Wölfe sichern sich zumindest einen Zähler

Wölfe sichern sich zumindest einen ZählerWölfe sichern sich zumindest einen Zähler
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Von lautstarken Anfeuerungsrufen von den Rängen angetrieben, suchten die Gastgeber zugleich den Weg nach vorne. Die beste Chance hatte da insbesondere Lamich in der vierten Minute, am Abschluss wurde er im letzten Moment gestört, konnte so das Zuspiel von Schneider nicht verwerten. Die Gäste ihrerseits versteckten sich nicht und drängten die Wölfe ebenso in die Defensive. In Unterzahl konnte ein früher Gegentreffer verhindert werden. Selb wollte sich danach mit Kampf weiter in die gegnerische Zone arbeiten. Klostersee hielt den Angriffen aber stand und ließ den VER nicht oft zum Schuss durchkommen. In der Folge entwickelte sich ein guter offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften boten gute Szenen, wenngleich auch die Härte nicht ausblieb. Zum richtigen Zeitpunkt knapp eine Minute vor dem Drittelende durfte endlich gejubelt werden. Sekeras Querpass verwertete Schadewaldt mit einem strammen Schuss in die Maschen und ließ Keeper Fous dabei alt aussehen.

Der Vorsprung war allerdings nur von kurzer Dauer. 56 Sekunden waren im zweiten Abschnitt gerade erst absolviert, da tauchte Grafing vor dem Selber Kasten auf und Scharpf war schließlich im Nachschuss zum 1:1 zur Stelle. Die Wölfe blieben davon jedoch unbeeindruckt und waren auf dem Weg zur erneuten Führung. Sekera scheiterte noch am Torwart, Heilman wenig später am Torgestänge. Gästespieler Höck handelte sich für ein hartes Einsteigen gegen Sevo ein Spieldauerdisziplinarstrafe ein. Aus fünf Minuten 5 gegen 4 zogen die Hausherren aber keinen Nutzen. Die nächsten Versuche fanden ihr Ende am Torhüter. Allmählich wurde Klostersee gefährlicher. Dirksen war gefordert und wehrte ab. Doch auch der Pfosten stand bei einem Schuss im Weg. Die Härte im Spiel zeichnete sich insbesondere in der 34. Minute ab. Gäste-Kapitän Ackert handelte sich zunächst eine Zehn-Minutenstrafe ein. Ryzuk und Gumplinger boten dazu eine kleine Mann-gegen-Mann-Einlage. Punktsieger war da klar der Selber Ry zuk. Lob gilt dazu dem Referee in dieser Situation, der die Spieler für die Show mit jeweils nur 2+2 bedachte, anstatt beide - wie allzu oft geschieht - zum vorzeitigen Duschen zu schicken. Dann wurde wieder Eishockey gespielt. Die Wölfe mit Tatendrang und in Überzahl mit dem ersehnten Treffer. Über Sekera und Schadewaldt ging der Puck zurück an die Blaue Linie, wo Sevo abzog und eiskalt versenkte.

Auch die letzten zwanzig Minuten waren vom Kampf, Härte und Siegeswillen beider Mannschaften geprägt. Zunächst allerdings glich der Gast in der 42. Minute in Überzahl zum 2:2 aus. In der Folge schenkte sich keiner etwas. Besonders die Wölfe waren es, die Chance um Chance erarbeitet hatten, nur an Fous vorbei keine Lücke fanden. Die Zuschauer waren begeistert vom Auftritt ihres Teams. Insbesondere in den Schlussminuten, in denen Hendrikson eine Spieldauer kassierte. Bis zur Schlusssirene musste lange Zeit in Unterzahl gespielt werden. Die VER-Cracks gaben alles und sicherten sich einen Punkt, der vom Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert und honoriert wurde. Keine Tore wollten in der Verlängerung fallen. Im Penaltyschießen wurde Klostersee der glückliche Gewinner.

„Ich muss meiner Mannschaft ein ganz großes Lob aussprechen“, war Trainer Cory Holden sehr zufrieden, wenngleich es nicht zu mehr gereicht hat. „Die Jungs haben auf das Spiel in Landsberg eine gute Reaktion gezeigt, darauf lässt sich auch auf die beiden kommenden Spiele aufbauen.“

Tore: 1:0 (18:56) Schadewaldt (Sekera; 4-4), 1:1 (20:56) Scharpf (Mudryk, Rische), 2:1 (35:56) Sevo (Schadewaldt, Sekera; 5-4), 2:2 (41:49) Kaltenhauser (Mudryk, Cox; 5-4), 2:3 (65:00) Bergmann (entscheidender Penalty). Strafen: Selb 18 + 5 + Spieldauer (Hendrikson), Klostersee 16 + 10 (Acker) + 5 + Spieldauer (Höck). Zuschauer: 1203.

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