Wölfe messen sich mit Löwen und Drachen

Wölfe messen sich mit Löwen und DrachenWölfe messen sich mit Löwen und Drachen
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Am Freitag, 23. September, ab 20 Uhr geben die Hessen ihre Visitenkarte im Braunlager Wurmbergstadion ab. Das Rückspiel in der Bankenmetropole steigt am Sonntag, 25. September ab 18:30 Uhr. Gegen die Black Dragons findet das Hinspiel am Freitag, 30. September, ab 20 Uhr in der Erfurter Kartoffelhalle statt. Bereits einen Tag später, am Samstag, 1. Oktober, findet ab 17 Uhr der Gegenbesuch der Thüringer im Harz statt.

Beide Gegner spielen ebenfalls in der Oberliga, jedoch in anderen Staffeln. Die Frankfurter gehen in der Oberliga West an den Start, die Erfurter kämpfen in der Oberliga Ost um Punkte. „Es freut uns, dass wir unseren Fans mit beiden Mannschaften renommierte Vereine präsentieren können“, sagte ESC-Präsidiumsmitglied Uwe Macke.

Mit den Black Dragons kreuzten die Wölfe zuletzt 2009 bei zwei Freundschaftsspielen die Schläger, in den Jahren zuvor lieferte man sich in der Regionalliga Nord-Ost oft spektakuläre Duelle. Unvergessen bleibt etwa der Erfurter Last-Second-Sieg 2007, als Oliver Otte den Puck ablaufender Spielzeit zum 7:6 versenkte. Auch mehrere Spieler wechselten schon zwischen den Vereinen. In der vergangenen Saison belegten die Erfurter in der Oberliga Ost den dritten  Platz, die anschließende Pokalrunde entschieden sie für sich und sicherten sich so einen Platz im DEB-Pokal.

Nur noch die Älteren werden sich dagegen an die bis dato letzten Duelle zwischen einer Braunlager und einer Frankfurter Mannschaft erinnern. Es war in der Saison 1992/93, als der damalige Frankfurter ESC und der EC Harz/Braunlage in der Oberliga Nord aufeinandertrafen.

Die Hessen stiegen in dieser Saison in die zweite Liga auf und schafften anschließend als Lions  den Sprung in die DEL, wo sie bis zum Jahr 2010 spielten, ehe im vergangenen Sommer der finanzielle Kollaps folgte. Die Löwen traten das Erbe der Lions an und sicherten sich sowohl den Titel der Regionalliga West als auch den Aufstieg in die Oberliga. Bemerkenswert war die Treue der Fans, fast 4000 Besucher pilgerten im Schnitt zu den Spielen.