Wölfe feiern ersten Sieg in der Oberliga

VER SelbVER Selb
Lesedauer: ca. 1 Minute

Gegen Deggendorf Fire zeigten die VER-Cracks ein gutes Spiel, ließen aber auch etliche Großchancen aus. Dennoch: der erste Dreier ist schon einmal eingefahren und bringt Ruhe und Motivation zugleich in die Mannschaft.
Der Auftakt im ersten Oberligaheimspiel war alles andere als nach dem Geschmack der Wölfe-Fans, die zuvor ihre Mannschaft mit bunten Fähnchen begrüßt haben. Nur 29 Sekunden waren gespielt, da klingelte es bereits im eigenen Kasten. Gabler brachte hier sein Team in Führung. In der Folge wirkten die Gastgeber sehr nervös. Wenig brachte man zustande. So auch in Überzahl. Dagegen hatte Deggendorf noch gute Möglichkeiten, konnte den Vorsprung jedoch nicht weiter ausbauen. Erst mit der Zeit kamen die VER-Cracks besser ins Spiel. Thielsch verfehlte in der achten Minute nach Heilmans Zuspiel das Gehäuse knapp. In Powerplay feuerten die Wölfe einige gefährliche Schüsse ab. Aufregung gab es dabei allerdings, als Sekera eine hochkarätige Chance verängstigt ausließ. Doch in der zwölften Minute endlich der ersehnte Jubel in der Autowelt König Arena. Einen genialen Spielzug vollendete Lamich eiskalt zum Ausgleich. Bis zum Drittelende boten sich weitere gute Kombinationen seitens de r Selber, die den Gegner wenig zum Zuge kommen ließen. Gewaltig Druck nach vorne machte Selb zum Beginn des zweiten Abschnitts und wurden prompt belohnt. Siegeris passte auf Schwarzmeier, der die Scheibe an Keeper Agricola vorbeimogelte. Auch danach powerten die Wölfe, hätten durch Lamich und Hendrikson nachlegen können, wenn nicht sogar müssen. Im direkten Gegenzug gelang zum Schock aller aber der plötzliche Ausgleich durch Deggendorf. Davon ließ man sich aber kaum beirren und kombinierte eifrig weiter. Eine der Chancen vollendete Waßmiller mit einem strammen Schuss zum 3:2. Die Wölfe zeigten sich auch defensiv in guter Manier und ließen nach hinten wie auch in zwei aufeinanderfolgenden Unterzahlspielen kaum etwas zu.
Im Schlussdrittel agierte der VER weiter konzentriert und pochte auf den nächsten Treffer. Der gelang schließlich Waßmiller, der damit die beruhigende 4:2-Führung herstellte. Erneut ließ Selb in der Folge aber wieder zahlreiche Hochkaräter aus. Am Ende schlug wiederum Waßmiller zu, der nur noch ins leere Tore schieben musste, um den 5:2-Schlusspunkt zu setzen.

Tore: 0:1 (0:29) Gabler (Rand), 1:1 (11:40) Lamich (Sekera, Schwarzmeier), 2:1 (22:21) Schwarzmeier (Siegeris), 2:2 (24:28) Rand (Sullivan, Gabler), 3:2 (28:34) Waßmiller (Siegeris, Schwarzmeier), 4:2 (45:00) Waßmiller (Sekera, Schadewaldt), 5:2 (59:30) Waßmiller (Holden; ENG). Strafen: Selb 7, Deggendorf 10. Zuschauer: 1302.

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