Wölfe starten mit Sieg in die Relegationsrunde

Stefan Bilstein (verdeckt), Jerreau Hohaia, Torschütze Alexander Deibert, Michele Meridian und Sven Eichler (von links) feiern gemeinsam das Tor zum 4:1-Endstand.Stefan Bilstein (verdeckt), Jerreau Hohaia, Torschütze Alexander Deibert, Michele Meridian und Sven Eichler (von links) feiern gemeinsam das Tor zum 4:1-Endstand.
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Bei den Harzern waren praktisch alle Mann an Bord. Coach John Noob musste nur auf Igor Proskuriakov verzichten, der sich im Training eine Knieverletzung zuzog. Für den jungen Verteidiger wird die Saison wohl leider beendet sein. Thomas Pape übernahm den Part in der Abwehr, im Sturm rückte Dominic Romig in die Mannschaft.

Von Beginn an übernahmen die Gastgeber in einem flüssigen Spiel das Kommando, ohne jedoch den letzten Zug zum Tor zu entwickeln. „Wir haben schon bessere Spiele geliefert. Die Umstände in den letzten Tagen haben im Kopf schon eine gewisse Rolle gespielt“, meinte ESC-Coach John Noob nach der Partie. Früh hatte Schock für die Führung gesorgt (5.), die Deibert weiter ausbaute (15.). Paul Schön brachte die Weser Stars aber schnell wieder heran (16.), davor und danach musste Wölfe-Goalie Tobias Bannach mehrfach beherzt zugreifen. Das Chancenplus lag trotzdem klar auf Seiten der Harzer, doch auch Bremens Torwart Marc Moron zeigte eine tadellose Leistung, zudem verteidigten die Bremer geschickt die Zone vor dem eigenen Tor.

Im zweiten und dritten Abschnitt änderte sich das Bild auf dem Eis nicht. Pipp (26.) und Deibert (49.) brachten den Erfolg in trockene Tücher und sorgten so für die ersten drei Punkte in der Relegationsrunde auf dem Konto der Wölfe. Bemerkenswerter als die Partie war die Stimmung auf den Rängen. Denn auch wenn das Stadion nicht gut besucht war, so sorgten die Fans, die den Weg zum Spiel gefunden hatten, besonders im letzten Abschnitt mit ihrem lautstarken Dauergesang für eine tolle Atmosphäre.

„Freitags ist es bei weiten Auswärtsfahrten für uns immer schwierig, viele Spieler können auf Grund ihrer Arbeit dann nicht mitkommen. Wir haben trotzdem ein gutes Spiel gezeigt. Über 60 Minuten war der Sieg der Braunlager natürlich verdient“, bilanzierte Bremens Trainer Sergej Yaschin.

Tore: 1:0 (4:17) Schock (Whitehead, Pipp), 2:0 (14:27) Deibert (Bilstein, Meridian), 2:1 (15:04) P. Schön (Schmidt), 3:1 (25:04) Pipp (Schock, Öttl), 4:1 (48:57) Deibert (Meridian, Eichler). Strafen: Braunlage 10, Bremen 8. Zuschauer: 165.

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