zu verdauen. Nach 124 Sekunden hatte Matt Cook die Gäste bei einem Konter in Führung gebracht.

Das Gegentor stachelte die Harzer aber nur noch mehr an, die in der Folge ein wahres Feuerwerk abbrannten. Schnell erzielte Maximilian Bauer den Ausgleich, nachdem sich Thomas Pape hinter dem Tor durchgesetzt und perfekt aufgelegt hatte (4.). Travis Whitehead sorgte dann für die Führung, als er einen Schuss von Igor Proskuriakov ins Tor lenkte (9.). Keine sechzig Sekunden später erzielte Erik Pipp per Direktabnahme das 3:1 (10.), ehe Stefan Bilstein einen Abpraller zum 4:1 versenkte (11.). Das 5:1, Bauer traf nach starker Vorarbeit von Whitehead, bedeutete praktisch schon die Entscheidung (12.). Zwar konnten die Braves durch Wayne Hanuschik 42 Sekunden vor dem Drittelende verkürzen, er traf aus dem Gewühl, nachdem die Harzer gerade eine dreiminütige Unterzahl überstanden hatten. Aber Christian Schock stellte nur 21 Sekunden später den alten Vier-Tore-Abstand wieder her.

Das atemberaubende Tempo des ersten Drittels konnten die Wölfe im zweiten Durchgang nicht ganz halten, das Spiel hatten sie allerdings weiterhin fest im Griff. Bilstein mit seinem zweiten Tor erhöhte auf 7:2 (24.), Karan Moallim erzielte den dritten Treffer der Gäste (31.). Den Höhepunkt des Spiels hatten sich die Harzer jedoch für die 40. Minute aufgehoben. Pipp erkämpfte sich den Puck an der gegnerischen blauen Linie und steuerte alleine auf Braves-Keeper Patrick Wiese zu. Mit dem Stock durch die eigenen Beine gesteckt versenkte er die Scheibe perfekt im Winkel, ein Traumtor!

Den Sieg brachten die Wölfe im Schlussabschnitt sicher nach Hause. Bitter allerdings, dass die Personaldecke des ESC durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Benjamin Schulz und Michele Meridian weiter strapaziert wurde. Beide scheinen aber Glück im Unglück gehabt zu haben und sollten schnell wieder einsatzfähig sein.

„Im letzten Drittel haben wir ein 0:0 gehalten, darauf müssen wir für die nächsten Spiele aufbauen. Gerade im ersten Abschnitt haben wir uns aber nicht an die taktischen Vorgaben gehalten“, ärgerte sich nach Spielschluss Braves-Coach Bruce Keller. Zufrieden war auf der anderen Seite natürlich Wölfe-Trainer John Noob: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Alle haben bei jedem Wechsel über 60 Minuten 100 Prozent gegeben! Die Ausfälle sind mit Blick auf das Spiel am Sonntag gegen Adendorf allerdings bitter.“

Tore: 0:1 (2:04) Cook (Moallim, Marek), 1:1 (3:35) Bauer (Pape, Korkus), 2:1 (8:33) Whitehead (Proskuriakov, Pape), 3:1 (9:30) Pipp (Öttl, Whitehead), 4:1 (10:48) Bilstein (Deibert, Schulz), 5:1 (11:14) Bauer (Whitehead, Proskuriakov), 5:2 (19:18) Hanuschik (Albers, Cook), 6:2 (19:39) Schock (Bilstein), 7:2 (23:56) Bilstein (Schock, Öttl), 7:3 (30:21) Moallim (Cook, Marek), 8:3 (39:06) Pipp. Strafen: Braunlage 4, Hannover 4. Zuschauer: 728.

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